Aumann, Aktie

Aumann Aktie: Auftragseingang bei Next Automation über 70 Prozent

Veröffentlicht am: 13.08.2026 um 21:42 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Aumann hält trotz Umsatzminus die Marge über zehn Prozent. Das Automatisierungssegment wächst stark und stützt die bestätigte Jahresprognose.

Aumann Halbjahresbilanz: Automatisierungslösungen kompensieren E-Mobilitätsflaute
Moderne industrielle Automatisierungstechnik mit präzisen Robotik-Komponenten in einer hellen Fertigungshalle. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Der Spezialmaschinenbauer Aumann hat am heutigen Donnerstag seine Geschäftszahlen für das erste Halbjahr 2026 vorgelegt. Trotz eines deutlichen Rückgangs beim Konzernumsatz konnte das Unternehmen eine zweistellige operative Gewinnmarge halten. Während das Geschäft mit der Elektromobilität schwächelte, erwies sich die Sparte für allgemeine Automatisierungslösungen als Wachstumsmotor und verzeichnete einen massiven Sprung bei den Auftragseingängen.

Segment Next Automation mit deutlichem Plus

Im Zentrum des Berichts steht die unterschiedliche Dynamik der beiden Geschäftsbereiche. Das Segment Next Automation konnte seinen Umsatz in den ersten sechs Monaten um 23,0 Prozent auf 23,2 Millionen Euro steigern. Besonders deutlich fiel das Wachstum beim Auftragseingang aus, der ein Plus von über 70 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum markierte. Diese Entwicklung unterstreicht die wachsende Bedeutung dieses Bereichs für das Gesamtportfolio des Konzerns.

Demgegenüber stand eine Abkühlung im Segment E-mobility, wo der Umsatz um fast die Hälfte sank. Insgesamt führte dies im Konzern zu einem Umsatzrückgang auf 70,6 Millionen Euro. Trotz des geringeren Volumens blieb das Unternehmen solide profitabel: Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erreichte 7,4 Millionen Euro, was einer Marge von 10,5 Prozent entspricht.

Solide Bilanz und bestätigte Jahresziele

Finanziell steht das Unternehmen auf einem stabilen Fundament. Die liquiden Mittel beliefen sich zum Ende des ersten Halbjahres auf über 150 Millionen Euro, während die Nettoliquidität exakt bei 154,4 Millionen Euro lag. Mit einer Eigenkapitalquote von 62,2 Prozent verfügt der Konzern über eine robuste Bilanzstruktur, um künftige Projekte zu finanzieren. Der gesamte Auftragsbestand zum Stichtag am 30. Juni betrug 115,4 Millionen Euro.

An der Börse notiert die Aktie aktuell bei 14,30 Euro. Damit weist das Papier seit Jahresbeginn eine positive Entwicklung von 17 Prozent auf. Dennoch verbleibt ein gewisser Abstand zum 52-Wochen-Hoch, das bei 16,20 Euro liegt und im Juni erreicht wurde. Das Marktumfeld bleibt somit von einer moderaten Zuversicht geprägt, während der Konzern an der Transformation seines Auftragsbuchs arbeitet.

Für das Gesamtjahr 2026 bekräftigte der Vorstand seine Prognose. Angestrebt wird ein Jahresumsatz von rund 160 Millionen Euro bei einer EBITDA-Marge zwischen 6 und 8 Prozent.

Das Management setzt darauf, dass die starke Dynamik im Bereich Next Automation und der vorhandene Auftragsbestand im zweiten Halbjahr maßgeblich zur Erreichung dieser Ziele beitragen werden. Der gesamte Auftragseingang über alle Segmente hinweg lag im ersten Halbjahr bei 65,4 Millionen Euro.

Anzeige

Aumann-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Aumann-Analyse vom 13. August liefert die Antwort:

Die neusten Aumann-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Aumann-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 13. August erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Aumann: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer...

de | DE000A2DAM03 | AUMANN | boerse | 69947225 |