Abivax, Aktie

Abivax Aktie: BlackRock fÀllt unter Meldeschwelle

Veröffentlicht am: 30.09.2026 um 03:52 Uhr | Redaktion boerse-global.de

BlackRock hÀlt nach einer Reduzierung noch 4,59 Prozent an Abivax; die Finanzierung des Unternehmens reicht nach eigener EinschÀtzung bis Ende 2029.

Abivax: BlackRock senkt Beteiligung unter die FĂŒnf-Prozent-Schwelle
Abstrakte Darstellung eines modernen BĂŒrogebĂ€udes bei Sonnenuntergang als Symbol fĂŒr institutionelle Finanzbewegungen. Illustration mit AI erstellt.

Beim Biotech-Unternehmen Abivax ordnen sich die BeteiligungsverhĂ€ltnisse neu. Der US-Vermögensverwalter BlackRock hat seine Position an dem an der Euronext gelisteten Unternehmen verringert und liegt wieder unterhalb der Meldeschwelle von fĂŒnf Prozent.

An der Börse zeigte sich der Titel zuletzt stabilisiert. Das Papier beendete den Handel gestern mit einem Zuwachs von 0,6 Prozent bei 86,30 Euro. Trotz dieser leichten Gegenbewegung steht seit Jahresanfang ein deutliches Minus von 28 Prozent zu Buche.

Schwelle nach Aktienverkauf unterschritten

Wie aus behördlichen Pflichtmitteilungen hervorgeht, vollzog BlackRock die Schwellenunterschreitung am 22. September.

Nach der jĂŒngsten Transaktion hĂ€lt BlackRock nun 4.005.135 Anteilsscheine, was einem Anteil von 4,59 Prozent des Kapitals entspricht. In der Meldung an die französische Aufsicht AMF wurde die Reduzierung auf einen außerbörslichen Aktienverkauf sowie einen RĂŒckgang gehaltener Kreditsicherheiten zurĂŒckgefĂŒhrt. ErgĂ€nzend dazu meldete Abivax am Freitag den offiziellen Stand zum 31. August, wonach das Grundkapital aus 87.271.525 Aktien besteht.

Die Transaktionen spiegeln die Umschichtungen wider, die nach den jĂŒngsten GeschĂ€ftsberichten eingesetzt haben. Nach Phasen hoher Schwankungen nutzen institutionelle Akteure solche Zeitfenster regelmĂ€ĂŸig zur Neuausrichtung ihrer Portfolios.

Finanzpolster bis 2029 aufgebaut

Hintergrund der verĂ€nderten Marktstimmung bleiben die vor ĂŒber einem Monat vorgelegten Halbjahreszahlen. Zum Stichtag am 30. Juni verfĂŒgte Abivax ĂŒber Zahlungsmittel und kurzfristige Anlagen von 402,4 Millionen Euro. Anfang Juli flossen dem Unternehmen durch eine Kapitalerhöhung zudem Nettoerlöse von 767,1 Millionen Euro zu.

Das Biotech-Unternehmen sieht sich dank dieser MittelzuflĂŒsse nun bis in das vierte Quartal 2029 durchfinanziert. Zudem wurde der geplante RĂŒckkauf von Lizenzzertifikaten im zweiten Quartal 2026 abgeschlossen. Das Management verfĂŒgt damit ĂŒber ausreichend Handlungsspielraum fĂŒr die klinischen Studienprogramme, ohne kurzfristig auf neue Finanzierungsrunden angewiesen zu sein.

Operativ sorgte der Halbjahresbericht dennoch fĂŒr Gegenwind an den MĂ€rkten. Medienberichten zufolge belief sich der Verlust im ersten Halbjahr auf 2,43 $ je Aktie, wĂ€hrend der Markt lediglich mit 1,08 $ gerechnet hatte.

Analysten passen Kursziele an

Die Reaktionen aus dem Analystenlager folgten prompt.

FĂŒr die kommenden Monate steht damit weniger die LiquiditĂ€tslage als vielmehr der operative Fortschritt der Entwicklungspipeline im Fokus der Marktteilnehmer.

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