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ASTA Aktie: ETV trennt sich von Aktienpaket

Veröffentlicht am: 03.10.2026 um 06:10 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Der Verkauf erhöht den Streubesitz auf rund 42,9 Prozent; zugleich plant ASTA eine 17-Millionen-Euro-Recyclinganlage in Oed.

ASTA Energy Solutions: Großaktionär platziert 500.000 Aktien am Markt
Ein moderner Konferenzraum mit einem Lederaktentasche und einem Füllfederhalter auf einem Holztisch. Illustration mit AI erstellt.

Am Mittwoch trennte sich die ETV Montana Tech Holding GmbH von einem größeren Aktienpaket der ASTA Energy Solutions AG. Insgesamt wurden 500.000 Anteilsscheine zu einem Stückpreis von 60,00 Euro bei internationalen institutionellen Investoren platziert. Die Transaktion entsprach einem Anteil von rund 3,5 Prozent des Grundkapitals. Für den gestrigen Freitag war die formelle Abwicklung des Verkaufs vorgesehen.

Verschiebungen in der Aktionärsstruktur

Durch die Platzierung vergrößert sich die Basis der im freien Handel befindlichen Anteilsscheine. Der Streubesitz kletterte nach Unternehmensangaben auf rund 42,9 Prozent. Die bisherigen Kernaktionäre behalten dennoch die unternehmerische Mehrheit: Die ETV Montana Tech Holding GmbH und die Makra GmbH verfügen nach der Umplatzierung gemeinsam über rund 51,2 Prozent der Anteile.

Parallel dazu passte die Gesellschaft ihre Kapitalstruktur an. Wie das Unternehmen mitteilte, erhöhte sich das Grundkapital mit Wirkung zum 30. September um 11.018 neue Anteile. Diese Maßnahme erfolgte aus dem bedingten Kapital, um das bestehende Mitarbeiteraktienoptionsprogramm zu bedienen. Zum Monatsende belief sich das Grundkapital auf 14.248.306,00 Euro, aufgeteilt auf die gleiche Anzahl an Stimmrechten.

Kursreaktion und Ausbau in Oed

An den Handelsplätzen zeigte sich die Notierung zum Wochenausklang verhalten. Am Freitag schloss das Papier bei 58,60 Euro, was einem leichten Tagesverlust von 1,0 Prozent entspricht. Damit bewegt sich der Kurs knapp über dem Niveau seines 50-Tage-Durchschnitts von 58,58 Euro.

Strategisch treibt das Unternehmen unterdessen seine industrielle Infrastruktur voran. Medienberichten zufolge kündigte das Unternehmen am 22. September eine Investition von rund 17 Millionen Euro in eine Kupfer-Recyclinganlage am Standort Oed an. Ziel ist es, Materialkreisläufe künftig noch stärker direkt am Standort abzusichern.

Die ersten Maschinen für das Vorhaben sollen noch im laufenden Kalenderjahr geordert werden. Bis das Projekt die operative Fertigung aufnimmt, steht den Verantwortlichen allerdings eine längere Bau- und Installationsphase bevor. Der Start der Produktion ist für Ende 2029 geplant.

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