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Vulcan Energy Aktie: 2,2 Milliarden bis Q2 2026 entscheidend

12.05.2026 - 19:32:20 | boerse-global.de

Trotz steigender Lithiumpreise bremst der ausstehende Finanzierungsabschluss fĂŒr das Lionheart-Projekt den Aktienkurs von Vulcan Energy.

Vulcan Energy Aktie: 2,2 Milliarden bis Q2 2026 entscheidend - Foto: ĂŒber boerse-global.de
Vulcan Energy Aktie: 2,2 Milliarden bis Q2 2026 entscheidend - Foto: ĂŒber boerse-global.de

Lithium zieht krĂ€ftig an, Vulcan Energy Resources kommt an der Börse nur schleppend hinterher. Seit Januar ist Lithiumcarbonat um rund 50 Prozent teurer geworden, die Aktie notiert mit 2,37 Euro aber weiterhin gut 40 Prozent unter ihrem Jahreshoch. Der Grund liegt weniger im Rohstoffmarkt als in einem fehlenden Schritt: dem formalen Finanzierungsabschluss fĂŒr Lionheart.

Rohstoff RĂŒckenwind, Aktie zögert

Der Kurs hat sich zuletzt stabilisiert, mehr aber auch nicht. Seit Jahresanfang liegt Vulcan noch immer 9,27 Prozent im Minus, auch der Abstand zur 200-Tage-Linie bleibt negativ. Das passt nicht zu einem Umfeld, in dem Lithiumpreise wieder deutlich anziehen.

Der Markt verlangt offenbar einen hĂ€rteren Nachweis. Solange die Finanzierung nicht formal abgeschlossen ist, bleibt Lionheart ein großes Projekt mit hoher technischer und finanzieller KomplexitĂ€t. Genau diese LĂŒcke bremst die Neubewertung.

Lionheart braucht die Unterschrift

Das Finanzierungspaket fĂŒr Lionheart umfasst 2,2 Milliarden Euro. Es soll das Lithiumprojekt im Oberrheingraben vollstĂ€ndig unterlegen, der formale Abschluss ist fĂŒr das zweite Quartal 2026 angepeilt.

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Mit dem Abschluss wĂŒrden rund 1,2 Milliarden Euro an vorrangigen Krediten und etwa 204 Millionen Euro an staatlichen ZuschĂŒssen freigegeben. An der Struktur sind mehrere öffentliche und private Kreditgeber beteiligt, darunter europĂ€ische Exportkreditagenturen, die EuropĂ€ische Investitionsbank sowie GeschĂ€ftsbanken.

Bis dahin finanziert Vulcan den Bau aus der eigenen Bilanz. In den ersten drei Monaten flossen 76 Millionen Euro in Lionheart.

Die LiquiditÀt sank von 523 Millionen Euro zu Jahresbeginn auf 364 Millionen Euro Ende MÀrz. Hinzu kommen gebundene Mittel und Sicherheiten von 63 Millionen Euro. Der Puffer ist damit kleiner geworden, obwohl der Finanzierungsabschluss noch aussteht.

Baufortschritt trifft Governance-Themen

Operativ arbeitet Vulcan weiter an mehreren Fronten. In Landau entsteht ein weiterer Produktionsstandort, die V10-Bohranlage soll in der zweiten JahreshÀlfte 2026 mobilisiert werden. Weitere Bohrungen sind an den Standorten Schleidberg und Trappelberg geplant.

Auch die seismischen Untersuchungen schreiten voran. In mehreren Lizenzgebieten sind die Arbeiten abgeschlossen, in Hessen soll der nÀchste Schritt im Mai folgen. Das zeigt: Der Projektaufbau lÀuft, aber er bindet Kapital, bevor kommerzielle Erlöse starten.

Am 28. Mai rĂŒckt die Hauptversammlung in Perth in den Blick. CEO Cris Moreno will dort ĂŒber den Stand von Lionheart berichten. Auf der Tagesordnung steht auch die formale BestĂ€tigung von Roberto Gallardo im Verwaltungsrat, der seit April dem Gremium angehört und zuvor eine wichtige Hochtief-Investition bei Vulcan mitgeprĂ€gt hatte.

Auf der Governance-Seite gibt es ebenfalls GesprĂ€chsstoff. Vulcan meldete den Verfall von 79.297 leistungsabhĂ€ngigen Bezugsrechten, weil die Bedingungen nicht erfĂŒllt wurden. Eine grĂ¶ĂŸere Tranche war bereits im MĂ€rz verfallen.

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AbnahmevertrÀge sichern Basis

Kommerziell ist das Projekt nicht ohne RĂŒckhalt. Langfristige LiefervertrĂ€ge mit Umicore, LG Energy Solution, Stellantis und Glencore decken große Mengen ĂŒber sechs bis zehn Jahre ab. Rund 72 Prozent der kontrahierten Mengen enthalten feste Preise oder Preisuntergrenzen.

Der Produktionsstart der Frankfurter Anlage wird erst in der zweiten HĂ€lfte 2028 erwartet. Lionheart zielt auf 24.000 Tonnen Lithiumhydroxid-Monohydrat pro Jahr, ausreichend fĂŒr etwa 500.000 Elektroauto-Batterien.

Bis Ende des zweiten Quartals bleibt der Finanzierungsabschluss der zentrale Taktgeber. Kommt er fristgerecht, verÀndert sich das Risikoprofil des Projekts deutlich; verzögert er sich, bleibt der LiquiditÀtsverbrauch das Thema, das den Kurs trotz starker Lithiumpreise deckelt.

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