Almonty, Aktie

Almonty Aktie: 10,9 Prozent Rücksetzer seit Produktionsstart

Veröffentlicht am: 25.09.2026 um 04:01 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Lieferverträge sichern Abnahmen in Südkorea und Spanien; in Ruanda hält Almonty 75 Prozent am geplanten Gemeinschaftsunternehmen.

Almonty Industries bindet Wolframproduktion und belebt Spanien-Projekt
Industrielle Bergbauanlage in der Dämmerung, symbolisiert den Rohstoffsektor und Marktvolatilität. Illustration mit AI erstellt.

Almonty Industries hat den Großteil der künftigen Produktion seines südkoreanischen Minenprojekts langfristig gebunden. Für das Bergbauunternehmen bedeutet dieser Schritt eine weitgehende Absicherung der künftigen Erlöse aus dem neu anlaufenden Vorzeigeprojekt.

Seit diesem Produktionsstart verzeichnete das Papier allerdings einen Rückgang von 10,9 Prozent, nachdem die Aktie gestern im Handel bei 10,96 Euro schloss.

Wiederaufnahme der Verarbeitung in Spanien

Parallel zu den Fortschritten in Südkorea treibt Almonty auch die europäischen Aktivitäten voran. Das Unternehmen schloss eine mehrjährige Liefervereinbarung auf Basis fester Abnahmeverpflichtungen mit der Wolfram Bergbau und Hütten AG, einer Tochtergesellschaft der Sandvik-Gruppe.

Der Vertrag umfasst mindestens rund 1.720 Tonnen enthaltenes Wolframtrioxid (WO?), das durch die Wiederaufbereitung der Abraumhalden der Los-Santos-Mine in Spanien gewonnen werden soll.

Die Vereinbarung sieht zudem eine an die Abnahmerechte gekoppelte, bedingte Vorauszahlung in Höhe von 3,0 Millionen US-Dollar vor. Damit bereitet das Unternehmen die Wiederaufnahme der Verarbeitung an dem spanischen Standort vor. Die Mine in Los Santos befand sich seit Februar 2020 in einer planmäßigen Phase der Pflege und Wartung.

Breitere Rohstoffbasis durch Ausbauprojekte

Neben den bestehenden Minenprojekten erweitert der Konzern seine Explorationsaktivitäten auf dem afrikanischen Kontinent. Bereits vor über einem Monat unterzeichnete Almonty ein bindendes Abkommen mit der Regierung von Ruanda über ein gemeinsames Unternehmen. An der Gesellschaft Almonty Rwanda Pty Ltd hält das Minenunternehmen 75 Prozent der Anteile, während 25 Prozent beim Staat verbleiben.

Im Rahmen dieser Kooperation bringt Ruanda die Explorationskonzession Shyorongi sowie eine Lizenz zur Mineralienverarbeitung ein. Das Gemeinschaftsunternehmen plant neben der Erkundung des neuen Areals auch den Ankauf, die Aufbereitung und den Export von Roherzen sowie Vor- und Feinkonzentraten von bereits aktiven Lizenzinhabern im Land. Trotz der jüngsten Konsolidierung an den Märkten liegt die Aktie seit Jahresanfang mit 38 Prozent im Plus.

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