China appelliert an USA und kritisiert Vorgehen im Iran
04.03.2026 - 07:54:52 | dpa.de"China ist bereit, mit den Vereinigten Staaten zusammenzuarbeiten, um die Kommunikation auf allen Ebenen und ĂŒber alle KanĂ€le zu stĂ€rken und einen gröĂeren Raum fĂŒr Zusammenarbeit beider Seiten zu schaffen", sagte der Sprecher des Nationalen Volkskongresses, Lou Qinjian, in Peking einen Tag vor Eröffnung der jĂ€hrlichen Tagung des nicht frei gewĂ€hlten Parlaments.
Zugleich sagte Lou, China habe seine GrundsĂ€tze und werde seine SouverĂ€nitĂ€t, Sicherheit und Entwicklungsinteressen verteidigen. Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping und US-PrĂ€sident Donald Trump stĂŒnden in regelmĂ€Ăigem Kontakt. Die "Diplomatie der StaatsoberhĂ€upter" spiele eine unerlĂ€ssliche Rolle fĂŒr die Beziehungen zwischen den USA und China.
Angesprochen auf die Lage im Iran betonte Lou, dass China besorgt sei. Kein Land habe das Recht, internationale Angelegenheiten zu kontrollieren, ĂŒber das Schicksal anderer zu bestimmen, sagte er ohne ein bestimmtes Land zu nennen. China wolle weiter die Rolle eines verantwortungsbewussten Landes ĂŒbernehmen und fordere ein Ende der MilitĂ€roperationen.
Trump hatte selbst einen Besuch im April in Aussicht gestellt. Peking bestĂ€tigte die Reise bislang nicht. Laut Medienberichten soll vor Trumps China-Besuch in der kommenden Woche noch eine sechste Verhandlungsrunde im Handelsstreit zwischen Vertretern Washingtons und Pekings in Paris stattfinden. Das chinesische AuĂenamt und das Handelsministerium Ă€uĂerten sich nicht zu den Berichten.
Chinas Nationaler Volkskongress wird ab Donnerstag bis zum 12. MĂ€rz in Peking zusammentreten. Die fast 2.800 Abgeordneten werden dabei den Arbeitsbericht der Regierung verabschieden ebenso wie den FĂŒnfjahresplan, der Chinas Ziele unter anderem in Wirtschaft und Technologie fĂŒr die kommenden Jahre bis 2030 absteckt.
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