Almonty, Aktie

Almonty Aktie: Neuer Liefervertrag mit Sandvik-Tochter

Veröffentlicht am: 22.09.2026 um 15:21 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Almonty Industries erhält Betriebsfreigaben in Südkorea, vereinbart Wolframabnahmen in Europa und erschließt mit Ruanda neue Vorkommen.

Almonty Industries erweitert Wolframgeschäft in Asien, Europa und Afrika
Industrielle Bergbauanlage bei Sonnenaufgang in einer atmosphärischen, professionellen Aufnahme. Illustration mit AI erstellt.

Der Bergbaukonzern Almonty Industries treibt den Ausbau seiner internationalen Aktivitäten voran und verknüpft Produktionsfortschritte mit neuen Lieferabkommen. Mit operativen Meilensteinen in Asien, gesicherten Erträgen in Europa sowie einer erweiterten Präsenz in Afrika setzt das Unternehmen auf eine breitere Aufstellung im Markt für kritische Rohstoffe.

An der Börse notiert die Aktie bei 12,85 Euro, was am heutigen Dienstag einem Zuwachs von 0,8 Prozent entspricht. Seit Jahresanfang summiert sich das Kursplus damit auf 62 Prozent.

Operative Freigaben und gesicherte Abnahmen

Nach Unternehmensangaben liegen die abschließenden Inspektionszertifikate für die dortige Verarbeitungsanlage sowie die Zerkleinerungseinrichtungen vor. Diese Zertifizierung berechtigt formell zum kommerziellen Betrieb der Anlagen und ermöglicht den regulären Verkauf von Wolframkonzentrat aus dem südkoreanischen Vorzeigeprojekt.

Parallel dazu stärkt der Konzern seine Ertragsbasis in Südeuropa über bestehende Bestände. Vertragspartner ist die Wolfram Bergbau und Hütten AG, eine Tochtergesellschaft der Sandvik Group.

Der Kontrakt umfasst eine Mindestmenge von rund 1.720 Tonnen enthaltenem WO?, die aus der Wiederaufbereitung der vorhandenen Haldenrückstände gewonnen werden sollen. Teil der Vereinbarung ist zudem eine bedingte Vorauszahlung in Höhe von 3,0 Millionen US-Dollar.

Rohstoffbasis in Ruanda erweitert

Im Rahmen einer verbindlichen Partnerschaft mit der Regierung von Ruanda sicherte sich der Konzern Zugang zu weiteren Vorkommen.

Die Vereinbarung sieht vor, dass die Regierung einen Anteil von 25 Prozent an der Tochtergesellschaft Almonty Rwanda Pty Ltd erhält, während 75 Prozent bei Almonty verbleiben. Im Gegenzug erhielt das Gemeinschaftsunternehmen die Explorationskonzession Shyorongi sowie eine Lizenz zur Mineralverarbeitung.

Eine ergänzende Vereinbarung erlaubt es Almonty Rwanda zudem, Wolframerz, Vorkonzentrate und Haldenrückstände von lokalen Kleinbergbau-Lizenzinhabern im Land aufzukaufen und zu exportieren. Damit sichert sich das Unternehmen zusätzliche Zufuhr für seine Verarbeitungskapazitäten und baut die Kontrolle über seine internationalen Lieferwege weiter aus.

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