Abcourt Mines Aktie: Zweite MĂŒhlenschicht fĂŒr Oktober geplant
Veröffentlicht am: 25.09.2026 um 09:19 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Die operative Erholung bei Abcourt Mines nimmt Gestalt an. Wie das Unternehmen am Mittwoch bekannt gab, kletterte die Goldförderung auf dem Projekt Sleeping Giant im August auf 344 Unzen. GegenĂŒber dem Juliwert von 180 Unzen bedeutet das ein Plus von 91 Prozent. Insgesamt wurden im Berichtsmonat 6.209 Tonnen Erz mit einem durchschnittlichen Gehalt von 1,94 Gramm pro Tonne verarbeitet.
Nach Angaben der Minengesellschaft hielt die Produktionsdynamik auch im September an. Das Management treibt die ErschlieĂung unter Tage weiter voran, um die DurchsĂ€tze in den kommenden Monaten stetig auszuweiten.
Ausbau der KapazitÀten und neue Schicht
Um den Hochlauf der Mine zu bewÀltigen, stellte das Unternehmen sechs Bergleute ein. Die Belegschaft auf Sleeping Giant wuchs damit auf 149 BeschÀftigte an. Zudem schloss das Team 175 Meter an Streckenvortrieben und Abzugspunkten sowie 88 Meter an Zwischensohlen ab.
FĂŒr den kommenden Monat ist der nĂ€chste operative Meilenstein anvisiert. Abcourt Mines plant, im Oktober eine zweite MĂŒhlenschicht einzufĂŒhren. Dadurch soll die VerarbeitungskapazitĂ€t auf bis zu 12.800 Tonnen Erz pro Monat steigen. Diese Verdopplung der Schichten gilt als zentraler Hebel, um das geförderte Material zĂŒgiger zu verarbeiten und GröĂenvorteile zu realisieren.
An der Börse spiegelte sich der operative Fortschritt zuletzt allerdings nicht wider. Im heutigen Handel gab die Aktie um 12 Prozent nach und fiel auf 0,0422 Euro.
Finanzielle StabilitÀt und Glencore-Vereinbarung
Parallel zu den Fortschritten im Untertagebau festigte das Unternehmen seine LiquiditĂ€tsbasis. Bereits am 17. September teilte Abcourt Mines mit, dass nahezu alle im September auslaufenden Optionsscheine ausgeĂŒbt wurden.
Die von Insidern gehaltenen Warrants wurden vollstĂ€ndig gewandelt. Im laufenden Jahr flossen der Kasse durch Warrant-AusĂŒbungen insgesamt 3.290.485,00 Dollar zu, wĂ€hrend die Zahl der restlichen Optionsscheine mit FĂ€lligkeit 2026 unter 21 Millionen sank.
Flankiert wird die LiquiditĂ€t durch eine Vereinbarung mit Glencore AG. FĂŒhrende FĂŒhrungskrĂ€fte haben rund 32 Prozent des ausstehenden Aktienkapitals zugunsten des Rohstoffkonzerns gebunden. Zudem greift eine automatische Haltevereinbarung fĂŒr rund 100 Millionen zusĂ€tzliche wandelbare Wertpapiere im Falle ihrer AusĂŒbung.
Diese Absicherung stĂŒtzt eine vorrangig besicherte Verbindlichkeit ĂŒber 40.000.000 US-Dollar bei Glencore. Mit der gesicherten Finanzierung und den steigenden Verarbeitungsmengen richtet sich das Augenmerk nun darauf, ob die fĂŒr Oktober geplante KapazitĂ€tserweiterung planmĂ€Ăig anlĂ€uft.
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