Aussichtspunkt Manarola, Manarola, Italien

Aussichtspunkt Manarola: Der magische Cinque-Terre-Blick

17.05.2026 - 19:30:02 | ad-hoc-news.de

Am Aussichtspunkt Manarola überblicken Sie Manarola in Italien mit seinen pastellfarbenen Häusern, Weinbergen und Meer – warum dieser Ort viele Reisende aus Deutschland so bewegt.

Aussichtspunkt Manarola, Manarola, Italien, Reise
Aussichtspunkt Manarola, Manarola, Italien, Reise

Wenn am späten Nachmittag die Sonne tief über dem Ligurischen Meer steht und die Häuser von Manarola in warmes Gold taucht, wird am Aussichtspunkt Manarola beinahe alles still. Nur das Rauschen der Wellen, das Klicken der Kameras und leises Staunen liegen in der Luft. Hier, oberhalb des kleinen Hafens von Manarola, öffnet sich einer der berühmtesten Blicke Italiens: die bunten Häuserklippen der Cinque Terre.

Aussichtspunkt Manarola: Das ikonische Wahrzeichen von Manarola

Manarola (sinngemäß „große Mühle“, wahrscheinlich vom lateinischen „Magna rota“) ist eines der fünf Dörfer der Cinque Terre an der ligurischen Küste in Italien. Der Aussichtspunkt Manarola, meist entlang des kurzen Panoramawegs westlich des Dorfes verortet, ist zum visuellen Wahrzeichen der gesamten Region geworden. Von hier aus zeigt sich Manarola so, wie es auf unzähligen Kalendern, Reiseführern und Social-Media-Posts zu sehen ist: ein dicht gestaffelter Farbfächer aus Häusern auf dunkler Felsküste, eingerahmt von Weinbergterrassen und tiefblauem Meer.

Die Region Cinque Terre gehört seit den späten 1990er-Jahren zum UNESCO-Welterbe. Die UNESCO betont die außergewöhnliche Kulturlandschaft aus Steilküsten, Weinbau und Fischerdörfern. Der Aussichtspunkt Manarola macht diese Kombination auf einen Blick erfahrbar: Die Terrassen der Weinberge steigen hinter dem Dorf auf, während vorne der kleine Hafen und die Badefelsen liegen. Für viele Reisende aus Deutschland ist genau dieser Ausblick der Moment, in dem das oft gesehene Postkartenbild zum persönlichen Erlebnis wird.

Tourismusverbände in Ligurien und Reiseführer wie Merian und Marco Polo stellen die Panoramaansicht von Manarola regelmäßig auf ihre Titel – ein Hinweis darauf, welche emotionale Kraft dieser Ort besitzt. Gleichzeitig bleibt der Aussichtspunkt sehr niedrigschwellig: Er ist zu Fuß in wenigen Minuten vom Dorfzentrum aus erreichbar, ohne Eintritt und mit deutlich geringerem Aufwand als manche alpinen Aussichtspunkte, die ähnlich spektakuläre Szenerien bieten.

Geschichte und Bedeutung von Manarola

Manarola selbst hat mittelalterliche Wurzeln. Historiker und italienische Kulturinstitutionen verorten den Aufstieg des Dorfes in eine Zeit, in der die ligurische Küste unter dem Einfluss der Seerepublik Genua stand. Bereits im 13. Jahrhundert werden die Dörfer der Cinque Terre in Dokumenten genannt. Im Vergleich zu vielen deutschen Städten, deren große Wachstumsphase im 19. Jahrhundert begann, wirkt Manarola wie ein eingefrorenes Fenster in eine ältere, ländlich geprägte Küstenwelt.

Die Bewohner lebten über Jahrhunderte von Weinbau, Olivenanbau und Fischerei. Die steilen Hänge über dem Meer wurden mit Trockenmauern terrassiert, um Reben anzupflanzen. Diese Terrassen sind laut UNESCO ein zentrales Element der Kulturlandschaft Cinque Terre: Sie zeugen vom enormen Arbeitsaufwand der lokalen Bevölkerung, die in einer extrem steilen Topografie Landwirtschaft betrieben hat. Der Blick vom Aussichtspunkt Manarola fällt genau auf diese Weinbergterrassen – sie bilden die weiche, grüne Kulisse hinter den Häusern.

Bis ins 19. Jahrhundert waren die Dörfer der Cinque Terre relativ isoliert. Die Anreise erfolgte vor allem über das Meer oder über Maultierpfade. Erst mit dem Bau der Eisenbahnlinie entlang der Küste, der in mehreren Etappen im 19. Jahrhundert vorangetrieben wurde, öffnete sich die Region stärker. Heute ist der Zug die wichtigste Verbindung zwischen den Dörfern. Von der Station Manarola führt ein kurzer Weg durchs Dorf hinunter Richtung Meer – und dann rechts hinauf zum Aussichtspunkt.

Die touristische Bedeutung von Manarola nahm im 20. Jahrhundert deutlich zu, besonders ab den 1980er- und 1990er-Jahren. Italienische Medien, internationale Reisemagazine und später digitale Plattformen entdeckten die Cinque Terre als Symbol für eine idyllische, unberührte Mittelmeerküste. Der ikonische Blick vom Aussichtspunkt Manarola wurde zu einem visuellen Schlüsselbild: Wer diesen Ausschnitt sieht, versteht, warum die Region als besonders schützenswert gilt. Zugleich löste der Erfolg Diskussionen über Overtourism aus – ähnlich wie in beliebten deutschen Zielen wie Rothenburg ob der Tauber oder auf der Insel Rügen.

Die lokalen und nationalen Behörden haben reagiert, indem sie die Cinque Terre als Nationalpark und Meeresschutzgebiet strukturiert schützten. Der Nationalpark „Parco Nazionale delle Cinque Terre“ verwaltet Wanderwege, Landschaftspflege und Besucherlenkung. Der Aussichtspunkt Manarola liegt innerhalb dieses Schutzrahmens. Gleichzeitig bleibt er öffentlich zugänglich, was ihn für Individualreisende aus der DACH-Region besonders attraktiv macht.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Die Architektur von Manarola ist ein typisches Beispiel für ligurische Küstendörfer. Mehrgeschossige, schmale Häuser stehen dicht an dicht und folgen der Steilheit der Felswand. Reiseführer wie „National Geographic Traveler“ und GEO Saison betonen immer wieder, wie ungewöhnlich diese Bausituation im Vergleich zu vielen deutschen Küstenorten ist: Statt flacher Promenaden an Sandstränden dominieren hier vertikale Strukturen, Treppen und steile Gassen.

Die Fassaden sind in kräftigen Pastellfarben gestrichen – Ocker, Rosa, Gelb, Orange, manchmal auch Türkis. Diese Farbpalette ist laut italienischen Kulturbehörden und lokalen Tourismusorganisationen typisch für Ligurien. Sie dient nicht nur der Zierde, sondern hatte früher einen praktischen Hintergrund: Fischer sollten ihr Haus auch vom Meer aus wiedererkennen können. Vom Aussichtspunkt Manarola ergibt sich so ein fast mosaikartiger Eindruck, der besonders bei diffusem Abendlicht malerisch wirkt.

Der Aussichtspunkt selbst ist kein einzelner Turm oder eine Plattform, sondern eher ein Panoramaweg. Startpunkt ist häufig der Weg in Richtung Corniglia, der oberhalb der Felswand verläuft. Dort befinden sich einige Bänke, niedrige Mauern und freie Stellen, an denen sich Fotografierende aufreihen. Unterschiedliche Positionen entlang dieses Weges bieten leicht variierende Blickwinkel: Mal liegt der Hafen mehr im Vordergrund, mal dominiert die Häuserwand, mal rücken die Weinbergterrassen stärker in den Fokus.

Kunsthistoriker und Bildredaktionen verweisen häufig darauf, dass Manarola in seiner heutigen Form von alltäglicher Baupraxis geprägt ist, nicht von einem einzelnen Architekten. Das Zusammenspiel aus Häusern, Felsen, Meer und Himmel wirkt dennoch wie eine Komposition. Gerade dieser „zufällige“ urbanistische Charakter übt eine Faszination aus, die mit bekannten Ansichten etwa von Positano an der Amalfiküste oder mit dem Blick auf den Lago di Como vergleichbar ist – und aus deutscher Perspektive vielleicht am ehesten mit dem Ensemble von Dörfern am Mittelrhein, nur eben auf mediterrane Weise.

Ein besonderes Merkmal ist das Licht. Fotografen und Reisejournalist:innen betonen, dass die Atmosphäre vom Aussichtspunkt Manarola je nach Tageszeit völlig anders wirkt. Am Morgen leuchten die Fassaden klar und kühl; mittags dominieren starke Kontraste und funkelndes Meer; gegen Abend verwandelt sich das Dorf in ein weiches Farbgemälde. Zahlreiche Bildbände und Online-Galerien italienischer und deutscher Medien zeigen genau diese goldenen Stunden, weil hier die farbige Architektur, das tiefe Blau des Meeres und der Himmel optimal zusammenspielen.

Auch das Meer ist Teil der Inszenierung. Unterhalb des Aussichtspunktes branden die Wellen gegen dunkle Felsen, in der kleinen Bucht liegen Boote und schwimmen im Sommer Badende. Reiseberichte in Qualitätsmedien verweisen darauf, dass gerade diese Mischung aus erlebter Gegenwart – Schwimmen, Sprünge von den Felsen – und historischer Kulisse den Reiz ausmacht. Vom Aussichtspunkt aus lassen sich diese Szenen beobachten, ohne selbst im Geschehen zu stehen – ein idealer Ort zum Schauen, Fotografieren und Innehalten.

Aussichtspunkt Manarola besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise
    Manarola liegt an der ligurischen Küste in der Region Ligurien, zwischen Genua und La Spezia. Für Reisende aus Deutschland ist die Anreise per Flug, Bahn und Auto möglich. Große deutsche Flughäfen wie Frankfurt (FRA), München (MUC) und Berlin (BER) bieten regelmäßig Verbindungen nach Norditalien, zum Beispiel nach Pisa, Florenz oder Genua – meist mit Umstieg, abhängig von Airline und Saison. Von dort weiter per Regionalzug nach La Spezia und dann mit den Zügen der sogenannten Cinque-Terre-Linie nach Manarola. Die Bahnstrecke verläuft durch Tunnel und entlang der Küste; die Fahrzeit zwischen La Spezia und Manarola beträgt in der Regel nur wenige Minuten. Von der Station sind es etwa 10–15 Minuten zu Fuß durch das Dorf bis zum Meer, anschließend wenige Minuten bergauf zum Aussichtspunkt.
  • Anreise mit der Bahn
    Aus größeren deutschen Städten wie München, Stuttgart oder Frankfurt ist eine Anreise komplett per Bahn möglich, meist mit Umstieg in Mailand oder Verona und Weiterfahrt nach La Spezia. Angebote von Deutsche Bahn, ÖBB und Trenitalia lassen sich kombinieren. Die Reisezeit liegt je nach Route und Umstiegen meist im Bereich von 9 bis 12 Stunden. Von La Spezia aus fahren Regionalzüge in dichter Taktung zu den Dörfern der Cinque Terre. Für viele Leser:innen aus der DACH-Region ist dies eine attraktive, vergleichsweise klimafreundliche Alternative zum Flug.
  • Anreise mit dem Auto
    Mit dem Auto führt die Route von Deutschland meist über die Schweiz oder Österreich nach Norditalien. In Italien sind Autobahnen oft mautpflichtig. Da in den Dörfern der Cinque Terre der Verkehr stark eingeschränkt ist und Parkplätze knapp und kostenpflichtig sein können, empfiehlt der Nationalpark häufig, das Auto in einem größeren Ort wie La Spezia oder Levanto abzustellen und öffentlich weiterzufahren. Reisende aus Deutschland kennen ähnliche Situationen aus touristisch stark frequentierten Regionen wie der Insel Sylt oder der Zugspitzregion: Parken am Rand, weiter mit Bahn oder Bus.
  • Ă–ffnungszeiten
    Der Aussichtspunkt Manarola ist grundsätzlich frei zugänglich, da es sich um einen öffentlichen Weg bzw. ein frei begehbares Panorama-Areal handelt. Es gibt keine klassischen Öffnungszeiten wie bei einem Museum oder einer Kirche. Allerdings können bestimmte Abschnitte des Weges etwa aufgrund von Wartungsarbeiten oder Witterung zeitweise gesperrt sein, was in Küstenregionen mit Erosion und Steinschlaggefahr üblich ist. Öffnungszeiten und aktuelle Hinweise können variieren – daher empfiehlt sich ein Blick auf die Informationsseiten des Nationalparks Cinque Terre oder die kommunalen Tourismusinformationen von Manarola vor der Reise.
  • Eintritt
    Für den Aussichtspunkt Manarola selbst wird üblicherweise kein Eintritt erhoben, da es sich um einen frei zugänglichen Bereich handelt. Für einige Wanderwege im Nationalpark Cinque Terre wird jedoch in der Hauptsaison eine Gebühr erhoben, etwa im Rahmen der „Cinque Terre Card“. Diese Karte kann, abhängig von den gewählten Leistungen (Zug, Bus, Wanderwege), unterschiedliche Preise haben. Da sich die Tarife gelegentlich ändern und saisonal angepasst werden, sollten aktuelle Preise direkt bei der offiziellen Verwaltung des Parco Nazionale delle Cinque Terre oder bei regionalen Tourismusstellen geprüft werden. Als grobe Orientierung bewegen sich Kosten für Tageskarten im Bereich eines typischen Ausflugsbudgets für deutsche Urlauber, vergleichbar mit Bergbahntickets in den Alpen.
  • Beste Reisezeit
    Die Cinque Terre liegen im mediterranen Klima mit milden Wintern und warmen, teilweise sehr heißen Sommern. Für den Besuch des Aussichtspunktes Manarola empfehlen viele Reiseführer die Monate April, Mai, Juni sowie September und Oktober. Dann ist es meist angenehm warm, aber nicht zu heiß, und der Andrang etwas geringer als in der Hauptsaison im Juli und August. Wer es ruhiger mag, besucht die Region außerhalb der Schulferien. Als Tageszeit gelten die frühen Morgenstunden und der späte Nachmittag bis zum Sonnenuntergang als besonders stimmungsvoll – auch fotografisch. Mittags kann das Licht sehr hart und die Aussicht wegen Menschenmengen weniger entspannt sein.
  • Sprache vor Ort
    Die Amtssprache ist Italienisch. In den touristischen Bereichen der Cinque Terre wird in Hotels, Restaurants und vielen Geschäften in der Regel auch Englisch gesprochen. Deutschkenntnisse sind vereinzelt anzutreffen, aber nicht selbstverständlich. Ein paar grundlegende italienische Begriffe werden von den Einheimischen geschätzt. Im Vergleich zu klassischen „Deutsch-Hochburgen“ wie Südtirol ist die deutsche Sprache hier weniger verbreitet, aber Reisende aus der DACH-Region kommen mit Englisch gut zurecht.
  • Zahlung und Trinkgeld
    In Italien ist der Euro (€) Landeswährung, was den Aufenthalt für Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz (mit Euro-Bargeld) unkompliziert macht. Kredit- und Debitkarten werden in den meisten Hotels, Restaurants und Geschäften akzeptiert, in kleineren Bars oder bei Straßenständen ist Bargeld nach wie vor nützlich. Kartenzahlung über Visa, Mastercard und oftmals auch kontaktloses Bezahlen via Smartphone ist verbreitet. Trinkgeld ist nicht so stark institutionalisiert wie in manchen anderen Ländern, wird aber geschätzt: In Restaurants sind 5–10 % üblich, sofern keine Servicepauschale („coperto“) auf der Rechnung aufgeführt ist. Kleine Beträge für guten Service, etwa im Café oder bei Taxi- bzw. Bootsfahrt, werden gerne gesehen.
  • Gesundheit und Sicherheit
    Für Reisende aus der EU gilt die Europäische Krankenversicherungskarte (in der Regel Rückseite der deutschen Gesundheitskarte) als Nachweis für die Inanspruchnahme medizinischer Leistungen im Rahmen des öffentlichen Systems. Dennoch empfehlen viele Verbraucherzentralen und Reiseexperten eine zusätzliche Auslandskrankenversicherung, um etwa Rücktransporte abzudecken. Beim Besuch des Aussichtspunktes Manarola sollte auf geeignetes Schuhwerk geachtet werden, da Wege steinig und teils steil sind. Wie an anderen Küstenklippen auch ist ein umsichtiges Verhalten wichtig: Geländer nicht übersteigen, Abstand zu Abbruchkanten halten, insbesondere bei starkem Wind oder Nässe.
  • Einreisebestimmungen
    Italien gehört zum Schengen-Raum. Für deutsche Staatsbürger ist die Einreise zu touristischen Zwecken im Regelfall mit gültigem Personalausweis oder Reisepass möglich. Da sich Einreise- und Sicherheitsbestimmungen ändern können, sollten deutsche Staatsbürger die aktuellen Hinweise beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prüfen. Hier finden sich auch Informationen zu Sicherheitshinweisen, Gesundheitsthemen und Verkehrsregeln in Italien.
  • Zeitzone
    Italien liegt wie Deutschland in der Mitteleuropäischen Zeitzone. Es gibt somit keine Zeitverschiebung zwischen Manarola und Orten in Deutschland, Österreich oder der deutschsprachigen Schweiz. Lediglich die Umstellung zwischen Winterzeit (MEZ) und Sommerzeit (MESZ) erfolgt parallel.
  • Fotografieren und Verhalten
    Der Aussichtspunkt Manarola ist einer der am häufigsten fotografierten Orte der Region. Fotografieren für private Zwecke ist allgemein erlaubt. Wer professionelle Fotoshootings plant, sollte sich bei lokalen Behörden über mögliche Genehmigungspflichten informieren. Rücksichtnahme ist zentral: Andere Gäste nicht bedrängen, keine gefährlichen Kletteraktionen für Selfies, Drohnen nur dann einsetzen, wenn dies ausdrücklich erlaubt ist – in vielen Bereichen der Cinque Terre gelten Beschränkungen. Nachhaltiger Tourismus spielt in der Region eine wichtige Rolle, daher sind Abfallvermeidung, Respekt vor Privatgrundstücken und ein bewusster Umgang mit Lärm selbstverständlich.

Warum Manarola auf jede Manarola-Reise gehört

Für viele Italien-Besucher aus Deutschland ist Manarola ein emotionaler Höhepunkt ihrer Reise. Während Städte wie Rom, Florenz oder Venedig vor allem durch ihre monumentalen Bauwerke beeindrucken, überzeugt Manarola durch sein Zusammenspiel aus Landschaft, Dorfstruktur und Meer. Der Aussichtspunkt Manarola bündelt diese Elemente in einem einzigen Blickfeld und vermittelt so in wenigen Sekunden, was die Cinque Terre auszeichnet.

Die Erfahrung vor Ort unterscheidet sich deutlich von der Betrachtung eines Fotos. Geräusche, Gerüche, Temperatur, Wind und das Spiel der Wellen gehören zur Atmosphäre. Wer am Aussichtspunkt sitzt, spürt das Salz in der Luft, hört die Rufe von Möwen und das leise Murmeln der Besuchergruppen in verschiedenen Sprachen. Diese sinnliche Dichte wird von Reisejournalist:innen immer wieder hervorgehoben und macht verständlich, warum die Region trotz hoher Besucherzahlen nichts von ihrer Faszination verloren hat.

In praktischer Hinsicht lässt sich der Besuch des Aussichtspunkts gut in einen Tagesausflug integrieren. Viele Reisende nehmen den Zug am Vormittag, erkunden das Dorf, kehren zum Mittag in einer der Trattorien ein und nutzen den Nachmittag zum Baden oder Wandern auf einem der Küstenwege. Am späten Nachmittag oder Abend führt der Weg dann zum Aussichtspunkt, um den Tag mit Sonnenuntergangsfarben zu beschließen. Diese Dramaturgie erinnert an klassische Alpen-Ausflüge deutscher Urlauber, bei denen zunächst eine Wanderung und anschließend ein aussichtsreicher Einkehrpunkt aufgesucht werden.

Zudem eignet sich Manarola gut als Ausgangspunkt für die Erkundung der restlichen Cinque Terre. Vernazza, Riomaggiore, Corniglia und Monterosso al Mare sind per Bahn oder, je nach Wegzustand, per Wanderpfad erreichbar. Wer einige Tage bleibt, kann morgens in anderen Dörfern unterwegs sein und abends immer wieder zum vertrauten Blick von Manarola zurückkehren. Für viele Stammgäste wird der Aussichtspunkt zu einem persönlichen Ritualort – ähnlich wie der abendliche Spaziergang zum Lieblingsblick auf Nordseeinseln oder in den bayerischen Alpen.

Aus kultureller Perspektive vermittelt der Blick vom Aussichtspunkt Manarola auch ein Verständnis für die Herausforderungen, vor denen die Region steht. Der Klimawandel, veränderte Niederschlagsmuster und Erosion setzen den Terrassenlandschaften zu. Gleichzeitig führt der Erfolg des Tourismus zu Belastungen, etwa in Form von überfüllten Zügen oder stark frequentierten Wanderwegen. Nationale und lokale Institutionen, einschließlich des Nationalparks und der UNESCO, mahnen daher zu einem bewussten, verantwortungsvollen Umgang mit der Landschaft. Wer den Blick vom Aussichtspunkt genießt, kann diese Mahnung ganz konkret nachvollziehen: Die Balance zwischen Schutz und Nutzung ist im Panorama sichtbar.

Für Reisende aus der DACH-Region ist Manarola auch deshalb spannend, weil es einen Kontrast zur heimischen Küsten- und Mittelgebirgslandschaft bietet. Steile Küsten, fast fjordartige Einschnitte, vertikal organisierte Dörfer – all dies unterscheidet sich sowohl von der Nord- und Ostseeküste als auch von vielen Alpenorten. Gleichzeitig sind die Reisezeiten überschaubar, die Infrastruktur gut ausgebaut, und die Sprache Italienisch für viele ein vertrauter Klang, sei es aus Gastronomie oder Kultur. Der Aussichtspunkt Manarola ist somit ein leicht erreichbarer, aber emotional tiefer Einstieg in die ligurische Küstenkultur.

Aussichtspunkt Manarola in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und EindrĂĽcke

In den sozialen Medien hat der Aussichtspunkt Manarola eine bemerkenswerte Präsenz. Fotos und Videos aus diesem Blickwinkel zählen zu den meistgeteilten Motiven der Cinque Terre. Reisende aus Deutschland teilen ihre Aufnahmen häufig mit Hashtags wie #Manarola, #CinqueTerre oder #ItalyTravel und sorgen so dafür, dass der Ort auch digital lebendig bleibt. Viele Influencer und Fotograf:innen nutzen den Aussichtspunkt bewusst in den frühen Morgen- oder Abendstunden, um das weichste Licht zu erwischen.

Häufige Fragen zu Aussichtspunkt Manarola

Wo genau liegt der Aussichtspunkt Manarola?

Der Aussichtspunkt Manarola befindet sich westlich des Dorfkerns von Manarola an der ligurischen KĂĽste in Italien. Er liegt entlang eines kurzen Panoramawegs, der vom Hafengebiet bzw. der Uferzone aus leicht bergauf fĂĽhrt und den Blick zurĂĽck auf das Dorf und die Weinbergterrassen freigibt.

Wie erreicht man den Aussichtspunkt vom Bahnhof aus?

Vom Bahnhof Manarola folgt man den Schildern Richtung Dorfzentrum und Meer. Nach wenigen Minuten gelangt man zur kleinen Hafenbucht. Von dort aus führt ein gut erkennbarer Weg rechterhand leicht bergauf zum Panoramaabschnitt, der gemeinhin als Aussichtspunkt Manarola gilt. Die Gehzeit liegt, je nach Tempo und Fotostopps, bei etwa 10–20 Minuten.

Kostet der Besuch des Aussichtspunktes Eintritt?

Der Aussichtspunkt Manarola ist in der Regel frei zugänglich, da es sich um einen öffentlichen Weg bzw. frei begehbare Bereiche handelt. Es fallen keine expliziten Eintrittsgebühren an. Lediglich für bestimmte Wanderwege im Nationalpark Cinque Terre kann eine Gebühr bzw. eine Karte erforderlich sein, deren Konditionen direkt bei den offiziellen Stellen geprüft werden sollten.

Was ist die beste Zeit fĂĽr Fotos am Aussichtspunkt Manarola?

Fotografisch besonders beliebt sind die frühen Morgenstunden und der späte Nachmittag bis zum Sonnenuntergang. Dann ist das Licht weicher und die Farben von Häusern und Meer wirken besonders intensiv. In der Mittagszeit ist es oft sehr hell und kontrastreich, und der Aussichtspunkt kann stärker frequentiert sein.

Eignet sich der Aussichtspunkt Manarola auch fĂĽr Familien und weniger geĂĽbte Wanderer?

Ja. Der Weg zum Aussichtspunkt Manarola ist relativ kurz und für die meisten Besucher gut machbar, auch wenn er streckenweise etwas steiler verlaufen kann. Gutes Schuhwerk ist zu empfehlen, aber es sind keine alpinen Erfahrungen nötig. Familien mit Kindern und weniger geübte Wanderer sollten lediglich auf eventuell unebene oder steinige Stellen achten und ausreichend Zeit einplanen.

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