Argen-X, Aktie

Argen-X Aktie: Vyvgart treibt Gewinn

Veröffentlicht am: 22.10.2026 um 08:21 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Höhere Vyvgart-Erlöse steigern Quartalsgewinn und Umsatz; zugleich belasten Forte-Kosten die liquiden Mittel des Biotechkonzerns.
Argenx NL0010832176 leuchtende Handelsbildschirme an der Euronext zeigen steigende grĂŒne Kurven fĂŒr Biotech-Aktien Illustration mit AI erstellt.

Argen-X liefert im dritten Quartal ab, was der Markt von einem Wachstumswert erwartet: deutlich mehr Umsatz, deutlich mehr Gewinn. Der Vyvgart-Verkauf zieht krĂ€ftig an, und die Pipeline rĂŒckt mit mehreren Studienergebnissen nĂ€her an den Markt.

Vyvgart wÀchst um 54 Prozent

Das Antikörper-PrÀparat erlöste im Quartal 1,7 Milliarden Dollar. Das sind 54 Prozent mehr als vor einem Jahr und 13 Prozent mehr als im Vorquartal. Der Gesamtertrag stieg auf rund 1,75 Milliarden Dollar, nach 1,15 Milliarden im Vorjahr.

Unter dem Strich verdiente der Konzern 506 Millionen Dollar, nach 344 Millionen im Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis je Aktie lag bei 7,80 Dollar (Vorjahr: 5,18 Dollar). Das operative Ergebnis sprang auf 486 Millionen Dollar.

Dabei belasteten bereits Sonderkosten von rund 150 Millionen Dollar fĂŒr die Übernahme von Forte Biosciences die Vertriebs- und Verwaltungskosten. FĂŒr diesen Zukauf zahlte Argen-X netto rund 2,1 Milliarden Dollar. Die liquiden Mittel sanken dadurch auf 3,7 Milliarden Dollar, nach 4,4 Milliarden zum Jahresende 2025.

Die kombinierten Forschungs- und Verwaltungskosten sollen 2026 bei etwa 4 Milliarden Dollar liegen, inklusive der Forte-Transaktionskosten.

Pipeline mit dichtem Zeitplan

Operativ steht einiges an. Die Phase-3-Studie ALKIVIA zeigte konsistente Behandlungseffekte bei immunvermittelter nekrotisierender Myopathie und Dermatomyositis. FĂŒr die Myopathie will das Unternehmen bis Jahresende einen Zulassungsantrag fĂŒr Vyvgart Hytrulo einreichen. Bei Dermatomyositis plant es eine weitere Zulassungsstudie.

Bei Kindern mit generalisierter Myasthenia gravis lĂ€uft ein PrĂŒfverfahren der US-Arzneimittelbehörde FDA mit PrioritĂ€t. Die Entscheidung ist fĂŒr Februar 2027 terminiert. Ein Antrag fĂŒr die okulĂ€re Myasthenie ist ebenfalls eingereicht. Der Autoinjektor soll in der zweiten JahreshĂ€lfte 2027 starten.

Dazu kommt ein neuer HoffnungstrÀger: FB102 geht nach positiven Phase-2-Daten in Phase 3 bei Zöliakie. Das Management sieht darin eine mögliche neue WachstumssÀule.

Börse reagiert gemischt

An der Nasdaq schloss die Aktie zuletzt 2,34 Prozent höher bei 890,05 Dollar. Im nachbörslichen Handel gab sie zeitweise gut 5 Prozent auf 843,60 Dollar nach. Die Anleger scheinen den starken Zahlen also nicht uneingeschrÀnkt zu folgen, möglicherweise wegen der hohen Kostenbasis.

Der nÀchste Kurstreiber ist terminiert: Im Dezember 2026 erwartet Argen-X die Phase-3-Daten zu Empasiprubart bei multifokaler motorischer Neuropathie. Die Zahlen zum Gesamtjahr folgen am 25. Februar 2027.

Anzeige

Argen-X-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Argen-X-Analyse vom 22. Oktober liefert die Antwort:

Die neusten Argen-X-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf fĂŒr Argen-X-AktionĂ€re. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 22. Oktober erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Argen-X: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer...
de | NL0010832176 | ARGEN-X | boerse | 70390720 |