Woidke, Abschaffung

Woidke gegen Abschaffung der Rente nach 45 Beitragsjahren

Veröffentlicht am: 30.07.2026 um 16:31 Uhr | dpa.de

Brandenburgs Regierungschef Dietmar Woidke hĂ€lt die geplante Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren wie seine Amtskollegen aus den ostdeutschen LĂ€ndern fĂŒr falsch.

Der SPD-Politiker forderte Änderungen am Reformvorschlag der Rentenkommission.

"45 Jahre sind ein langes Arbeitsleben", teilte der SPD-Politiker bei Instagram mit. "Das muss fĂŒr eine Rente ohne AbschlĂ€ge reichen." FĂŒr ihn stehe im Mittelpunkt, dass Menschen von ihrer Rente leben können. "Wer sein Leben lang gearbeitet hat, muss im Alter auch finanziell abgesichert sein", sagte Woidke.

Kritik aus allen ostdeutschen LĂ€ndern

Die CDU-MinisterprĂ€sidenten von Sachsen, Sachsen-Anhalt und ThĂŒringen, Michael Kretschmer, Sven Schulze und Mario Voigt, hatten sich zuvor ebenfalls gegen die Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Jahren gestellt. Damit kritisieren sie einen wesentlichen Teil der geplanten Reformen. Mecklenburg-Vorpommerns SPD-Regierungschefin Manuela Schwesig hatte sich bereits im Juni entsprechend geĂ€ußert.

Das Modell wurde als "Rente mit 63" bekannt. Heute mĂŒssen Arbeitnehmer mit 45 Berufsjahren allerdings schon bis zum Alter von 64,5 Jahren arbeiten. Berlins Regierender BĂŒrgermeister Kai Wegner (CDU) hatte nach der Vorlage der Ideen fĂŒr die Rentenreform im Juni von einem "guten Aufschlag" durch die Rentenkommission gesprochen.

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