Alstom, Aktie

Alstom Aktie: Sydney Metro Southwest geht in Betrieb

Veröffentlicht am: 08.11.2026 um 06:30 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Die Sydney Metro Southwest ist durchgehend verbunden; zugleich erwartet Alstom für das Gesamtjahr einen Mittelabfluss von 1,5 Milliarden Euro.
Alstom, Aktie, Sydney, Metro, Southwest, Betrieb, Gesamtjahr, Mittelabfluss, Milliarden, Euro Illustration mit AI erstellt.

Alstoms Züge, Signaltechnik und Wartungslösungen ermöglichen den Fahrgastbetrieb auf der Sydney Metro Southwest. Wie das Unternehmen am Montag mitteilte, vervollständigt das Projekt eine durchgehende Metrostrecke von 66 Kilometern mit 31 Stationen.

Neue Verkehrsangebote in Australien und Frankreich

Alstoms Beitrag in Sydney umfasst damit sowohl die Fahrzeuge als auch die technische Ausstattung und die Unterstützung im laufenden Betrieb. Die Eröffnung des Abschnitts Southwest schließt die durchgehende Metroverbindung ab.

Auch in Frankreich kommen neue Fahrzeuge des Unternehmens zum Einsatz. Medienberichten zufolge nahm SNCF am Freitag den Betrieb mit ihrem ersten Alstom-TGV der neuen Generation auf der Strecke Paris–Marseille auf. Sechs Züge gehörten demnach bereits zur Flotte.

Weitere sechs Fahrzeuge werden Anfang 2027 erwartet. Anschließend sollen die Auslieferungen monatlich fortgesetzt werden; insgesamt umfasst die Bestellung 130 Züge.

Halbjahreszahlen als nächster Finanztermin

Auf der finanziellen Seite prägen die mit der Gewinnwarnung gemeldeten Ausführungs- und Zulassungsprobleme das Bild. Alstom verwies dabei besonders auf Coradia-Max-Projekte in Deutschland. Die Aktie verlor am Freitag 3,6%; die angekündigte Veröffentlichung der Halbjahreszahlen für das Geschäftsjahr 2026/27 steht am 17. November an.

Für das Gesamtjahr hatte Alstom seine Prognose der bereinigten EBIT-Marge von rund 6,5% auf rund 1% gesenkt. Statt eines positiven freien Cashflows erwartet das Unternehmen einen Mittelabfluss von 1,5 Milliarden Euro.

Nach den vorläufigen Halbjahreszahlen lag die bereinigte EBIT-Marge bei rund minus 4%, nach 6,4% im Vorjahreszeitraum. Zudem kündigte Alstom eine Prüfung von Optionen an, um die Schulden bis September 2027 um rund 2 Milliarden Euro zu reduzieren.

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