VerbÀnde, VW-Dividende

VerbÀnde kritisieren VW-Dividende als zu hoch

17.06.2026 - 06:22:45 | dpa.de

Vor der VW DE0007664039-Hauptversammlung am morgigen Donnerstag ĂŒben VerbĂ€nde scharfe Kritik an der vorgeschlagenen Dividende.

Angesichts des laufenden Personalabbaus bei VW falle die geplante AusschĂŒttung zu hoch aus, kritisieren die Umweltorganisation BUND und der Dachverband der Kritischen AktionĂ€rinnen und AktionĂ€re.

"Volkswagen DE0007664039 muss verstĂ€rkt in die Produktion kleiner, sparsamer E-Fahrzeuge "Made in Europe" investieren", sagte Jens Hilgenberg, Leiter Verkehrspolitik beim BUND und zugleich Vorstandsmitglied des Dachverbands der Kritischen AktionĂ€rinnen und AktionĂ€re. "DafĂŒr mĂŒssen Finanzmittel im Unternehmen gehalten werden, statt sie durch vergleichsweise hohe Dividenden abfließen zu lassen."

Europas grĂ¶ĂŸter Autobauer schlĂ€gt auf der Hauptversammlung am Donnerstag eine Dividende von 5,20 Euro je Stamm- und 5,26 Euro je Vorzugsaktie vor. Das wĂ€ren jeweils 1,10 Euro weniger als im Jahr zuvor. Der RĂŒckgang der Dividende falle dabei aber deutlich geringer aus als beim Konzerngewinn, so die beiden VerbĂ€nde. Das Konzernergebnis nach Steuern war 2025 um 44 Prozent eingebrochen - von 12,4 Milliarden Euro auf 6,9 Milliarden Euro.

In Summe wĂŒrden davon rund 2,6 Milliarden Euro an die Anteilseigner ausgeschĂŒttet, kritisieren die beiden VerbĂ€nde. Die AktionĂ€re mĂŒssen auf der virtuellen Hauptversammlung noch darĂŒber abstimmen.

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