WhatsApp, Pairing“-Masche

WhatsApp: Neue „Ghost Pairing“-Masche kapert Konten

28.01.2026 - 02:31:12

Cyberkriminelle kapern WhatsApp-Konten durch Ausnutzung der offiziellen GerÀtekopplung. Die perfide Methode ermöglicht unbemerkten Zugriff auf private Daten.

Eine neue Betrugsmasche namens „Ghost Pairing“ bedroht derzeit WhatsApp-Nutzer in Deutschland. Cyberkriminelle nutzen eine legitime Funktion der App aus, um heimlich Konten zu übernehmen. Die Methode stellt eine gefährliche Eskalation gegenüber früheren Angriffen dar.

Experten und Sicherheitsbehörden warnen vor einer Welle von Kontoübernahmen. Im Gegensatz zu plumpem Phishing missbraucht „Ghost Pairing“ die offizielle Funktion zur Kopplung neuer Geräte. So erhalten Angreifer unbemerkt Zugriff auf private Chats, Fotos und Kontaktlisten.

Die Täter versenden Nachrichten von bereits gekaperten Konten aus dem Freundeskreis. Das erhöht die Glaubwürdigkeit enorm. Anschließend nutzen sie die übernommenen Profile für weitere Straftaten wie den berüchtigten „Hallo Mama/Papa“-Betrug.

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So funktioniert die perfide „Ghost Pairing“-Falle

Die Masche ist besonders tückisch, weil das Opfer die Übernahme selbst autorisiert. Der Angriff beginnt meist mit einer neugierig machenden Nachricht und einem Link.

  • Schritt 1: Der Nutzer klickt auf einen Link zu einem angeblichen Foto oder Video.
  • Schritt 2: Er landet auf einer gefälschten Webseite, die eine Login-Maske vortäuscht.
  • Schritt 3: Dort wird er aufgefordert, seine Telefonnummer einzugeben.
  • Schritt 4: Die Betrüger lösen bei WhatsApp die Funktion „Gerät über Telefonnummer verknüpfen“ aus.
  • Schritt 5: Das Opfer erhält den Verifizierungscode und gibt ihn auf der Fake-Seite ein – und autorisiert so das Fremdgerät.

Der Zugriff erfolgt im Hintergrund. Die App auf dem eigenen Smartphone funktioniert normal weiter, was die Entdeckung extrem erschwert.

Vorsicht vor dem „versehentlichen“ Code

Parallel dazu bleibt eine ältere, aber effektive Masche aktiv. Nutzer erhalten eine Nachricht von einem bekannten, bereits gekaperten Kontakt.

Der Absender behauptet, er habe „versehentlich“ einen Verifizierungscode an die Nummer des Opfers senden lassen und bittet dringend um dessen Weiterleitung. In Wahrheit hat der Angreifer den Wiederherstellungsprozess für das Konto des Opfers gestartet.

Wer diesen SMS-Code teilt, übergibt sein Konto.

Das sind die gefährlichen Folgen

Haben Kriminelle erst Zugriff, sind die Konsequenzen vielfältig und oft kostspielig. Sie nutzen das Vertrauen im Freundeskreis schamlos aus.

Die Angreifer geben sich als Kontoinhaber aus und bitten unter einem Vorwand um dringende Geldüberweisungen. Da die Nachricht von einem bekannten Profil kommt, wirkt sie besonders überzeugend. In einigen Fällen forderten Täter auch direkt vom Opfer ein Lösegeld für die Rückgabe des Kontos.

Zwar können sie alte Chats nicht lesen, haben aber vollen Zugriff auf alle neuen Nachrichten und können sich in Gruppenchats als das Opfer ausgeben.

So schützen Sie sich wirksam vor Übernahmen

Der effektivste Schutz ist die Aktivierung der „Verifizierung in zwei Schritten“ in den WhatsApp-Einstellungen. Hier legen Sie eine eigene sechsstellige PIN fest.

Ohne diese PIN können Angreifer das Konto nicht übernehmen – selbst wenn sie den SMS-Code haben. Zwei weitere einfache Maßnahmen schützen Sie:

  • Geräte prüfen: Kontrollieren Sie regelmäßig die „Verbundenen Geräte“ in den Einstellungen und melden Sie unbekannte Geräte sofort ab.
  • Misstrauen schützt: Seien Sie skeptisch bei unerwarteten Nachrichten mit Daten- oder Code-Aufforderungen. Eine kurze Rückfrage per Anruf bringt sofort Klarheit und verhindert Schaden.
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