XPeng, Aktie

XPeng Aktie: Exporte um 62 Prozent gestiegen

15.05.2026 - 12:15:21 | boerse-global.de

Chinesischer E-Autobauer XPeng prüft Werkskauf in Europa und treibt Robotik- sowie Flugauto-Entwicklung voran.

XPeng Aktie: Exporte um 62 Prozent gestiegen - Foto: über boerse-global.de
XPeng Aktie: Exporte um 62 Prozent gestiegen - Foto: über boerse-global.de

XPeng will sein Produktionsmodell in Europa neu aufstellen. Der chinesische Elektroautobauer prüft den Kauf einer Fertigungsstätte in Europa und spricht dafür auch mit Volkswagen über einen möglichen Werksdeal.

Der Hintergrund ist schlicht: Die bisherigen Kapazitäten reichen nicht mehr aus. Vor allem die Auftragsfertigung bei Magna Steyr in Österreich stößt an Grenzen, während XPeng seine Ausfuhren kräftig hochfährt.

Exportgeschäft zieht an

Im April 2026 lieferte XPeng 6.006 Fahrzeuge ins Ausland. Das waren 62 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. In den ersten vier Monaten des Jahres legten die Exporte insgesamt um 55 Prozent zu.

Damit steigt der Druck auf die Produktion. XPeng prüft deshalb nicht nur bestehende Standorte, sondern auch den Bau eines neuen Werks. Einige ältere Fabriken bräuchten nach Unternehmensangaben eine Modernisierung, bevor sie für die eigene Strategie taugen.

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Mehr als nur Autos

Parallel dazu schärft XPeng sein Profil über das klassische Autogeschäft hinaus. Der Konzern tritt inzwischen als „XPeng Group“ auf und verknüpft seine Fahrzeugaktivitäten enger mit Robotik und Flugauto-Entwicklung.

Auf dem Xuanyuan Automotive Blue Book Forum stellte Chairman He Xiaopeng einen ambitionierten Technikpfad vor. XPeng rechnet demnach bis 2028 mit Level-4-Fahrsoftware. Erste Level-5-Prototypen sollen 2030 folgen.

Auch im Alltagsgeschäft geht es voran. Für Guangzhou hat XPeng lokale Robotaxi-Dienste noch für dieses Jahr angekündigt. Eine günstigere Version der autonomen Plattform soll 2027 folgen.

Aktie unter Druck

Der Markt nimmt diese Ausbaupläne aufmerksam auf. Die Aktie notiert bei 13,58 Euro und damit 2,44 Prozent tiefer als am Vortag. Seit Jahresbeginn liegt sie mehr als 22 Prozent im Minus, auf Zwölfmonatsbasis sogar 26,40 Prozent.

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Technisch bleibt das Bild angespannt. Der Kurs liegt klar unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 15,00 Euro und rund 20,88 Prozent unter der 200-Tage-Linie. Der RSI von 72,1 signalisiert zugleich eine bereits überhitzte Kurzfristbewegung.

Für den nächsten Impuls sorgt nun der Kalender. XPeng will den Quartalsbericht für das erste Quartal 2026 Ende Mai vorlegen. Dann zeigt sich, ob das kräftige Exportwachstum schon in spürbar bessere Zahlen übersetzt wird.

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