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Visual Components 5.0: Digitale Fabrikplanung für die Reshoring-Ära

14.03.2026 - 00:00:26 | boerse-global.de

Das neue Release der Simulationsplattform setzt auf Leistungssteigerung, native MQTT-Unterstützung und automatisierte Roboterprogrammierung, um Produktionsplanung und Reshoring-Projekte zu optimieren.

Visual Components 5.0: Digitale Fabrikplanung für die Reshoring-Ära - Foto: über boerse-global.de
Visual Components 5.0: Digitale Fabrikplanung für die Reshoring-Ära - Foto: über boerse-global.de

Die Software Visual Components 5.0 ist ab sofort verfügbar. Das Update für die 3D-Fabriksimulationsplattform kommt genau zum richtigen Zeitpunkt, denn globale Lieferkettenprobleme und Fachkräftemangel zwingen Unternehmen zum Umdenken. Die Lösung bietet eine vollständige digitale Umgebung für Layoutplanung, Prozesssimulation und virtuelle Inbetriebnahme – und soll so Produktionsverlagerungen und Automatisierungsprojekte beschleunigen.

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Leistungssprung und nahtlose Hardware-Anbindung

Im Kern der Version 5.0 stehen massive Verbesserungen bei der Simulationsleistung und der Konnektivität. Eine neu gestaltete Architektur ermöglicht es, deutlich größere Fabriklayouts zu laden und komplexe Abläufe mit vielen beweglichen Teilen flüssig zu simulieren. Eine neue Kollisionserkennung (Colliders) beschleunigt die Validierung robotischer Bewegungen in engen Produktionsumgebungen erheblich.

Darüber hinaus erweitert das Release die Integration mit realer Industrieausrüstung. Die Plattform bietet nun native Unterstützung für eine breitere Palette von Robotersteuerungen, darunter Modelle von Denso, Yamaha, Techman und Mitsubishi MELFA. Die Anbindung an speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS), etwa von LS Electric, wurde verbessert.

Ein entscheidender Fortschritt ist die native MQTT-Unterstützung. Dieses Protokoll erlaubt es, Live-Daten aus dem Netzwerk direkt in die Simulation zu streamen. So können Sensordaten und Echtzeit-Produktionsinformationen die digitale Abbildung speisen. Automatisierte Transportfahrzeuge (AGVs/AMRs) lassen sich nahtlos in den Digitalen Zwilling integrieren, was virtuelle Inbetriebnahmen realistischer macht.

Roboteroffline-Programmierung revolutioniert

Ein Schwerpunkt des Updates ist die Transformation der Roboteroffline-Programmierung (OLP). Bislang war die Übersetzung eines CAD-Designs in ein funktionierendes Roboterprogramm ein aufwändiger, manueller Prozess.

Visual Components 5.0 setzt hier auf einen modellbasierten Engineering-Ansatz (MBE). Die Software kann Roboterbahnen und Programme nun automatisch aus importierten CAD-Daten generieren. Sie liest dazu produktbezogene Fertigungsinformationen (PMI) – wie Maße, Toleranzen und Oberflächenhinweise – und erstellt daraus präzise Werkzeugwege. Laut Hersteller macht diese Automatisierung die Offline-Programmierung nicht nur schneller und genauer, sondern auch leicht wiederholbar.

Integrierte Postprozessoren sorgen für Multi-Marken-Kompatibilität. Damit entfällt die mühsame Anpassung an herstellerspezifische Software, und Fertigungsdaten fließen nahtlos von der digitalen Designumgebung in die automatisierte Hardware.

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Digitale Planung als Antwort auf Reshoring und Fachkräftemangel

Das Release ist eng mit den aktuellen makroökonomischen Trends verknüpft. Im Zuge von Reshoring-Bemühungen, um Lieferkettenrisiken zu minimieren, und angesichts anhaltenden Fachkräftemangels wird die Fähigkeit, neue Fertigungslinien schnell zu entwerfen und zu validieren, zum Wettbewerbsvorteil.

Die vereinheitlichte Arbeitsweise der Plattform beseitigt historisch gewachsene Insellösungen, die Produktionsstarts verzögerten. Indem die Roboterprogrammierung in die frühe Planungsphase vorgezogen wird, verringert sich die Abhängigkeit von der physischen Verfübarkeit der Hardware. Teams müssen nicht mehr warten, bis die Roboter tatsächlich in der Halle stehen, um Steuerungssoftware zu testen.

Diese frühe Validierung fördert die Zusammenarbeit zwischen Design-, Engineering- und Ausführungsteams. Marktbeobachter sehen darin einen Weg, Automatisierungsprozesse mit größerer Sicherheit zu validieren und finanzielle Risiken durch physisches Trial-and-Error zu minimieren.

Python-API und Weg zur dynamischen Fabrik

Für die Zukunft legt Visual Components 5.0 mit modernisierten Backend-Fähigkeiten den Grundstein. Ein bemerkenswerter Zuwachs ist der Wechsel zu einer Python 3 API. Sie gibt Anwendern erweiterte Skripting-Möglichkeiten an die Hand, um Simulationen anzupassen, repetitive Planungsaufgaben zu automatisieren und moderne Programmbibliotheken zu nutzen.

Für spezielle Anwendungen wie das automatisierte Schweißen integriert die Plattform nun kollisionsbewusste Bahnplanung und spezielle Parameteranwendungen für verschiedene Schweißsysteme.

Mit der Weiterentwicklung industrieller Kommunikationsprotokolle wird der Echtzeit-Datenaustausch während der Simulation zum Standard für moderne Fabriken werden. Die breite Einführung umfassender Digitaler Zwillinge dürfte sich 2026 weiter beschleunigen. Mit einem klareren, schnelleren und skalierbareren Framework positioniert dieses Release die digitale Fabrikplanung nicht mehr nur als vorbereitenden Schritt, sondern als dynamische, durchgängige Komponente des gesamten Fertigungslebenszyklus.

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