WDHRWE, Kraftwerksblöcke

WDH/ RWE: Kraftwerksblöcke nach Vorfall am Umspannwerk vom Netz

Veröffentlicht am: 02.09.2026 um 09:42 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

(Buchstabe im 1. Satz gestrichen: Braunkohle statt Braunkohlen)BERGHEIM - Infolge der Störung an einem Umspannwerk in Bergheim nahe Köln sind fĂŒnf Braunkohle-Kraftwerksblöcke von RWE DE0007037129 an zwei Standorten vom Netz gegangen.

(Buchstabe im 1. Satz gestrichen: Braunkohle statt Braunkohlen)

BERGHEIM (dpa-AFX) - Infolge der Störung an einem Umspannwerk in Bergheim nahe Köln sind fĂŒnf Braunkohle-Kraftwerksblöcke von RWE DE0007037129 an zwei Standorten vom Netz gegangen. Diese Blöcke im Rheinischen Revier mit einer grundsĂ€tzlichen KraftwerkskapazitĂ€t von insgesamt rund 4.200 Megawatt speisten zum Zeitpunkt des Vorfalls rund 3.000 MW benötigte Leistung ins Netz ein, schilderte ein Sprecher der RWE Power.

Die allgemeine Stromversorgung blieb trotz des Vorfalls durchgehend sichergestellt. Das betonte Amprion, der Übertragungsnetzbetreiber, dem die Umspannanlage gehört, an der die Störung laut Polizei am Dienstagabend vorsĂ€tzlich herbeigefĂŒhrt worden war. Entfallen die von RWE eingespeisten Mengen im Stromnetz fĂŒr die Versorgung, können diese von Amprion aus anderen Bereichen herangezogen werden.

Laut RWE Power waren durch den Vorfall "im Umfeld" der Umspannanlage das Kraftwerk Niederaußem in Bergheim mit den Blöcken H, G und K betroffen. Am Kraftwerk Neurath in Grevenbroich seien die Blöcke G und F vom Netz gegangen. Der Block Niederaußen H sei aber bereits wieder ans Netz gegangen, sagte Sprecher Matthias Beigel der dpa am Morgen. Zwei weitere Blöcke sollten im Tagesverlauf folgen. An der Wiederinbetriebnahme der beiden ĂŒbrigen Blöcke werde ebenfalls gearbeitet, berichtete das Unternehmen weiter.

Die Polizei in Essen geht bei dem Vorfall von einer Straftat aus. Vieles ist noch offen. Der Ort rund um die Anlage ist weitrÀumig abgesperrt.

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