Wirtschaftssenatorin erwartet neue Marine-AuftrĂ€ge fĂŒr Hamburger Werften
Veröffentlicht am: 25.09.2026 um 06:30 Uhr | dpa, AD HOC NEWSDas Ministerium sollte ein Eigeninteresse haben, ein Klumpenrisiko beim Fregattenbau zu vermeiden, sagte Leonhard der Deutschen Presse-Agentur. GefĂŒhrt wird das Bundesministerium von ihrem norddeutschen Parteikollegen Boris Pistorius.
Das Ministerium dĂŒrfe sich nicht in eine Situation bringen, am Ende mit nur einem Anbieter verhandeln zu mĂŒssen, sagte sie. "Meine Erwartungshaltung ist, dass man im nĂ€chsten Schritt auf Hamburg guckt und auch auf die Peene-Werft in Wolgast." Wolgast liegt im Nordosten Mecklenburg-Vorpommerns.
Zur Auslastung der Rheinmetall DE0007030009-Werft Blohm+Voss in Hamburg sagte Leonhard: "Meine Wahrnehmung ist, dass die Auslastung hier zunĂ€chst gesichert ist." Es werde an Flottendienstbooten gebaut, und Korvetten mĂŒssten ausgestattet werden. "Die Auslastung ist nicht ein Thema von morgen, aber ein Thema von ĂŒbermorgen."
Das Verteidigungsministerium hatte im Juni ĂŒberraschend bekanntgegeben, den Bau von sechs Fregatten des Typs F126 zu stoppen. Aus Deutschland war die NVL Group beteiligt, die vom RĂŒstungskonzern Rheinmetall gekauft worden war. Die Schiffe sollten in Hamburg, Wolgast und Kiel gebaut werden.
Den neuen Auftrag erhielt die Kieler Werftengruppe TKMS DE000TKMS001, die Fregatten des Typs Meko A-200 DEU bauen wird. TKMS hat einen hohen Auftragsbestand.
