Aberforth Smaller Aktie: Rathbones reduziert Anteil
Veröffentlicht am: 07.08.2026 um 18:12 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Ein Investmentmanager verändert seine Position, der Trust selbst kauft weiter eigene Aktien zurück, und der Nettoinventarwert bleibt stabil über der 1.900-Pence-Marke. Bei Aberforth Smaller Companies Trust überschneiden sich gerade drei Meldungen, die zusammen ein Bild ergeben: ruhiger Fortgang bei den Rückkäufen, während sich auf Investorenseite die Gewichte leicht verschieben.
Rathbones fällt unter die Zehn-Prozent-Schwelle
Rathbones Investment Management hat seinen Anteil an dem Trust reduziert. Am 27. Juli 2026 unterschritt die Position die Meldeschwelle von zehn Prozent — zuvor hielt Rathbones noch 10,993 Prozent der Stimmrechte, nun sind es 9,97 Prozent. Der Rückgang wurde dem Unternehmen am 28. Juli mitgeteilt und betrifft die Stimmrechte, die über Rathbones Investment Management Limited und deren Jersey-Ableger gehalten werden.
Eine solche Schwellenunterschreitung sagt für sich genommen wenig über die strategische Ausrichtung aus. Sie zeigt aber, dass sich unter den Großaktionären des Trusts Bewegung abzeichnet, während sich der Kurs der eigentlichen Small-Cap-Beteiligungen davon zunächst unbeeinflusst zeigt.
Rückkaufprogramm läuft unverändert weiter
Parallel dazu setzt der Trust sein Aktienrückkaufprogramm fort. Am 7. August 2026 erwarb ASCoT 20.000 eigene Aktien zu einem Kurs von 1.723,9828 Pence pro Stück. Nach Vollzug und Einziehung dieser Aktien verbleiben 76.875.605 Ordinary Shares im Umlauf.
Unter der auf der Hauptversammlung vom 5. März 2026 erteilten Ermächtigung wurden damit bislang insgesamt 2.173.500 Aktien zurückgekauft und eingezogen. Das Programm reduziert die Aktienzahl schrittweise und stützt damit rechnerisch den Wert je verbleibendem Anteil.
NAV bestätigt stabile Bewertung
Zum Geschäftsschluss des 6. August 2026 lag der Nettoinventarwert je Aktie bei 1.908,27 Pence ohne Berücksichtigung der laufenden Ertragsrechnung, unter Einbeziehung sämtlicher Erträge bei 1.937,15 Pence. Die Fremdkapitalquote des Trusts liegt bei 1,2 Prozent und damit deutlich unter dem zulässigen Rahmen von bis zu 7,0 Prozent des Aktionärsvermögens.
Der Trust nutzt seinen finanziellen Spielraum damit bislang zurückhaltend. Mit reichlich ungenutzter Kreditlinie und einem laufenden Rückkaufprogramm bleibt die Kapitalstruktur konservativ ausgerichtet, während sich auf der Aktionärsseite die Gewichte zwischen den großen Investoren neu verteilen.
Aberforth Smaller-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Aberforth Smaller-Analyse vom 7. August liefert die Antwort:
Die neusten Aberforth Smaller-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Aberforth Smaller-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 7. August erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Aberforth Smaller: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
