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Warner Bros. Discovery Aktie: 110-Milliarden-Deal

22.03.2026 - 04:24:11 | boerse-global.de

Paramount Skydance übernimmt Warner Bros. Discovery für 110 Milliarden Dollar. Der Deal soll die Streaming-Dienste vereinen und jährliche Synergien von über 6 Milliarden Dollar erzielen.

Warner Bros. Discovery Aktie: 110-Milliarden-Deal - Foto: über boerse-global.de
Warner Bros. Discovery Aktie: 110-Milliarden-Deal - Foto: über boerse-global.de

Das Rennen um Warner Bros. Discovery ist entschieden. Paramount Skydance sicherte sich den Medienkonzern in einem Bietergefecht, das mit dem offiziellen Rückzug von Netflix endete. Das Ergebnis: eine der größten Medientransaktionen der jüngeren Geschichte.

Die Deal-Struktur im Überblick

Paramount Skydance zahlt 31 Dollar je Aktie — ein Gebot, das der Warner-Vorstand als überlegen gegenüber allen Vorschlägen einstufte. Finanziert wird die Übernahme durch 45,7 Milliarden Dollar Eigenkapital der Ellison-Familie sowie 57,5 Milliarden Dollar Fremdkapital. Netflix hatte zuletzt 27,75 Dollar je Aktie geboten, allerdings nur für ausgewählte Studio- und Streaming-Assets. Um den Weg freizumachen, zahlte Paramount eine Vertragsstrafe von 2,8 Milliarden Dollar an Netflix.

Verzögert sich der Abschluss über den 30. September 2026 hinaus, greift eine Klausel, die Warner-Aktionären täglich rund 0,0027 Dollar je Aktie zusätzlich sichert. Scheitert der Deal an regulatorischen Hürden, sind 7 Milliarden Dollar Rücktrittsgebühr fällig.

Streaming wächst, klassisches TV schrumpft

Die Übernahme fällt mit den Q4-Zahlen 2025 zusammen. Der Umsatz sank um 6 Prozent auf 9,46 Milliarden Dollar, der Nettoverlust betrug 252 Millionen Dollar. Das Streaming-Segment stemmte sich gegen den Trend: HBO Max steigerte seinen Abonnentenstamm um 3,5 Millionen auf 131,6 Millionen weltweit, der Streaming-Umsatz legte rund 5 Prozent auf 2,8 Milliarden Dollar zu. Das klassische Fernsehgeschäft hingegen verlor 12 Prozent auf 4,2 Milliarden Dollar — ein struktureller Druck, der das strategische Kalkül hinter dem Deal erklärt.

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Streaming-Riese mit 200-Millionen-Ziel

Das kombinierte Unternehmen unter Paramount-CEO David Ellison soll HBO Max und Paramount+ zu einer gemeinsamen Plattform zusammenführen, die bis Mitte 2026 starten und über 200 Millionen Direktkunden erreichen soll. Das würde den neuen Dienst hinter Amazon Prime Video und Netflix zum drittgrößten Streaming-Anbieter weltweit machen. Management-seitig werden jährliche Synergien von mehr als 6 Milliarden Dollar angepeilt.

Das US-Justizministerium hat den Deal bereits kartellrechtlich freigegeben. Offen sind noch Prüfungen durch den kalifornischen Generalstaatsanwalt sowie Regulierungsverfahren in der EU und Großbritannien. Die Aktionärsabstimmung ist für April angesetzt, der Abschluss für das dritte Quartal 2026 geplant.

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