Western Mines Group Aktie: Neue Erlösquelle
26.03.2026 - 23:45:20 | boerse-global.deWas bisher als störender Abraum galt, könnte für Western Mines Group bald zum lukrativen Geschäft werden. Das Unternehmen hat eine Vereinbarung mit Magnium Australia unterzeichnet, um Magnesit aus seinem Mulga-Tank-Projekt in Westaustralien zu liefern. Damit rückt ein Rohstoff in den Fokus, der für die Produktion von kohlenstoffarmem Magnesiummetall entscheidend ist.
Vom Abfall zum Rohstoff
Das Mulga-Tank-Projekt ist in Investorenkreisen primär für seine Nickelvorkommen bekannt. Über der eigentlichen Lagerstätte befindet sich jedoch eine Schicht aus Magnesit, der sogenannte „Magnesit-Deckel“. In bisherigen Ressourcenmodellen wurde dieses Material lediglich als wertloses Deckgebirge behandelt, das entfernt werden muss, um an die tiefer liegenden Erze zu gelangen.
Aktuelle Analysen mittels Röntgendiffraktometrie (XRD) zeichnen ein anderes Bild: Die Proben ergaben einen Magnesit-Anteil von bis zu 48 %. Die Kooperation mit Magnium Australia zielt darauf ab, dieses Material zu monetarisieren. Für Western Mines Group verbessert das die Wirtschaftlichkeit des gesamten Standorts erheblich. Statt Kosten für die Beseitigung des Abraums zu verursachen, könnte die Schicht in eine neue Einnahmequelle verwandelt werden.
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Strategische Bedeutung für Australien
Magnium Australia plant, Magnesiummetall mithilfe eines speziellen, emissionsarmen Verfahrens herzustellen. Das Unternehmen strebt eine Produktionskapazität von über 100.000 Tonnen pro Jahr an und sucht dafür nach stabilen, heimischen Rohstoffquellen. Magnesium gilt als kritisches Metall, das vor allem in der Luft- und Raumfahrt, der Verteidigungsindustrie und bei der Energiewende unverzichtbar ist.
Bevor ein verbindlicher Liefervertrag unterzeichnet wird, soll eine Großprobe aus dem Mulga-Tank-Projekt im „Magsonic“-Verfahren von Magnium auf ihre Eignung getestet werden. Bestätigen die Tests die Qualität des Materials, wollen beide Partner formelle Verhandlungen über die Liefermengen aufnehmen.
Parallel zu diesen Entwicklungen treibt Western Mines Group sein Bohrprogramm für das Jahr 2026 voran. Finanziert durch eine jüngste Kapitalerhöhung und staatliche Fördergelder, konzentriert sich das Team weiterhin auf die Erkundung der Nickel-Sulfid-Vorkommen in der Tiefe. Die Ergebnisse der Materialtests für den Magnesit-Bereich werden zeigen, wie schnell die geplante Diversifizierung der Erträge umgesetzt werden kann.
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