Akebia, Umsatzeinbruch

Akebia: Umsatzeinbruch drückt Aktie um 35 Prozent

Veröffentlicht am: 05.11.2026 um 19:36 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Akebia verzeichnete im dritten Quartal 2026 weniger Umsatz und einen Nettoverlust; Vadadustat erreichte in der VOCAL-Studie den primären Endpunkt.
Abstrakte Darstellung von Marktvolatilität und fallenden Finanzkursen in einem professionellen, dunklen Umfeld. Illustration mit AI erstellt.

Akebia Therapeutics hat heute einen deutlichen Umsatzrückgang für das dritte Quartal 2026 gemeldet. Der Erlös sank auf 36,9 Millionen $; die enttäuschenden Umsatzzahlen sind der berichtete Auslöser des scharfen Kursrückgangs. Die Aktie verliert heute 35%. Gleichzeitig meldete das Unternehmen positive Ergebnisse der VOCAL-Studie mit Vadadustat.

Weniger Umsatz und ein Quartalsverlust

Im dritten Quartal 2025 hatte Akebia noch einen Umsatz von 58,8 Millionen $ erzielt. Für das jüngste Berichtsquartal weist das Unternehmen einen Nettoverlust von 14,4 Millionen $ aus. Im entsprechenden Vorjahresquartal hatte Akebia dagegen einen Gewinn erwirtschaftet.

Auf Vafseo entfielen im dritten Quartal 2026 Erlöse von 14,8 Millionen $. Akebia verwies bei diesem Produkt auf einen Lagerabbau beim größten Kunden. Damit nannte das Unternehmen einen konkreten Belastungsfaktor für die berichtete Umsatzentwicklung von Vafseo.

Auch die Erlöse mit Auryxia gingen zurück. Der Umsatzrückgang betraf somit beide in der Ergebnismeldung genannten Produkte, während das Unternehmen den Lagerabbau ausdrücklich im Zusammenhang mit Vafseo anführte.

Die Veröffentlichung der Quartalszahlen hatte Akebia am 29. Oktober für heute vor Handelsbeginn angekündigt. Zu diesem Anlass hatte das Unternehmen außerdem eine Telefonkonferenz für den heutigen Morgen angekündigt.

VOCAL erreicht den primären Endpunkt

Neben den Geschäftszahlen veröffentlichte Akebia heute positive erste Ergebnisse der VOCAL-Studie. Nach Unternehmensangaben erreichte Vadadustat bei einer dreimal wöchentlichen Dosierung den primären Endpunkt.

Untersucht wurde die Aufrechterhaltung des Hämoglobinspiegels bei Patienten, die ihre Hämodialyse in einem Dialysezentrum erhalten. Dabei zeigte die Behandlung laut Akebia Nichtunterlegenheit gegenüber ESA. Die positive Ergebnismeldung bezieht sich damit auf den primären Vergleich zur Aufrechterhaltung des Hämoglobins bei dieser Patientengruppe und diesem Dosierungsschema.

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