WaldbrÀnde bei Athen: Die Schadenserhebung beginnt
Veröffentlicht am: 05.08.2026 um 09:24 Uhr | dpa.deWeiterhin bekĂ€mpft die Feuerwehr sowohl am Boden als auch aus der Luft rauchende Glutherde und neu entflammende KleinbrĂ€nde, wie der Sender ERTNews zeigte. Hilfreich ist das Wetter - es gibt kaum Wind. Derweil können die Menschen in manche Orte zurĂŒckkehren. Die SchĂ€den an Besitz und Natur sind bislang kaum zu ĂŒberblicken.
Der konservative MinisterprĂ€sident Kyriakos Mitsotakis hat schnelle Hilfe zugesagt und fĂŒr den spĂ€ten Vormittag eine Krisensitzung einberufen. Dort sollen verschiedene MaĂnahmen beraten und auf den Weg gebracht werden, unter anderem die zĂŒgige Begutachtung der rund 100 verbrannten HĂ€user. Diese befinden sich vor allem im KĂŒstenort Porto Germeno. Es geht um Vorbereitungen fĂŒr den Beginn des Wiederaufbaus.
Diskutiert wird auch ein Zuschuss fĂŒr eine vorĂŒbergehende Unterkunft zur UnterstĂŒtzung der Menschen, die ihr Heim verloren haben. FĂŒr Landwirte, Betriebe und Anlagen gibt es gesonderte Hilfen.
UmweltschÀden sind kaum abzusehen
Kaum abzusehen sind hingegen die UmweltschÀden. Es sind nicht nur die rund 80 Quadratkilometer Wald, Buschland sowie landwirtschaftliche FlÀchen, die den aktuellen BrÀnden zum Opfer fielen. In den vergangenen zehn Jahren verbrannten in der Region Attika rund um die Hauptstadt Athen rund 200 Quadratkilometer Wald - das entspricht 42 Prozent der vorhandenen WaldflÀche der Region, wie die Zeitung "Naftemporiki" schreibt.
