Moskau, Behörden

Von Moskau eingesetzte Behörden verhÀngen Notstand auf Krim

Veröffentlicht am: 26.06.2026 um 14:04 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

Die von Moskau eingesetzten Behörden auf der 2014 von Russland annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim haben einen regionalen Notstand ausgerufen.

Das teilten der eingesetzte Krim-Chef Sergej Aksjonow und der eingesetzte Statthalter von Sewastopol, Michail Raswoschajew, mit.

Die Entscheidung sei in erster Linie getroffen worden, um wirtschaftliche Fragen zu lösen, schrieb Aksjonow bei Telegram. Der Notstand mache möglich, Aufgaben fĂŒr das stabile Funktionieren aller Bereiche, von denen die Lebensgrundlagen der Bevölkerung abhingen, schnell zu lösen.

In den vergangenen Monaten weitete Kiew seine Gegenangriffe, mit denen es vor allem auf die russische Öl- und Gasindustrie und MilitĂ€robjekte zielt, stark aus. Die Ukraine will so die Treibstoffversorgung der russischen Armee stören und Einnahmen aus dem EnergiegeschĂ€ft verringern, die fĂŒr Moskau wichtig zur Finanzierung seines Angriffskriegs sind. Menschen auf der Krim spĂŒren die Folgen deutlich. Privatpersonen bekommen etwa kein Benzin mehr und Stromsperren wurden eingefĂŒhrt. Kiew hatte angekĂŒndigt, die Halbinsel von der Versorgung abschneiden zu wollen.

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