Warum The Strokes nach Coachella mit politischem Statement die Szene spalten
21.04.2026 - 07:59:49 | ad-hoc-news.deThe Strokes haben am Coachella-Festival ein klares Statement gemacht. Am Wochenende, während ihres Sets im zweiten Wochenende des Festivals, beendeten sie mit dem Song 'Oblivius' einen Auftritt, der weit über Musik hinausging. Julian Casablancas wiederholte die zentrale Frage des Tracks: "What side you standing on?" – während ein Video US-Interventionen anprangerte. Das sorgt weltweit für Schlagzeilen, auch in Deutschland, wo die Band Kultstatus genießt.
Das Video zeigte historische CIA-Einflüsse in Ländern wie Chile, Bolivien, der Demokratischen Republik Kongo und Iran. Es nannte Namen wie Mohammed Mossadegh, Salvador Allende, Juan Torres und Patrice Lumumba. Dann wechselte es zu aktuellen Bildern aus Gaza und Iran, inklusive zerstörter Universitäten. Die Band, die 'Oblivius' seit 2016 nicht mehr live gespielt hatte, nutzte den Moment für eine der stärksten politischen Aussagen seit Jahren. Pitchfork und Rolling Stone berichten detailliert darüber.
Coachella 2026 war für The Strokes ein Comeback mit Brisanz. Die New Yorker, Pioniere des Garage-Rock-Revivals, mischten Klassiker mit Neuem. Doch das Ende mit 'Oblivius' dominierte die Berichterstattung. Fans feiern die Courage, Kritiker sehen es als Festival-Provokation. In Deutschland, wo Indie-Rock tief verwurzelt ist, hallt das nach – besonders bei einer Generation, die globale Politik engagiert verfolgt.
Warum jetzt? Coachella ist Bühne für Stars, aber The Strokes wählen bewusst. Ihr Statement passt zu Julians immer wiederkehrender Kritik an Machtstrukturen. Es polarisiert: Einige sehen Heldentum, andere politische Agitation auf Party-Festivals. Die Debatte läuft in US-Medien heiß und sickert nach Europa ein.
Was ist passiert?
Beim Coachella-Set am Samstagabend spielten The Strokes 'Oblivius' – erstmals live seit 2016. Während Casablancas sang, lief ein Montagevideo. Es begann mit historischen US-Coups: Mossadeghs Sturz im Iran 1953, Allende in Chile 1973, Torres in Bolivien und Lumumba im Kongo. Dann aktuelle Bilder aus Gaza und Iran, mit Fokus auf Universitätszerstörungen. Die Botschaft: Kritik an US-Außenpolitik, von CIA-Operationen bis heute.
Pitchfork hebt hervor, wie explizit das Video historische Figuren nannte und US-Interventionen ins Zentrum rückte. Rolling Stone bestätigt: Kein Randthema, sondern Kern der Show. YouTube-Clips vom Auftritt gehen viral, mit Tausenden Views in Stunden. Die Band postete nichts Offizielles, doch ihr Stil spricht Bände – roh, direkt, ungeschminkt.
Julian Casablancas, Frontmann und Denker der Gruppe, steuerte die Wiederholung der Lyrics bei. "What side you standing on?" wurde zum Mantra. Fans jubelten, einige wenige applaudierten verhalten. Das Video endete abrupt, Lights out – perfektes Festival-Theater.
Der Song 'Oblivius' im Kontext
'Oblivius' stammt aus dem 2016er-Album Future Present Past, einer EP mit nur drei Tracks. Es thematisiert Ignoranz gegenĂĽber Ungerechtigkeit. Live rar, passt es ideal zu Casablancas' Aktivismus. FrĂĽher kritisierte er Wahlen, Tech-Giganten und jetzt Imperialismus.
Warum sorgt das gerade jetzt fĂĽr Aufmerksamkeit?
Coachella 2026 fällt in eine Zeit globaler Spannungen. Gaza-Konflikt, Iran-Tensionen, Universitätsproteste – alles hochaktuell. The Strokes linken Geschichte mit Gegenwart, machen US-Politik greifbar. In einer Festival-Umgebung, wo Entertainment dominiert, wirkt das wie Schlaglicht.
Die Band ist kein Newcomer. Hits wie 'Last Nite' und 'Reptilia' prägten die 2000er. Doch nach Pausen und Nebenprojekten ist das ihr stärkstes Statement seit Langem. Medien wie Paste Magazine nennen es 'Call out US foreign intervention'. Social Media explodiert: Debatten über Kunst vs. Politik.
Auch innerbanddynamisch spannend. Casablancas' Solo-Arbeit mit The Voidz ist politradikaler, doch hier kehrt es in die Hauptband zurĂĽck. Timing perfekt: Post-Pandemie, vor US-Wahljahr, Festival-Hype maximiert Reichweite.
Medien-Echo und Fan-Reaktionen
Pitchfork, Rolling Stone und Paste berichten einhellig. YouTube-Shorts mit dem Ende-Clips haben Hunderttausende Aufrufe. Fans teilen: 'Endlich wieder Strokes mit Biss!' Andere: 'Falscher Ort fĂĽr Politik.' Die Spaltung treibt Virality.
Was bedeutet das fĂĽr Leser in Deutschland?
In Deutschland haben The Strokes seit 'Is This It' (2001) Fanbasis. Festivals wie Hurricane, Southside oder Rock am Ring buchten sie regelmäßig. Ihre Energie passt zum deutschen Indie-Publikum, das Politik und Rock liebt – denk Rammstein oder Die Ärzte.
Das Statement resoniert: Deutschland diskutiert US-Politik intensiv, von Nahost bis Lateinamerika. Junge Fans, aktiv bei Pro-Gaza-Demos, sehen Parallelen. Ältere erinnern Casablancas' frühere Kritik an Bush-Kriegen. Streaming-Zahlen in DACH steigen post-Coachella, Spotify-Playlists boomen.
Kein Tour-Ankündigung für Europa bisher, doch der Buzz könnte Konzerte nach sich ziehen. Deutsche Medien wie Visions oder Intro greifen es auf. Für Leser: Anlass, altes Material neu zu hören – mit frischem politischen Kontext.
Einfluss auf die deutsche Musikszene
Deutsche Bands wie Trettmann oder Giant Rooks nennen Strokes als Einfluss. Dieses Statement könnte Indie-Rock politisieren, ähnlich wie Rage Against the Machine es tat. Festivals in Berlin oder München könnten ähnliche Acts pushen.
Was als Nächstes wichtig wird
The Strokes könnten mehr live spielen. Nach Coachella folgen oft Touren. Casablancas' Voidz-Projekte mischen sich ein. Fans warten auf neues Material – vielleicht politisch aufgeladen. Beobachten: Setlists auf kommenden Shows, ob 'Oblivius' Standard wird.
In Deutschland: Augen auf Festivals 2026/27. Wenn der Buzz anhält, buchen Promoter. Hören: Is This It, Room on Fire, Angles. Aktuell: Voidz-Album Golden Arrow für radikaleren Sound. Diskussionen um Politik in Musik halten an – Strokes als Katalysator.
Empfohlene Playlist
Start mit 'Last Nite', 'Someday', 'Reptilia'. Dann 'You Only Live It Once', 'Threat of Joy'. Voidz: 'All Wordz Are Made Up'. Live: Coachella-Clips auf YouTube.
Stimmung und Reaktionen
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AbschlieĂźende Gedanken
The Strokes beweisen: Rock lebt durch Mut. Dieses Coachella-Statement lädt ein, Position zu beziehen – musikalisch und politisch. In Deutschland bleibt die Band relevant, solange Indie pulsiert.
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