Weltpolitik als Puppentheater: Warum alle plötzlich über Wael Shawky reden
Veröffentlicht am: 20.02.2026 um 05:21 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Alle reden über diese Kunst – ist das genial oder kann das weg?
Stell dir vor, jemand verfilmt Weltgeschichte wie eine düstere Netflix-Serie – aber mit handgeschnitzten Marionetten, Opern-Vibes und ultraaufwendigen Sets. Genau hier kommt Wael Shawky ins Spiel.
Der ägyptische Künstler macht aus Kreuzzügen, Kolonialgeschichte und Religion ein visuelles Epos, das in den großen Museen läuft – und gleichzeitig immer mehr in den Feeds landet. Kunst-Hype trifft politisches Storytelling.
Das Netz staunt: Wael Shawky auf TikTok & Co.
Seine Videos und Installationen sehen aus wie eine Mischung aus Game of Thrones, Arthouse-Film und Museumsshow. Dunkle Bühnen, detailverliebte Kostüme, Marionetten mit todernstem Blick – und dazu Texte aus echten historischen Quellen.
Auf Social Media tauchen Ausschnitte aus seinen Filmen, Ausstellungsrundgänge und Reels aus großen Häusern wie Pompidou, MoMA PS1 oder der Sharjah Biennale auf. Die Stimmung: Zwischen ehrfürchtigem Staunen und
