Ifo: Unternehmen verschÀrfen PlÀne zum Stellenabbau
29.04.2026 - 08:29:09 | dpa.deDas entsprechende BeschĂ€ftigungsbarometer sank im MĂ€rz um mehr als zwei Punkte auf den niedrigsten Wert seit fast sechs Jahren, wie das Institut in MĂŒnchen mitteilte. "Die geopolitische Unsicherheit greift auf die Personalplanungen der Unternehmen ĂŒber", sagte der Leiter der Ifo-Umfragen, Klaus Wohlrabe. "Es werden mehr ArbeitsplĂ€tze ab- als aufgebaut."
Vor allem der ungelöste Konflikt im Nahen Osten belastet die Weltwirtschaft erheblich. Ein Ende der fast vollstĂ€ndigen Blockade der StraĂe von Hormus, die von zentraler Bedeutung fĂŒr die Ălversorgung ist, ist nicht abzusehen. In der Folge sind die Energiepreise enorm gestiegen und Lieferketten unterbrochen. Zuvor hatte bereits das Institut fĂŒr Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) sich pessimistisch geĂ€uĂert.
Kaum eine Branche bleibe vom Arbeitsplatzabbau verschont, hieĂ es weiter. So haben sich das Barometer fĂŒr die Arbeitsmarktsituation in der Industrie verschlechtert, ebenso im GroĂ- und Einzelhandel. Bei den Dienstleistern sank der entsprechende Indikator auf den niedrigsten Stand seit Beginn der Corona-Krise.
Der Logistik machen gestiegenen Kosten zu schaffen. Auch im Tourismus wĂŒrden ArbeitsplĂ€tze abgebaut. "Eine nachhaltige Entspannung am Arbeitsmarkt ist erst zu erwarten, wenn die Unsicherheiten deutlich nachlassen", sagte Wohlrabe.
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