Volksbank und DKB: Neue Phishing-Welle zielt auf Bankkunden
25.01.2026 - 23:25:12Eine neue Angriffswelle mit gefälschten Sicherheitsupdates trifft Kunden der Volksbanken Raiffeisenbanken und der Deutschen Kreditbank. Die Betrugsversuche sind so professionell gestaltet, dass selbst aufmerksame Nutzer sie kaum noch erkennen können.
Verbraucherschützer schlagen Alarm: Cyberkriminelle überschwemmen derzeit Kunden deutscher Banken mit täuschend echten Phishing-Mails und SMS. Im Fadenkreuz stehen vor allem Kunden der Volksbanken Raiffeisenbanken und der Deutschen Kreditbank (DKB). Die Angreifer nutzen den Vorwand dringender Sicherheitsaktualisierungen, um an Zugangsdaten und TANs zu gelangen.
Gefälschte Sicherheitsupdates als Köder
Der aktuelle Angriff auf Volksbank-Kunden ist besonders hinterhältig. Die Betrüger geben sich als “Volksbank Kundenservice” aus und behaupten, notwendige Sicherheitsupdates stünden an. In der Nachricht heißt es, Kunden müssten ihre Daten über einen Link verifizieren, um Kontoeinschränkungen zu vermeiden.
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Doch der Link führt nicht zur Bank, sondern zu einer perfekt nachgebauten Betrugsseite. Wer dort Anmeldename, PIN oder TAN eingibt, übermittelt diese Daten direkt an die Kriminellen. Diese haben dann freie Hand für unautorisierte Überweisungen. Ein verräterisches Detail: Oft fehlt die persönliche Anrede. Seriöse Banken sprechen ihre Kunden stets mit vollem Namen an.
DKB-Kunden unter Druck gesetzt
Parallel dazu registrieren Experten einen alarmierenden Anstieg hochprofessioneller Phishing-Angriffe auf DKB-Kunden. Auch hier setzen die Täter auf psychologischen Druck: Sie drohen mit Kontosperrungen oder behaupten, Daten müssten dringend aktualisiert werden. Enge Fristen sollen die Opfer in Panik versetzen und zu unüberlegten Klicks verleiten.
Die Methoden werden immer vielfältiger. Neben E-Mails setzen die Kriminellen auch auf SMS-Phishing (Smishing) und betrügerische Anrufe (Vishing). Die DKB warnt auf ihrer Webseite ausdrücklich vor diesen Maschen und rät, niemals auf Links in unaufgeforderten Nachrichten zu klicken.
So schützen Sie sich wirksam
Die Angriffe werden raffinierter, doch es gibt klare Warnsignale. Banken fordern ihre Kunden niemals per E-Mail oder SMS auf, PINs oder TANs über einen Link einzugeben.
Wichtige Schutzmaßnahmen im Überblick:
* Misstrauen bei Zeitdruck: Seien Sie skeptisch, wenn Sie unter Druck gesetzt werden.
* Absender prüfen: Kontrollieren Sie die E-Mail-Adresse genau. Oft verstecken sich Fälschungen hinter minimalen Abweichungen.
* Links ignorieren: Rufen Sie Ihre Banking-Seite immer manuell im Browser auf oder nutzen Sie die offizielle App.
* Sprachfehler beachten: Viele Phishing-Nachrichten enthalten noch immer Rechtschreib- oder Grammatikfehler.
Wer eine verdächtige Nachricht erhält, sollte sie unbeantwortet löschen. Im Zweifel kontaktieren Sie Ihre Bank direkt über die offiziellen Kanäle.
Schnelles Handeln im Schadensfall
Sollten Sie Daten preisgegeben haben, ist Eile geboten. Sperren Sie umgehend den Online-Banking-Zugang und die betroffenen Karten über Ihre Bank. Erstatten Sie zudem Anzeige bei der Polizei.
Die Chancen auf Schadensersatz durch die Bank stehen oft gut. Diese haftet in der Regel für nicht autorisierte Zahlungen – es sei denn, dem Kunden wird grobe Fahrlässigkeit nachgewiesen. Die beste Verteidigung bleibt eine gesunde Skepsis und das Wissen um die aktuellen Betrugsmaschen.
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