Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen / WIBank-NeugeschÀft steigt ...
12.05.2026 - 15:25:20 | dpa.deWIBank-NeugeschÀft steigt 2025 auf 4,1 Mrd. Euro (FOTO) Offenbach am Main (ots) -
- Bilanzsumme wÀchst weiter auf 31,6 Mrd. Euro - Rekordergebnis in der allgemeinen Kommunalfinanzierung - Förderung im Sozialen Mietwohnungsbau auf historischem Höchstniveau - HessenFonds auf Erfolgskurs
Die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) hat auch 2025 wieder Kommunen, BautrĂ€ger, Bildungseinrichtungen, Privatpersonen, Unternehmen, die hessische Landwirtschaft und viele mehr mit umfangreichen Förderungen unterstĂŒtzt. Mit rund 4,1 Mrd. Euro konnte sie ihr NeugeschĂ€ftsvolumen erneut steigern (2024: 3,9 Mrd. Euro). Die Bilanzsumme nach HGB erhöhte sich um ca. 1,6 Mrd. auf 31,6 Mrd. Euro.
"Die WIBank stĂ€rkt Hessen - wirtschaftlich wie gesellschaftlich. Als Teil der Helaba-Gruppe verbindet sie unsere finanzielle Expertise mit einem klaren öffentlichen Auftrag und schafft einen spĂŒrbaren Mehrwert fĂŒr unser Bundesland", so Thomas GroĂ, CEO der Helaba , anlĂ€sslich der Bilanzpressekonferenz der WIBank.
Hessens Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori betont: "Die WIBank ist ein zentraler Motor fĂŒr die ZukunftsfĂ€higkeit Hessens. Sie sorgt dafĂŒr, dass öffentliche Investitionen, bezahlbarer Wohnraum, wirtschaftliche Transformation und kommunale Entwicklung nicht an FinanzierungshĂŒrden scheitern. Gerade in Zeiten globaler Unsicherheiten braucht es starke öffentliche Institutionen, die langfristig denken, StabilitĂ€t sichern und Fortschritt ermöglichen. Mit Programmen wie dem HessenFonds oder der Förderung des sozialen Wohnungsbaus zeigt sich deutlich: Wir investieren nicht nur in Infrastruktur und Wirtschaftskraft, sondern in den gesellschaftlichen Zusammenhalt unseres Landes."
Im GeschĂ€ftsfeld "bauen & wohnen " trugen 2025 besonders die soziale Mietwohnungsbauförderung sowie das 2024 neu eingefĂŒhrte "Hessengeld" zum NeugeschĂ€ft bei. Im GeschĂ€ftsfeld "v ersorgen & modernisieren" haben vor allem die Kommunalfinanzierungen sowie die Förderungen im Schulsektor das NeugeschĂ€ftsvolumen bestimmt. Das GeschĂ€ftsfeld "bilden & beschĂ€ftigen" verzeichnete 2025 eine knappe Verdopplung im Vergleich zum Vorjahr, da 2025 - im Gegensatz zu 2024 - in nahezu allen Förderprogrammen neue Bewilligungsrunden stattfanden. Das GeschĂ€ftsfeld "grĂŒnden & wachsen" war stark von der erfolgreichen EinfĂŒhrung des HessenFonds geprĂ€gt.
Die Entwicklung in den vier GeschĂ€ftsfeldern der WIBank stellt sich im Einzelnen folgendermaĂen dar:
versorgen & modernisieren
Auf das GeschĂ€ftsfeld versorgen & modernisieren entfiel 2025 mit 57 Prozent traditionell der gröĂte Anteil am NeugeschĂ€ft. Mit rund 2,32 Mrd. Euro lag das Volumen leicht ĂŒber dem hohen Vorjahresniveau von 2,30 Mrd. Euro.
"Hessens ZukunftsfĂ€higkeit hĂ€ngt entscheidend von einer modernen und verlĂ€sslichen Infrastruktur ab. Gleichzeitig sehen sich Kommunen, StĂ€dte und Gemeinden steigenden Kosten und unsicheren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gegenĂŒber. Als Förderbank des Landes unterstĂŒtzen wir sie dabei, notwendige Projekte dennoch umzusetzen - damit wichtige Investitionen nicht ausgebremst werden und die LebensqualitĂ€t in Hessen gesichert bleibt", sagt Gottfried Milde, Sprecher der WIBank-GeschĂ€ftsleitung.
Der wesentliche Anteil des NeugeschĂ€fts entfiel erneut auf die Finanzierung von diversen Investitionsvorhaben der kommunalen Gebietskörperschaften, die traditionell den umsatzstĂ€rksten Förderbereich der WIBank darstellten. Ein Rekordergebnis in Höhe von 818,9 Mio. Euro erreichte dabei die allgemeine Kommunalfinanzierung der WIBank, die nicht mit öffentlichen Mitteln subventioniert wird - das entspricht einem Anstieg von rund 45 Prozent gegenĂŒber dem Vorjahr (2024: 566,5 Mio. Euro). Kommunale Investitionen im Rahmen des Hessischen Investitionsfonds wurden 2025 mit insgesamt 351,8 Mio. Euro gefördert. (2024: 361,9 Mio. Euro).
FĂŒr Digitalisierungsprojekte kleiner und mittelstĂ€ndischer Unternehmen standen im Jahr 2025 5,5 Mio. Euro zur VerfĂŒgung (2024: 1,3 Mio. Euro).
Förderung im Schul- und Gesundheitssektor
Im Jahr 2025 erhielten kommunale SchultrĂ€ger sowie private ErsatzschultrĂ€ger im Rahmen des Förderprogramms zum Ausbau der Einrichtungen fĂŒr die Ganztagesbetreuung von Grundschulkindern Bundes- und Landesmittel in Höhe von insgesamt 95,3 Mio. Euro zur Umsetzung von Investitionsvorhaben - und damit fast 60 Prozent mehr als 2024 (60 Mio. Euro).
FĂŒr BaumaĂnahmen und die Modernisierung von Schulen sowie zur Digitalisierung von Lehr- und Lernprozessen wurden den SchultrĂ€gern in Hessen 2025 aus den Förderprogrammen KIP Schule und DigitalPakt Schule letztmalig insgesamt weitere 266,1 Mio. Euro bewilligt (2024: 119,2 Mio. Euro).
Unter "Direkte Infrastrukturfinanzierungen" fallen in der Regel groĂvolumige Förderfinanzierungen verschiedener Einzelinvestitionsvorhaben in unterschiedlichen Bereichen der Daseinsvorsorge. Das Gesamtvolumen der direkten Infrastrukturfinanzierungen im Jahr 2025 belief sich auf 204,2 Mio. Euro (2024: 287,7 Mio. Euro). Die Förderung kam im Wesentlichen Schulbauprojekten zugute. DarĂŒber hinaus wurden mehrere DirektfinanzierungsgeschĂ€fte mit Kliniken in Hessen abgeschlossen, um bis zur Umsetzung der auf Bundesebene beschlossenen Strukturreform im Krankenhaussektor die versorgungsnotwendige Infrastruktur fĂŒr die stationĂ€re Gesundheitsversorgung aufrechtzuerhalten und kommunale Haushalte in diesem Zusammenhang zu entlasten.
Die Förderung von Klinikinvestitionen aus Landesmitteln lag mit insgesamt 423 Mio. Euro weiterhin auf einem hohen Niveau (2024: 427,5 Mio. Euro).
bauen & wohnen
Das GeschÀftsfeld bauen & wohnen hat 2025 rund 21 Prozent zum NeugeschÀft der WIBank beigetragen. Hier konnte das NeugeschÀftsvolumen 2025 auf 862,9 Mio. Euro um mehr als 15 Prozent gesteigert werden (2024: 746,0 Mio. Euro).
In der Mietwohnungsbauförderung wurden im vergangenen Jahr insgesamt 423,4 Mio. Euro bewilligt, (2024: 450,4 Mio. Euro). Der RĂŒckgang um rund 6 Prozent war absehbar, da die Steigerungen in den Vorjahren insbesondere auf Nachholeffekte zurĂŒckzufĂŒhren waren. Dabei lag das Darlehen-NeugeschĂ€ft 2025 bei 293,3 Mio. Euro (2024: 335,1 Mio. Euro), wĂ€hrend auf das Zuschuss-NeugeschĂ€ft in diesem Bereich 130,1 Mio. Euro entfielen (2024: 115,3 Mio. Euro). Im Teilbereich Sozialer Mietwohnungsbau (Darlehen und ZuschĂŒsse) erhöhte sich das NeugeschĂ€ft auf einen neuen historischen Höchstwert von insgesamt 357,1 Mio. Euro (2024: 331,8 Mio. Euro). Es entfielen 283,5 Mio. Euro auf die Neubauförderung, 29,8 Mio. Euro auf die Modernisierungsförderung, 7,6 Mio. Euro auf die Förderung von Wohnraum fĂŒr Studierende und Auszubildende sowie 36,2 Mio. Euro auf den Erwerb von Belegungsrechten.
In der Wohneigentumsförderung konnte die WIBank im Jahr 2025 mit Bewilligungen von insgesamt 92,7 Mio. Euro das sehr gute Vorjahresergebnis von 98,3 Mio. Euro nicht erreichen. Insgesamt entfielen 88,7 Mio. Euro auf Darlehen und 4,0 Mio. Euro auf ZuschĂŒsse.
Die Entwicklung der Wohneigentumsförderung im Einzelnen:
ErwartungsgemÀà gab es 2025 eine hohe Nachfrage privater Haushalte nach ZuschĂŒssen zur Bildung von selbst genutztem Wohneigentum in Hessen. Die WIBank stellt dafĂŒr im Auftrag des Landes das Programm Hessengeld zur VerfĂŒgung. Gefördert wird der erstmalige Erwerb von Wohnimmobilien durch einen Zuschuss zur Grunderwerbsteuer. Antragsberechtigt sind natĂŒrliche Personen, die erstmals (Mit-) EigentĂŒmer von selbstgenutztem Wohneigentum in Hessen werden. Im Jahr 2025 konnten 173,7 Mio. Euro Hessengeld bewilligt werden, womit rund 11.200 Haushalte bei dem Erwerb von selbst genutztem Wohneigentum unterstĂŒtzt wurden.
In den Wohneigentumsprogrammen Hessen-Darlehen (Bestandserwerb und Neubau) wurde im Jahr 2025 ein Volumen in Höhe von 86,5 Mio. Euro bewilligt (2024: 88,3 Mio. Euro). Im Förderprogramm zum Behindertengerechten Umbau von selbstgenutztem Wohneigentum lag das Bewilligungsvolumen (ZuschĂŒsse) im Jahr 2025 mit 4,0 Mio. Euro erneut ĂŒber dem Vorjahresniveau (2024: 3,7 Mio. Euro).
In der StĂ€dtebauförderung wurden 2025 147,2 Mio. Euro ZuschĂŒsse bewilligt (2024: 126,8 Mio.).
Diese verteilen sich im Wesentlichen auf die klassische StĂ€dtebauförderung mit ZuschĂŒssen in Höhe von 107,5 Mio. Euro (2024: 99,3 Mio. Euro), auf die energetische Modernisierung kommunaler NichtwohngebĂ€ude mit 14,2 Mio. Euro (2024: 17 Mio. Euro) und auf kommunale Klimaschutz- und KlimaanpassungsmaĂnahmen mit 12,1 Mio. Euro (2024: 9,9 Mio. Euro).
Auch das Programm " Zukunft Innenstadt " ist hier zu nennen. Es wurde 2025 neu aufgelegt und stöĂt mit 62 Neubewilligungen und einem Volumen von 11,4 Mio. Euro auf groĂes Interesse. Ziel des Landesprogramms ist es, die Kommunen dabei zu unterstĂŒtzen, zusammen mit den Akteuren vor Ort kreative und nachhaltige LösungsansĂ€tze zu entwickeln, um ihre InnenstĂ€dte neu zu gestalten.
grĂŒnden & wachsen
Im GeschĂ€ftsfeld grĂŒnden & wachsen lag das NeugeschĂ€ftsvolumen im Jahr 2025 bei 762,6 Mio. Euro (2024: 777,9 Mio. Euro). Zum Einsatz kommen hier sowohl die klassischen Elemente der Wirtschaftsförderung wie Darlehen, BĂŒrgschaften und Beteiligungen als auch die Weiterleitung von Mitteln bzw. ZuschĂŒssen u.a. aus dem EuropĂ€ischen Fonds fĂŒr regionale Entwicklung (EFRE).
Das NeugeschĂ€ft war 2025 wesentlich durch die EinfĂŒhrung von vier neuen Darlehensprogrammenim Rahmen des HessenFonds geprĂ€gt. Diese Programme richten sich gezielt an hessische Unternehmen, die Innovations- und Transformationsvorhaben realisieren möchten und treffen aufgrund der attraktiven Zinsvorteile (VergĂŒnstigungen von bis zu 2 Prozent p.a. im Vergleich zum Marktzins) auf eine sehr hohe Nachfrage. Dieser erhebliche Kostenvorteil hilft Unternehmen, innovative und transformative Vorhaben kostengĂŒnstig zu finanzieren.
"Hessische Unternehmerinnen und Unternehmer stecken voller guter Ideen und unsere Aufgabe ist es, ihnen die Verwirklichung dieser Ideen zu ermöglichen - so bedarfsgerecht und unbĂŒrokratisch wie möglich. Der 2025 neu eingefĂŒhrte HessenFonds ist hierfĂŒr ein wunderbares Beispiel. Damit leisten wir an der Seite der hessischen Landesregierung einen groĂen Beitrag zur AttraktivitĂ€t und ZukunftsfĂ€higkeit des Wirtschaftsstandorts Hessen", erlĂ€utert Dr. Michael Reckhard, Mitglied der WIBank-GeschĂ€ftsleitung.
Das HessenFonds-Kleindarlehen richtet sich an Unternehmen jeder GröĂe und kann bis zu einem Betrag von 300.000 Euro in Anspruch genommen werden. Seit EinfĂŒhrung des Programms im April 2025 wurde das Darlehen 26-mal mit einem Gesamtvolumen von 5,2 Mio. Euro ausgereicht.
Das HessenFonds-GroĂdarlehen richtet sich ebenfalls an Unternehmen jeder GröĂe und ist fĂŒr Darlehen in Höhe von 10 Mio. bis 25 Mio. Euro vorgesehen. 2025 wurde ein GroĂdarlehen ĂŒber 10,6 Mio. Euro zugesagt. Weitere AntrĂ€ge befanden sich zum Stichtag in Bearbeitung.
Das Programm HessenFonds-Innovationskredit ist der Nachfolger des teilweise haftungsfreigestellten "Innovationskredit Hessen" und ist mit einer Darlehenshöhe von max. 10 Mio. Euro ausgestattet. Seit April 2025 wurden vier DarlehensvertrÀge mit einem Gesamtvolumen von 8,6 Mio. Euro geschlossen. Am Stichtag befanden sich noch weitere AntrÀge im Bearbeitungsprozess.
Als Variante des klassischen GuW-Programms bietet der HessenFonds-GuW die Möglichkeit, fĂŒr Innovations- und Transformationsvorhaben Darlehen bis zu 1 Mio. Euro zu erhalten. Die Nachfrage nach HessenFonds-GuW hat die Erwartungen weit ĂŒbertroffen: Insgesamt wurden 215 Darlehen mit einem Gesamtvolumen von 87,3 Mio. Euro zugesagt. FĂŒr anderweitige Investitionen steht nach wie vor das klassische GuW-Programm zur VerfĂŒgung.
Die bereits in den Vorjahren festgestellte gute Nachfrage nach dem klassischen Programm " GrĂŒndungs- und Wachstumsfinanzierung Hessen (GuW) " hat sich im Jahr 2025 auf einem zufriedenstellenden Niveau fortgesetzt. Das Interesse an dem Förderprogramm ist mit Blick auf die 705 Zusagen (Vorjahr 668 Zusagen) spĂŒrbar gestiegen, wobei das Gesamtbewilligungsvolumen auf ca. 139 Mio. Euro (Vorjahr: ca. 145 Mio. Euro) geringfĂŒgig gesunken ist.
Die BMH Beteiligungs-Managementgesellschaft Hessen mbH ist ĂŒber die WIBank in die Wirtschaftsförderung des Landes Hessen integriert und unterstĂŒtzt ĂŒber verschiedene Beteiligungsfonds den hessischen Mittelstand sowie Start-ups mit Eigenkapital bzw. eigenkapitalĂ€hnlichen Mitteln. Mit 60 Beteiligungen (2024: 63) und einem genehmigten Investitionsvolumen von rund 32,3 Mio. Euro - inklusive des Mikromezzanin-Programms des Bundes - konnte die BMH das Jahr 2024 (27,4 Mio. Euro) deutlich ĂŒbertreffen, wodurch erneut ein gutes GeschĂ€ftsjahr fĂŒr die hessische Beteiligungsgesellschaft erreicht werden konnte. Auf Seed- und Start-up-Finanzierungen entfielen zusammen knapp ĂŒber 51 Prozent des Gesamtvolumens.
Auch hessische Landwirtinnen und Landwirte werden von der WIBank unterstĂŒtzt. Ihnen kamen 2025 im Rahmen der FlĂ€chenprogramme ELER-GAK und der Direktzahlungen aus dem EuropĂ€ischen Garantiefonds fĂŒr die Landwirtschaft (EGFL) 332 Mio. Euro zugute (2024: 374,7 Mio. Euro).
Die WIBank setzt zahlreiche durch das Land Hessen geförderte Programme des EFRE um. Im Bereich Technologietransfer und Innovation konnten im Jahr 2025 Auszahlungen in Höhe von 49,8 Mio. Euro verzeichnet werden - ein deutlicher Anstieg gegenĂŒber dem Vorjahr. Dieser resultiert sowohl aus der planmĂ€Ăigen Bewilligung der mehrjĂ€hrig vorgesehenen Haushaltsmittel als auch aus der zusĂ€tzlichen Bereitstellung von Landesfördermitteln.
In den weiteren Förderprogrammen wurden im Jahr 2025 sÀmtliche geplante Bewilligungen ausgesprochen. Dabei kamen EFRE-, Landes- und Bundesmittel mit einem Gesamtvolumen von 39,3 Mio. Euro zum Einsatz.
bilden & beschÀftigen
Im GeschĂ€ftsfeld bilden & beschĂ€ftigen wurden im Jahr 2025 rund 330 Bewilligungen mit einem NeugeschĂ€ftsvolumen von 113,7 Mio. Euro ausgesprochen - und damit 87,3 Prozent mehr als 2024. Hierbei kommen EU-Gelder, gröĂtenteils aus dem EuropĂ€ischen Sozialfonds Plus (ESF+), und Landesmittel zum Einsatz.
Die Bewilligungen im Bereich der sozialen Inklusion lagen bei 56,8 Mio. Euro gegenĂŒber 14,9 Mio. Euro im Vorjahr. Programme zur Bildung und Qualifizierung wurden mit 56,9 Mio. Euro bezuschusst (2024: 45,8 Mio. Euro). (Pressemeldung bilden & beschĂ€ftigen) (https://www.wibank.de/wibank/diewibank/presse/foerderung -statt-fachkraeftemangel-wibank-investiert-2025-rund-114-mio-euro-in-bildung-und -beschaeftigung-in-hessen-690328)
Vermögens- und Ertragslage nach HGB
Die Bilanzsumme stieg 2025 um 1,6 Mrd. auf 31,6 Mrd. Euro. Dies ist auf den gestiegenen Finanzierungsbedarf im Rahmen des FördergeschĂ€fts zurĂŒckzufĂŒhren. Die Vermögensstruktur ist geprĂ€gt vom Kredit- und TreuhandgeschĂ€ft, wobei die Forderungen an Kreditinstitute und Kunden 84 Prozent der Bilanzsumme betragen.
Die wesentlichen Ertragskomponenten der WIBank, bestehend aus Zins- und Provisionsergebnis, haben sich im GeschĂ€ftsjahr 2025 um 6,7 Mio. Euro auf insgesamt 174,9 Mio. Euro reduziert. Das Provisionsergebnis hat sich dabei um 8,4 Mio. Euro auf 95,3 Mio. Euro erhöht. Das Zinsergebnis, inkl. der ErtrĂ€ge aus Anteilen an verbundenen Unternehmen, ist mit 79,6 Mio. Euro um 15,1 Mio. Euro gegenĂŒber dem Vorjahr (94,7 Mio. Euro) zurĂŒckgegangen. Dies liegt im Wesentlichen in einer geĂ€nderten Zuordnung der ErtrĂ€ge aus der Verwaltung der beiden Sondervermögen "Wohnungswesen und Zukunftsinvestitionen" (WuZ) sowie "Hessischer Investitionsfonds" (HIF) begrĂŒndet, die erstmals nach der RĂŒckgabe der Sondervermögen an das Land Hessen im Jahr 2024 vollstĂ€ndig dem Provisionsergebnis zugeordnet werden. DarĂŒber hinaus wirkte sich unter anderem das geĂ€nderte Zinsumfeld auf das Zinsergebnis aus.
Die Verwaltungsaufwendungen der WIBank betragen 133,3 Mio. Euro und sind damit im Vergleich zum Vorjahr um 7,7 Mio. Euro angestiegen. Diese Erhöhung resultiert aus dem Zuwachs der Sachaufwendungen (+6,9 Mio. Euro) sowie der Personalaufwendungen (+0,8 Mio. Euro). Der JahresĂŒberschuss betrĂ€gt 26,7 Mio. Euro nach 26,5 Mio. Euro im Vorjahr.
Judith Mandel, Mitglied der WIBank-GeschĂ€ftsleitung , betont: "Innovation ist fĂŒr die WIBank kein abstrakter Begriff, sondern gelebte Praxis. Tag fĂŒr Tag arbeiten wir daran, Förderangebote einfacher, schneller und konsequent an den BedĂŒrfnissen unserer Kundinnen und Kunden auszurichten - stets im Sinne unseres öffentlichen Auftrags. Dabei greifen wir auf die Erfahrung aus 75 Jahren Förderpraxis zurĂŒck und verbinden sie mit neuen AnsĂ€tzen, etwa modularen Förderungsbausteinen, modernen Arbeitsweisen wie Design Sprints oder dem gezielten Einsatz von KI-Lösungen. FĂŒr mich ist dabei entscheidend: Innovation braucht Menschen. Sie lebt vom Mitdenken, von Verantwortungsbewusstsein und vom Mut, neue Wege zu gehen. Im Jahr 2025 hat unser Team viel bewegt. Mein besonderer Dank gilt unseren Mitarbeitenden, die mit ihrer Expertise, ihrem Engagement und ihrer Offenheit diesen Fortschritt jeden Tag möglich machen."
Pressekontakt:
Claudia Ungeheuer Leiterin Presse und Ăffentlichkeitsarbeit Tel: +49 (0)69 9132-3716 E-Mail: mailto:claudia.ungeheuer@wibank.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/103206/6274059 OTS: Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen
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