WDH: Macron weist Trumps Grönland-Zolldrohungen scharf zurĂŒck
18.01.2026 - 11:10:50(Zu Beginn des zweiten Absatzes wurde die Wortfolge zum besseren VerstÀndnis geÀndert.)
PARIS (dpa-AFX) - Frankreichs PrÀsident Emmanuel Macron hat mit scharfen Worten auf die Zollandrohungen von US-PrÀsident Donald Trump im Grönland-Streit reagiert. "Zollandrohungen sind inakzeptabel und haben in diesem Zusammenhang keinen Platz. Die EuropÀer werden darauf geschlossen und koordiniert reagieren, sollten sie bestÀtigt werden. Wir werden die SouverÀnitÀt Europas durchsetzen", schrieb Macron auf X.
Frankreich sei der SouverĂ€nitĂ€t und UnabhĂ€ngigkeit der Nationen in Europa und anderswo verpflichtet und habe sich deshalb der von DĂ€nemark beschlossenen MilitĂ€rĂŒbung in Grönland angeschlossen. "Wir stehen dazu. Auch weil es um die Sicherheit in der Arktis und an den Grenzen Europas geht", sagte Macron. "Keine EinschĂŒchterung und keine Drohung kann uns beeinflussen, weder in der Ukraine, noch in Grönland, noch anderswo auf der Welt, wenn wir mit solchen Situationen konfrontiert sind."
Trump pocht darauf, Grönland den USA einzuverleiben und begrĂŒndet dies mit Sicherheitsbedenken wegen einer Bedrohung durch China und Russland in der Region. Die europĂ€ischen Nato-VerbĂŒndeten sind ĂŒberzeugt, dass Grönland, das Teil des Königreichs DĂ€nemark ist, nicht von den USA ĂŒbernommen werden mĂŒsse, um die Arktis zu schĂŒtzen. Mehrere Nato-Staaten, darunter Deutschland und Frankreich, entsendeten Soldaten auf die Insel, um die Möglichkeiten einer MilitĂ€rĂŒbung zu erkunden. Gegen diese acht europĂ€ischen Staaten kĂŒndigte Trump zusĂ€tzliche Zölle an.

