Arbeitsbedingungen: Deutschland entdeckt das Feel-Good-Management
23.01.2014 - 13:30:00Mit Kampagnen und Aktionen versuchen die hiesigen Gewerkschaften, neue arbeitsrechtliche Regulierung zu erreichen und die Arbeitsbedingungen zu verbessern. Um die jeweiligen Maßnahmen durchzusetzen, wird nicht selten eine eher negative Darstellung der Arbeitsbedingungen in Deutschland gewählt. Dabei geht es den Arbeitnehmern hier noch vergleichsweise gut.
Deutsche Unternehmen haben einen guten Ruf
Natürlich gibt es einzelne Unternehmen, die durch unwürdige Arbeitsbedingungen negative Schlagzeilen machen. In den letzten Jahren waren das zum Beispiel Paketzusteller, die ihren Kurierfahrern das Sortieren der Pakete am Morgen nicht vergüteten oder Versandhäuser, die zur Weihnachtszeit billige Arbeitskräfte zu Dumpinglöhnen und zeitlich befristet einstellen. Das sind allerdings Ausnahmen, denn im internationalen Vergleich schneidet Deutschland hinsichtlich der Arbeitsbedingungen sehr gut ab. Die Ausstattung der Betriebe ist meist modern und besonderen Wert legt man hierzulande auf die Arbeitssicherheit. Im Internet findet man zudem ganz leicht erschwingliche, bequeme und robuste Arbeitsbekleidung unter www.kraehe.de. Selbst im direkten Vergleich mit Ländern wie Frankreich oder Großbritannien geht Deutschland als Sieger hervor. Laut Umfragen gelten deutsche Unternehmen als besonders effizient, während man in Frankreich die eigenen Führungspersönlichkeiten für weniger leistungsfähig hält.
Der Wohlfühlfaktor
Um Mitarbeiter vom eigenen Unternehmen zu begeistern und sie möglichst lange im Betrieb zu halten, sorgen die meisten Chefs in Deutschland für eine positive Arbeitsatmosphäre. Schon seit einiger Zeit werden sogenannte Feel-Good-Manager damit beauftragt, die Stimmung der Belegschaft auf einem hohen Niveau zu halten. Zu ihren Aufgaben gehört die aktive Verbesserung des Arbeitsumfelds, das Vermitteln zwischen den Angestellten und der Chefetage und die Organisation von After-Work-Veranstaltungen zwecks Teambuilding. Derzeit gibt es noch recht wenige solcher Feel-Good-Manager in Deutschland, doch so langsam scheint sich das Berufsbild zu etablieren. Tatsächlich will nun die erste Berufsakademie eine entsprechende Weiterbildung anbieten. Und auch Gesuche auf den Jobportalen findet man derzeit recht häufig.
