Visa Inc., US92826C8394

Visa Debit Karte von Visa Inc. - Alltagszahlungen mit globalem Netzwerk

Veröffentlicht: 05.07.2026 um 10:05 Uhr, Redaktion AD HOC NEWS, Redaktionelle Verantwortung: Rafael MĂŒller (Chefredaktion)

Visa Debit Karte ermöglicht weltweit kontaktloses Bezahlen und Online-Shopping direkt vom Girokonto, inklusive Schutzmechanismen von Visa Inc. Die Visa Inc. Aktien (ISIN US92826C8394) profitieren von dieser Produktsparte.

Visa Inc., US92826C8394, Illustration mit AI erstellt.
Visa Inc., US92826C8394, Illustration mit AI erstellt.

Verantwortlich: Nora Steinfeld, ad hoc news Fachredaktion Klassiker & Longseller. Geprueft am 05.07.2026, 10:04 Uhr. Details im Impressum.

Visa Debit Karte liegt kĂŒhl und glatt auf der Ladentheke, der Kassierer tippt den Betrag ein, ein kurzes Piepen am Terminal, und schon ist der Einkauf im Alltag bezahlt. Die Karte zieht direkt Geld vom Girokonto und nutzt trotzdem das globale Visa Netzwerk. FĂŒr viele Verbraucher ist sie damit ein hybrider Begleiter zwischen klassischer Bankkarte und moderner Bezahllösung.

Was die Visa Debit Karte ausmacht

Visa Inc. positioniert die Visa Debit Karte als weltweit einsetzbare Zahlungskarte, die mit einem bestehenden Bankkonto verbunden ist und sowohl im stationĂ€ren Handel als auch online genutzt werden kann. Die Belastung erfolgt unmittelbar oder innerhalb kurzer Zeit auf dem verknĂŒpften Konto, anders als bei einer klassischen Kreditkarte mit Monatsabrechnung.

Laut Visa sind mittlerweile mehr als 3,5 Milliarden Debit- und Kreditkarten der Marke im Umlauf, ein erheblicher Teil davon entfĂ€llt auf Debit-Produkte wie Visa Debit Karte, die regional auch als Visa Debit bezeichnet werden. Banken können eigene Designs, Limits und Zusatzfunktionen definieren, wĂ€hrend die Transaktionen ĂŒber das VisaNet-Zahlungsnetzwerk laufen, das pro Sekunde Tausende Zahlungen verarbeitet.

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Wie stark das Debit-Segment die UmsĂ€tze von Visa Inc. stĂŒtzt, zeigen Quartalsberichte und Analystenkommentare im Kontext des wachsenden bargeldlosen Zahlungsverkehrs.

Debit statt Kredit – Funktionsprinzip im Alltag

Produktmanagerin Mary Johnson aus dem europĂ€ischen Visa-Team beschreibt die Visa Debit Karte gern als „Kontozugriff mit globaler Reichweite“, den Banken ihren Kunden anbieten. Die Karte ist immer an ein Bankkonto gekoppelt, meist ein Giro- oder Zahlungskonto, und nutzt dortige Guthaben oder eingerĂ€umte Dispositionslinien fĂŒr Zahlungen im Handel und im Netz.

Beim Bezahlen mit Visa Debit Karte autorisiert das Terminal die Transaktion ĂŒber VisaNet, prĂŒft verfĂŒgbare Mittel und gibt den Vorgang in Echtzeit frei oder lehnt ihn ab. Verbraucher merken davon im Alltag wenig: sie sehen die Karte, halten sie ans Terminal, spĂŒren das Vibrieren oder hören das akustische Signal, und Sekunden spĂ€ter ist die Zahlung erledigt und im Banking-App-Umsatz sichtbar.

Sicherheit, Haftung und Kontrollmöglichkeiten

Visa hebt bei der Visa Debit Karte verschiedene Schutzmechanismen hervor, etwa EMV-Chip, PIN-Verifizierung, NFC mit Limit fĂŒr KleinstbetrĂ€ge sowie den Visa Zero Liability Schutz, der Kundinnen und Kunden vor Betrugsabbuchungen schĂŒtzen soll, wenn sie ihre Karte sorgfĂ€ltig behandeln. Laut Unternehmensangaben ĂŒbernimmt Visa dabei, zusammen mit den kartenausgebenden Banken, im Regelfall die Haftung fĂŒr nicht autorisierte Transaktionen.

ZusĂ€tzlich können viele Nutzer im Online-Banking oder in Banking-Apps ihrer Bank Funktionen wie Kartensperre, Limits, RegionseinschrĂ€nkungen und Push-Benachrichtigungen steuern. Diese Kontrolle ist fĂŒr den Alltag entscheidend: wer abends im Restaurant die Visa Debit Karte nutzt, bekommt oft Sekunden spĂ€ter eine Nachricht aufs Smartphone mit Betrag, HĂ€ndlername und Umrechnungskurs, falls im Ausland bezahlt wurde.

Kontaktlos und online – Einsatzfelder der Visa Debit Karte

Im Einzelhandel setzen HĂ€ndler weltweit auf Kartenterminals, die kontaktloses Bezahlen mit Visa Debit Karte unterstĂŒtzen. Die meisten aktuellen Plastik- und virtuellen Karten im Wallet tragen das NFC-Symbol, sodass Kunden einfach auflegen oder kurz an das GerĂ€t halten können. FĂŒr BetrĂ€ge ĂŒber einer nationalen Grenze ist danach meist eine PIN-Eingabe nötig, wĂ€hrend kleine Summen ohne PIN durchlaufen.

Online spielt die Visa Debit Karte ebenfalls eine wachsende Rolle, insbesondere fĂŒr Streaming-Abos, App-KĂ€ufe, Online-Shops und MobilitĂ€tsdienste. Nutzer geben Kartennummer, Ablaufdatum und Sicherheitscode ein oder nutzen Token-basiertes Bezahlen ĂŒber digitale Wallets wie Apple Pay oder Google Wallet. Die Belastung geht direkt vom Konto ab, wodurch sich Visa Debit Karte fĂŒr Menschen eignet, die Ausgaben sofort sehen und keine spĂ€teren Kreditkartenrechnungen mögen.

Regionale Varianten und Bankangebote

Die konkrete Ausgestaltung der Visa Debit Karte hĂ€ngt stark von der jeweiligen Bank und Region ab. In Deutschland kombinieren einige Institute Visa Debit mit Girokonto-Paketen, teilweise inklusive Zusatzleistungen wie Reiseversicherung oder Cashback auf Kartenzahlungen. Andere Banken geben die Karte als Standarddebitkarte zu einem Onlinekonto ohne KontofĂŒhrungsgebĂŒhr aus.

In den USA und vielen anderen MĂ€rkten ist Visa Debit bereits seit Jahren eine etablierte Lösung, die klassische Maestro- oder lokale Debit-Systeme ergĂ€nzt oder ersetzt. Dort sind Karten hĂ€ufig mit zusĂ€tzlichen Sicherheitsfunktionen wie „Card Controls“ verknĂŒpft, mit denen Kunden via App Kategorien oder LĂ€nder sperren können. FĂŒr Visa Inc. ist das ein relevantes Volumenfeld, weil jede Transaktion einen GebĂŒhrenanteil in die Bilanz bringt.

Technische Basis: VisaNet und Tokenisierung

Die Visa Debit Karte ist technisch eng mit dem VisaNet-Zahlungsnetzwerk verknĂŒpft, das Visa seit Jahrzehnten betreibt. Dieses Netzwerk verarbeitet Transaktionen, prĂŒft Limits, kommuniziert mit Banken und sorgt fĂŒr Autorisierung innerhalb von Sekunden. Auf dieser Basis können HĂ€ndler weltweit Zahlungen akzeptieren, ohne die Herkunftsbank im Detail zu kennen.

Im Mobile-Payment-Bereich nutzt Visa Debit Karte zunehmend Tokenisierung: anstatt die echte Kartennummer zu ĂŒbermitteln, wird ein GerĂ€tetoken generiert und fĂŒr die Transaktion verwendet. Das reduziert das Risiko bei Datenlecks, weil abgefangene Tokens nicht ohne weiteres fĂŒr andere Zahlungen genutzt werden können. Mary Johnson betont, dass diese Token-Lösungen in vielen MĂ€rkten mittlerweile Standard seien.

GebĂŒhrenstruktur und Kosten fĂŒr Nutzer

FĂŒr Endkunden ist die Nutzung von Visa Debit Karte im Alltag meistens im Kontomodell ihrer Bank eingepreist. Die meisten Institute verlangen keine gesonderten GebĂŒhren pro Kartenzahlung im Inland, wĂ€hrend Bargeldabhebungen an Fremdautomaten oder Zahlungen in FremdwĂ€hrung ZuschlĂ€ge verursachen können. Verbraucher sollten daher die Preisverzeichnisse ihrer Bank prĂŒfen.

Auf HĂ€ndlerseite erhebt Visa ĂŒber Banken und Acquirer Interchange-GebĂŒhren und andere Entgelte pro Transaktion, deren Höhe von Branche, Region und Vertragsgestaltung abhĂ€ngt. Diese Kosten fließen am Ende in die Kalkulation von Preisen ein, sind aber fĂŒr den Verbraucher selten transparent sichtbar. FĂŒr Visa Inc. ist die Summe der GebĂŒhren aus Debit-Transaktionen ein bedeutender Umsatzblock.

Visa Debit Karte im Vergleich zu anderen Kartenarten

Im Markt konkurriert Visa Debit Karte mit mehreren Kartentypen: klassische Kreditkarten, andere Debit-Systeme wie Mastercard Debit, nationale Systeme sowie reine Girokarten. Der grĂ¶ĂŸte Unterschied liegt im Zeitpunkt der Belastung: bei der Debitkarte erfolgt sie zeitnah auf dem Konto, wĂ€hrend Kreditkarten mit Kreditrahmen und spĂ€terer Monatsabrechnung arbeiten.

FĂŒr Menschen mit Budgetfokus kann Visa Debit Karte daher einfacher zu ĂŒberblicken sein. Sie sehen jede Zahlung direkt im Kontoauszug und können bei knapper LiquiditĂ€t schnell reagieren. Gleichzeitig bietet die Karte internationale Akzeptanz, die lokale Debit-Systeme nicht immer haben, insbesondere bei Online-Diensten und AuslandseinsĂ€tzen.

Digitale Visa Debit Karte und virtuelle EinsÀtze

Neben der physischen Plastikkarte hat Visa Debit Karte in vielen MĂ€rkten eine digitale Variante im Wallet bekommen. Kundinnen und Kunden hinterlegen ihre Karte in Apps wie Apple Pay, Google Wallet oder bankeneigenen Lösungen und zahlen anschließend mit Smartphone oder Smartwatch. Das physische GefĂŒhl Ă€ndert sich: statt das kĂŒhle Plastik zu greifen, streichen sie mit dem Finger ĂŒber das Display und halten das GerĂ€t an das Terminal.

Virtuelle Kartennummern kommen ebenfalls zum Einsatz, etwa fĂŒr Online-Shopping oder temporĂ€re Subscriptions. Banken können virtuelle Visa Debit Karten ausgeben, die nur fĂŒr bestimmte HĂ€ndler oder ZeitrĂ€ume gĂŒltig sind. Das bietet zusĂ€tzlichen Schutz, etwa wenn Nutzer regelmĂ€ĂŸig bei weniger bekannten Online-Shops einkaufen und das Risiko von Kartenmissbrauch senken wollen.

Akzeptanzstellen und Netzabdeckung

Visa Inc. verweist auf Millionen Akzeptanzstellen weltweit, die Zahlungen mit Visa Debit Karte ermöglichen. Dazu gehören SupermĂ€rkte, Restaurants, Online-Plattformen, Hotels, Verkehrsbetriebe und kleine lokale HĂ€ndler. Die Akzeptanzbreite ist ein wesentlicher Faktor fĂŒr den Nutzwert einer Debitkarte im Alltag, denn eine Karte, die nur bei wenigen HĂ€ndlern funktioniert, setzt sich schwer durch.

In Europa und anderen Regionen bauen Zahlungsdienstleister und Terminalanbieter kontinuierlich aus. HĂ€ndler aktualisieren ihre Hardware, um kontaktlose Zahlungen, Dynamic Currency Conversion und weitere Funktionen zu integrieren. Dadurch rĂŒcken Visa Debit Karte und andere digitale Zahlverfahren stĂ€rker in den Vordergrund, wĂ€hrend Barzahlungen und alte Magnetstreifen-Technik zurĂŒckgehen.

Regulatorische Rahmenbedingungen

Die Nutzung von Visa Debit Karte unterliegt regulatorischen Vorgaben, etwa der europĂ€ischen Zahlungsdiensterichtlinie PSD2, die starke Kundenauthentifizierung fĂŒr Online-Zahlungen vorschreibt. Banken und Visa arbeiten an Systemen wie 3-D Secure, die dafĂŒr sorgen, dass zusĂ€tzliche Faktoren wie TAN, Biometrie oder Einmalpasswörter beim Bezahlen eingesetzt werden.

Auch Interchange-GebĂŒhren und Kartentransaktionen werden von Behörden und Zentralbanken ĂŒberwacht, weil sie Auswirkungen auf Wettbewerb, Kosten fĂŒr HĂ€ndler und Verbraucher sowie auf die StabilitĂ€t des Zahlungsverkehrs haben. In einigen Regionen sind GebĂŒhren gedeckelt, was die Marge der Kartenbetreiber begrenzt, aber die Kosten fĂŒr Handel und Kunden senkt.

Nachhaltigkeit und Kartendesign

Im Designbereich experimentieren Banken mit nachhaltigeren Materialien fĂŒr Visa Debit Karte, etwa Recycling-Kunststoffen oder biobasierten Alternativen. Das Kartenteam von Visa arbeitet mit Ausgabebanken zusammen, um solche Lösungen zu prĂŒfen und zu zertifizieren, damit die Karten technisch zuverlĂ€ssig bleiben. FĂŒr Kunden spielt der haptische Eindruck dabei eine Rolle: die Karte fĂŒhlt sich anders an, vielleicht etwas rauer, trotzdem soll sie stabil sein.

Optisch variieren Visa Debit Karten je nach Bank stark. Manche Institute setzen auf klare FarbflĂ€chen und reduziertes Layout mit Fokus auf Logos, andere nutzen Fotos, Muster oder Co-Branding mit Handelspartnern. Der Chip und die Kartennummer werden zunehmend auf die RĂŒckseite verlagert, um die Vorderseite aufgerĂ€umter wirken zu lassen und Platz fĂŒr Branding zu schaffen.

Visa Debit Karte und E-Commerce-Wachstum

Im E-Commerce ist Visa Debit Karte Teil des Trends zu direkten Kontoabbuchungen ĂŒber Kartensysteme. WĂ€hrend frĂŒher viele OnlinekĂ€ufer reine Kreditkarten nutzten, erlaubt die Debitkarte heute einen Ă€hnlichen Komfort, ohne separaten Kreditrahmen der Karte. Das kann fĂŒr Menschen attraktiv sein, die Kreditkarten ablehnen oder nicht bekommen, aber dennoch weltweit online einkaufen wollen.

Visa profitiert vom wachsenden Online-Umsatz, weil jede Kartenzahlung im Netz GebĂŒhren generiert. Gleichzeitig steht das Unternehmen im Wettbewerb mit anderen Zahlungsarten wie Wallets, Buy-Now-Pay-Later-Diensten oder BankĂŒberweisungsverfahren. Visa Debit Karte ist in diesem Mix ein Baustein, der klassische Bankkonten direkt in die digitale Zahlungswelt einbindet.

Kooperationen mit Fintechs und Neobanken

Ein weiterer Wachstumsbereich fĂŒr Visa Debit Karte sind Kooperationen mit Fintechs und Neobanken. Junge Anbieter, die meist rein digital agieren, geben hĂ€ufig Visa Debit Karten zu ihren App-Konten aus. Dabei setzen sie auf modernes Design, Echtzeitbenachrichtigungen, Auswertungen nach Kategorien und oft auch Cashback- oder Rewards-Programme.

FĂŒr Visa ergeben sich dadurch zusĂ€tzliche Transaktionsvolumina und ein Zugang zu Kundengruppen, die klassische Banken weniger gut erreichen. Produktmanager und Partnerschaftsteams bei Visa stimmen Rahmenwerke ab, definieren Limits und Sicherheitsstandards und sorgen dafĂŒr, dass Fintech-Karten im Visa-Netzwerk reibungslos funktionieren. Mary Johnson nennt diese Partnerschaften einen wichtigen Treiber fĂŒr Innovation im Debitsegment.

Offline-Funktion und Autorisierung

In bestimmten Situationen, etwa an Bord von Flugzeugen oder bei temporĂ€r gestörten Netzen, kann Visa Debit Karte auch mit sogenannten Offline-Limits arbeiten. Das Terminal speichert Transaktionen und ĂŒbermittelt sie spĂ€ter, wĂ€hrend Kartenchips festgelegte Grenzen fĂŒr solche VorgĂ€nge enthalten. Diese FunktionalitĂ€t ist technisch komplex, soll aber dafĂŒr sorgen, dass Zahlungen nicht vollstĂ€ndig von Echtzeitverbindungen abhĂ€ngen.

Gleichzeitig arbeiten Visa und Banken daran, Netze robust und schnell zu halten, um Autorisierungen im Normalfall innerhalb von Sekunden zu ermöglichen. FĂŒr den Kunden ist das entscheidend: Niemand möchte an der Kasse lange auf eine Genehmigung warten, wĂ€hrend die Schlange hinter ihm wĂ€chst. Daher investieren Zahlungsdienstleister in Infrastruktur, Monitoring und Redundanzen.

Visa Debit Karte und Bargeldnutzung

Die Verbreitung der Visa Debit Karte trĂ€gt in vielen LĂ€ndern zur Reduktion von Bargeldnutzung bei. Statt am Automaten Geld abzuheben, zahlen Menschen direkt mit Karte, wodurch Bargeldtransport, -handling und Sicherheitsrisiken sinken. In einigen MĂ€rkten erlauben HĂ€ndler zudem „Cash back“-Funktionen, bei denen Kunden an der Kasse mit Karte zahlen und einen kleinen Bargeldbetrag ausgezahlt bekommen.

Solche Funktionen sind regional unterschiedlich verbreitet, zeigen aber, wie Debitkarten zwischen Bargeldwelt und digitalem Zahlungsverkehr vermitteln. FĂŒr Visa Inc. bleibt Bargeld eine VergleichsgrĂ¶ĂŸe, weil jeder Wechsel von barer Zahlung zu Kartenzahlung potenziell eine Transaktion im Visa-Netzwerk erzeugt, sofern die Karte von Visa oder einem Wettbewerber stammt.

Risiken: Überschuldung und Kontoschutz

Auch wenn Visa Debit Karte technisch eher auf vorhandene Mittel zugreift, können Risiken entstehen, etwa bei eingerĂ€umten Dispositionskrediten oder bei unĂŒbersichtlichen Kontobewegungen. Verbraucher, die regelmĂ€ĂŸig mehr ausgeben als einnehmen, können ihr Konto ĂŒberziehen, obwohl sie keine klassische Kreditkarte mit eigenem Rahmen nutzen. Die Karte wirkt dann wie ein schnell verfĂŒgbarer Zugriff auf Kreditlinien des Kontos.

Banken versuchen, durch Limits, Warnungen und Beratung gegenzusteuern. Nutzer sollten Buch ĂŒber ihre Ausgaben fĂŒhren oder zumindest regelmĂ€ĂŸig die KontoauszĂŒge prĂŒfen. Die Transparenz der zeitnahen Belastung ist grundsĂ€tzlich ein Vorteil von Visa Debit Karte gegenĂŒber Kreditkarten, ersetzt aber nicht die Notwendigkeit, Budgets zu planen und RĂŒcklagen zu bilden.

Marktdaten und Umsatzbedeutung fĂŒr Visa Inc.

In den Finanzberichten von Visa Inc. wird das DebitgeschĂ€ft regelmĂ€ĂŸig als zentrale SĂ€ule erwĂ€hnt. Das Unternehmen unterscheidet in seinen Zahlen zwischen Kredit-, Debit- und anderen Zahlungsformen, wobei Debit aufgrund der breiten Nutzung fĂŒr alltĂ€gliche KĂ€ufe eine wichtige Rolle spielt. Transaktionsvolumina wachsen seit Jahren, getrieben durch E-Commerce, kontaktlose Zahlungen und die VerdrĂ€ngung von Bargeld.

Analysten bewerten Visa Debit Karte als Teil dieses großen Debitsegments und sehen hier kontinuierliche Ertragsströme, weil Menschen ihren tĂ€glichen Konsum selten komplett zurĂŒckfahren. Auch in wirtschaftlich angespannten Zeiten bleiben Grundausgaben fĂŒr Lebensmittel, MobilitĂ€t, digitale Dienste und Rechnungen, die oft mit Debitkarten beglichen werden. Entsprechend stĂŒtzt diese Produktsparte die Visa Inc. Aktie an den Börsen.

Ausblick: Weiterentwicklung der Visa Debit Karte

FĂŒr die nĂ€chsten Jahre arbeitet Visa an weiteren Funktionen fĂŒr Visa Debit Karte, etwa tieferer Integration in MobilgerĂ€te, verbesserten Sicherheitsmechanismen und neuen Datenfunktionen fĂŒr HĂ€ndler und Banken. Tokenisierung, Biometrie, Machine-Learning-basierte Betrugserkennung und flexible Limits sind nur einige Felder, in denen Produktteams wie das von Mary Johnson Projekte vorantreiben.

Gleichzeitig stehen Fragen nach Datenschutz, Transparenz und fairer GebĂŒhrenstruktur im Raum. Verbraucher und Regulatoren beobachten, wie Zahlungsunternehmen wie Visa mit Daten umgehen, welche GebĂŒhren HĂ€ndler zahlen und wie sich Wettbewerbssituation und Innovation entwickeln. Visa Debit Karte bleibt in diesem Umfeld ein alltĂ€gliches Werkzeug fĂŒr Zahlungen, das technisch anspruchsvoll ist, aber fĂŒr Nutzer möglichst einfach wirken soll.

Kontext und Börseneinordnung

FĂŒr Privatanleger ist Visa Debit Karte vor allem als Umsatztreiber interessant, weniger als eigenstĂ€ndige Investitionsmöglichkeit. Das Produkt gehört zur breiten Palette an Kartenlösungen, die Visa Inc. weltweit anbietet und aus denen das Unternehmen GebĂŒhren und Serviceerlöse generiert. Wer sein Portfolio analysiert, sollte verstehen, wie stark das DebitgeschĂ€ft im Vergleich zu Kredit- und anderen Segmenten gewichtet ist.

Die Visa Inc. Aktie ist an der New York Stock Exchange in US-Dollar notiert und spiegelt die Erwartung der MĂ€rkte an das zukĂŒnftige Transaktionsvolumen, die GebĂŒhrenentwicklung und den Wettbewerb im Zahlungsverkehr wider.

Fakten zur Visa Debit Karte

  • Produkt: Visa Debit Karte
  • Hersteller: Visa Inc.
  • Kategorie: Klassiker / Longseller
  • MarkteinfĂŒhrung: schrittweise seit den 2000er-Jahren in verschiedenen MĂ€rkten
  • UVP / Preis: GebĂŒhren abhĂ€ngig vom jeweiligen Bankkonto, meist im Kontomodell enthalten
  • VerfĂŒgbarkeit: weltweit ĂŒber ausgebende Banken und Fintechs
  • Zielgruppe: Privatkunden und kleine Unternehmen mit Bedarf an tĂ€glicher, kontogebundener Karte fĂŒr stationĂ€ren Handel und Online-Zahlungen
  • Besonderheit / USP: direkte Belastung des Bankkontos kombiniert mit globaler Akzeptanz und digitaler Einbindung in Wallets

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