Bay of Islands, Reise

Bay of Islands bei Paihia: Neuseelands Fjordtraum fĂĽr Entdecker

17.05.2026 - 20:31:01 | ad-hoc-news.de

Die Bay of Islands bei Paihia in Neuseeland verbindet türkisfarbene Buchten, M?ori-Geschichte und Delfinbegegnungen – warum der Inselarchipel gerade für Reisende aus Deutschland ein Sehnsuchtsziel ist.

Bay of Islands, Reise, Tourismus
Bay of Islands, Reise, Tourismus

Wenn sich vor Paihia das Meer der Bay of Islands wie flüssiges Türkis öffnet, leuchten hunderte Inseln aus dem Wasser – eine Szenerie, die eher an ein tropisches Paradysen erinnert als an das kühle Südpazifiklicht Neuseelands. Die Bay of Islands („Bucht der Inseln“) an der Nordostküste der Nordinsel gilt seit Jahrzehnten als Mythos unter Fernreisenden – und als einer der Orte, an denen sich die Geschichte des Landes besonders verdichtet.

Bay of Islands: Das ikonische Wahrzeichen von Paihia

Die Bay of Islands in der Region Northland umfasst einen weiten Meeresarm mit mehr als 140 Inseln und Inselchen. Paihia ist das wichtigste touristische Zentrum an dieser Bucht und Ausgangspunkt fast aller Boots- und Insel-Touren. Zusammen mit den nahegelegenen Orten Russell und Waitangi bildet der Küstenbogen ein Ensemble, das sowohl landschaftlich als auch historisch zu den prägenden Regionen Neuseelands zählt.

Das neuseeländische Fremdenverkehrsamt Tourism New Zealand beschreibt die Bay of Islands seit Jahren als eine der meistbesuchten Küstenlandschaften des Landes und hebt vor allem das Zusammenspiel von Natur und Kultur hervor. Auch das deutschsprachige GEO Saison-Magazin stellt die Bucht in seinen Neuseeland-Specials regelmäßig als Höhepunkt einer Nordinsel-Reise vor und betont die „fast mediterrane“ Anmutung der geschützten Buchten und Strände.

Für Reisende aus Deutschland ist die Bay of Islands häufig der landschaftliche Auftakt oder der entspannte Abschluss einer Rundreise über beide Inseln. Die Bucht liegt nur wenige Fahrstunden nördlich von Auckland und ist damit vergleichsweise gut erreichbar, ohne auf abgelegenere und logistisch anspruchsvollere Regionen wie Fjordland oder die Süd-Alpen ausweichen zu müssen. Gleichzeitig vermittelt sie ein sehr eigenes, nordneuseeländisches Gefühl: wärmer, weicher, maritimer.

Geschichte und Bedeutung von Bay of Islands

Lange bevor europäische Entdecker die Bay of Islands kartierten, war die Region Siedlungs- und Wirtschaftsraum verschiedener M?ori-Iwi (Stämme), unter anderem Ng?puhi. Die Bucht bot durch ihre geschützten Gewässer und das milde Klima ideale Bedingungen für Fischfang, Muschelsammeln und Gartenbau. Archäologische Funde belegen frühe Besiedlung über viele Jahrhunderte hinweg, was von neuseeländischen Kulturinstitutionen wie Te Papa Tongarewa, dem Nationalmuseum in Wellington, dokumentiert wird.

Für europäische Reisende begann die Geschichte der Bay of Islands Ende des 18. Jahrhunderts. Der britische Seefahrer James Cook segelte 1769 mit der HMS Endeavour in die Region und gab der Bucht aufgrund der auffallend vielen Inseln ihren heute geläufigen Namen „Bay of Islands“. Historische Darstellungen des New Zealand Ministry for Culture and Heritage bestätigen diese frühe Kartierung und die rasch wachsende Bedeutung der Bucht als Anker- und Versorgungspunkt für europäische Schiffe.

Im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Bay of Islands zum Zentrum der frühen europäischen Kolonisation in Neuseeland. Missionare der Church Missionary Society errichteten Siedlungen, Händler etablierten Versorgungspunkte, Walfangschiffe nutzten die geschützten Gewässer als Basis. Der Ort Russell – damals unter dem Namen Koror?reka bekannt – gewann den Ruf einer rauen Walfänger- und Händlerstadt, was verschiedene historische Darstellungen der neuseeländischen Regierung und Publikationen wie der Encyclopaedia Britannica übereinstimmend beschreiben.

Den vielleicht wichtigsten Moment der neueren Geschichte Neuseelands erlebte die Region 1840: In Waitangi, nur wenige Minuten von Paihia entfernt, wurde der Vertrag von Waitangi (Treaty of Waitangi) zwischen Vertretern der britischen Krone und vielen M?ori-Häuptlingen unterzeichnet. Er gilt – trotz kontroverser Auslegung und nicht vollständiger Zustimmung aller Iwi – als Gründungsdokument des modernen Neuseelands. Die Waitangi Treaty Grounds sind heute eine der zentralen Gedenkstätten des Landes und stehen unter besonderem Schutz; das neuseeländische Bildungsministerium sowie der Waitangi National Trust heben die Bedeutung des Ortes als Symbol für das Verhältnis zwischen M?ori und P?keh? (Neuseeländer europäischer Abstammung) hervor.

Heute ist die Bay of Islands ein wichtiger Tourismusmagnet und zugleich eine identitätsstiftende Landschaft für Neuseeland. Die nationale Tourismusorganisation ebenso wie renommierte internationale Reisemedien verweisen regelmäßig auf die Bucht als Beispiel für die Verbindung von Natur, Outdoor-Erlebnis und kultureller Reflexion. Im Unterschied zu UNESCO-Welterbestätten wie Tongariro oder den subantarktischen Inseln ist die Bay of Islands zwar nicht als Welterbe klassifiziert, ihre historische Rolle im Staatsverständnis des Landes ist aber deutlich überproportional zu ihrer Größe.

Architektur, Kultur und besondere Merkmale

Die Bay of Islands ist vor allem ein Naturraum, doch rund um Paihia, Russell und Waitangi finden sich einige der ältesten erhaltenen europäischen Bauten Neuseelands. Sie geben der Küstenlandschaft eine für das Land ungewohnt lange Zeitschicht und sind daher gerade für historisch interessierte Besucher:innen aus Deutschland spannend.

In Russell steht mit der Christ Church eine der ältesten noch genutzten Kirchen Neuseelands. Offizielle Informationen der Kirchengemeinde und neuseeländische Kulturführer datieren den Bau in die 1830er-Jahre. Auffällig sind die schlichte Holzkonstruktion im georgianischen Stil sowie die Grabsteine im umliegenden Kirchhof, auf denen Einschusslöcher historischer Konflikte zu sehen sind. Die Kombination aus kolonialer Holzarchitektur und sichtbaren Spuren der Vergangenheit erinnert – in deutlich kleinerem Maßstab – an die atmosphärische Dichte europäischer Altstädte.

Die Waitangi Treaty Grounds bei Paihia verbinden Landschaft, Architektur und politische Geschichte. Besucher:innen finden dort das restaurierte Treaty House, ein koloniales Wohnhaus im Stil des frühen 19. Jahrhunderts, sowie ein großes M?ori-Versammlungshaus (Wharenui) und ein monumentales Waka (Kriegskanu). Offizielle Informationen des Waitangi National Trust betonen, dass hier bewusst zwei kulturelle Traditionen nebeneinander präsentiert werden: die britisch-europäische in Form des Wohnhauses und die M?ori-Kultur in Form des Versammlungshauses und der geschnitzten Totems. Führungen und Ausstellungen erläutern die politische Dimension des Vertrages und seine bis heute spürbaren Folgen.

Aus architektonischer Sicht ist der eigentliche Star der Bay of Islands allerdings die Küstenlinie selbst. Steile, mit Buschland bewachsene Hänge fallen in tief eingeschnittene Buchten ab, Felsinseln und Klippen strukturieren die weite Wasserfläche. Besonders markant ist die Felsformation „Hole in the Rock“ an der Insel Motukokako: Ein natürlicher Durchbruch, durch den Boote bei ruhiger See hindurchfahren können. Reiseführer wie das deutschsprachige Merian Neuseeland heben diese Formation als ikonisches Fotomotiv der Region hervor.

Die Unterwasserwelt und die marine Ökologie der Bay of Islands werden durch neuseeländische Naturschutzbehörden regelmäßig erforscht. Das Department of Conservation verweist auf verschiedene Meeresschutzgebiete in Northland, in denen heimische Fischarten, Korallen und Meeresvögel geschützt werden. Für Reisende sichtbar wird dies durch klar ausgeschilderte Regeln für Bootsfahrer, Schnorchler und Taucher – ein Hinweis darauf, dass der Tourismus hier eng mit Naturschutz verzahnt ist.

Kulturell prägend ist zudem die Präsenz der M?ori. In vielen Tourangeboten und Besucherzentren der Bay of Islands werden M?ori-Guides eingebunden, die ihre Perspektive auf die Landschaft und die Bedeutung bestimmter Orte vermitteln. Seriöse Reiseanbieter und Kulturinstitutionen betonen, dass Besucher:innen mit Respekt gegenüber heiligen Stätten (W?hi tapu) auftreten sollen. Für deutschsprachige Gäste kann dies anfangs ungewohnt sein, ähnelt aber dem respektvollen Verhalten, das man auch an religiösen Stätten in Europa erwartet.

Bay of Islands besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise
    Die Bay of Islands liegt an der Nordostküste der Nordinsel Neuseelands, in der Region Northland, rund 220–240 km nördlich von Auckland. Von Auckland aus fahren Busse und Mietwagen über gut ausgebaute Straßen in etwa 3 bis 4 Stunden nach Paihia. Deutsche Reisende erreichen Neuseeland in der Regel per Langstreckenflug mit mindestens einem Umstieg, etwa über Singapur, Dubai, Doha oder asiatische Drehkreuze. Die Flugzeit von Frankfurt oder München nach Auckland liegt – je nach Verbindung – meist bei rund 24 bis 30 Stunden inklusive Umsteigen, wie große Airlines und internationale Flugportale übereinstimmend angeben. Von Auckland aus verkehren Inlandsflüge zum nahegelegenen Flughafen Kerikeri (Bay of Islands Airport), von dem es nur noch eine kurze Autofahrt nach Paihia ist.
  • Unterwegs in der Region
    Zwischen Paihia, Russell und den Waitangi Treaty Grounds bestehen regelmäßige Fährverbindungen und Busservices. Viele Ausflüge zu Inseln wie Urupukapuka beginnen direkt am Hafen von Paihia. Mietwagen und Camper sind verbreitete Verkehrsmittel unter Individualreisenden; seriöse Reiseführer empfehlen, sich auf Linksverkehr, teils kurvige Straßen und gelegentliche Schotterpisten einzustellen. Öffentliche Busse verbinden Paihia zudem mit anderen Orten in Northland.
  • Ă–ffnungszeiten
    Für die Bay of Islands als Naturraum gibt es keine klassischen Öffnungszeiten, doch einzelne Attraktionen wie die Waitangi Treaty Grounds, Museen und Besucherzentren haben feste Zeitfenster. Da Öffnungszeiten saisonal variieren können, empfehlen sowohl Tourism New Zealand als auch regionale Tourismusbüros, aktuelle Angaben direkt bei den jeweiligen Einrichtungen oder auf der offiziellen Seite der Bay of Islands und der Waitangi Treaty Grounds zu prüfen.
  • Eintritte und Kosten
    Viele Naturerlebnisse – etwa Strände und Wanderwege – sind kostenlos zugänglich. Für organisierte Bootstouren, Delfinbeobachtungen oder kulturelle Erlebnisse fallen jedoch teils erhebliche Kosten an. Da Preisniveaus je nach Anbieter stark variieren und Wechselkurse schwanken, geben seriöse Reiseführer meist nur Richtwerte. Für die Finanzplanung empfiehlt es sich, mit einem generell etwas höheren Preisniveau als in Deutschland zu rechnen. Eintrittspreise und Tourkosten sollten direkt auf den Websites der Anbieter in neuseeländischen Dollar (NZD) überprüft werden; als grobe Orientierung nutzen viele Reiseratgeber Umrechnungstabellen in Euro.
  • Beste Reisezeit
    Das Klima in Northland ist subtropisch mit vergleichsweise milden Wintern und warmen Sommern. Reisemedien und das neuseeländische Wetteramt betonen, dass die Sommermonate von Dezember bis Februar die wärmste und gleichzeitig touristisch intensivste Zeit für einen Besuch der Bay of Islands sind. Angenehm sind häufig auch der späte Frühling (Oktober/November) und der frühe Herbst (März/April), wenn die Temperaturen noch mild sind, aber der Andrang etwas geringer ist. Regen kann das ganze Jahr über auftreten, doch die Region zählt zu den sonnenreicheren Gebieten der Nordinsel.
  • Sprache und Verständigung
    Amtssprachen Neuseelands sind Englisch, M?ori (Te Reo M?ori) und New Zealand Sign Language. In der Bay of Islands ist Englisch allgegenwärtig; M?ori-Ortsnamen und Begriffe sind ebenfalls präsent, werden aber meist erklärt oder zweisprachig ausgeschildert. Für Reisende aus Deutschland ist die Kommunikation in der Regel problemlos, zumal im Tourismusbereich gute Englischkenntnisse Standard sind. Deutschsprachige Angebote sind eher selten, werden aber gelegentlich von größeren Veranstaltern oder auf Kreuzfahrten bereitgestellt.
  • Zahlung und Trinkgeld
    Die Landeswährung ist der neuseeländische Dollar (NZD). Kreditkarten von Visa und Mastercard werden in der Bay of Islands weit verbreitet akzeptiert, insbesondere in Hotels, Restaurants, bei Touranbietern und Tankstellen. Bargeld ist vor allem in kleineren Lokalen, auf Märkten oder in abgelegenen Orten hilfreich. Girokarten deutscher Banken funktionieren nicht immer zuverlässig, wie Verbraucherzentralen und Reiseportale betonen. Zusätzlich fällt bei Kartenzahlungen im Ausland häufig eine Auslandsgebühr an. Trinkgeld ist in Neuseeland nicht verpflichtend und in vielen einfachen Lokalen unüblich; in gehobeneren Restaurants oder bei außergewöhnlichem Service wird ein freiwilliges Trinkgeld von rund 10 % aber geschätzt.
  • Gesundheit und Sicherheit
    Neuseeland verfügt über ein gut ausgebautes Gesundheitssystem. Für EU-Bürger gibt es dennoch keine automatische Kostenübernahme; Reisemedien und Versicherungsverbände empfehlen daher dringend eine private Auslandskrankenversicherung. In der Bay of Islands selbst gelten ähnliche Sicherheitsstandards wie im übrigen Land: eine insgesamt niedrige Kriminalitätsrate, aber übliche Vorsicht bei Wertsachen. Beim Schwimmen und Bootfahren sollte auf Strömungen, Strände ohne Rettungsschwimmer und Wetterumschwünge geachtet werden, wie neuseeländische Sicherheitskampagnen regelmäßig betonen.
  • Einreisebestimmungen
    Neuseeland verlangt von den meisten ausländischen Besucher:innen eine elektronische Reisegenehmigung (NZeTA) sowie gegebenenfalls die Zahlung einer Touristenabgabe (IVL). Die genauen Anforderungen können sich ändern, weshalb das Auswärtige Amt auf seiner Website ausdrücklich empfiehlt, vor Reiseantritt die aktuellen Einreise- und Visabestimmungen zu prüfen. Für deutsche Staatsbürger gilt: rechtzeitig und ausschließlich über offizielle Kanäle informieren und Anträge stellen.
  • Zeitzone und Jetlag
    Neuseeland liegt in der Regel 10 bis 12 Stunden vor Mitteleuropäischer Zeit (MEZ) und noch weiter vor, wenn in Neuseeland Sommerzeit herrscht und in Europa Winterzeit. Die Bay of Islands folgt dieser nationalen Zeitregelung. Durch die große Zeitverschiebung ist deutlicher Jetlag üblich; medizinische Ratgeber empfehlen, am Beginn der Reise ein bis zwei ruhigere Tage einzuplanen, was sich in der entspannten Atmosphäre von Paihia gut umsetzen lässt.
  • Kleiderordnung und Verhalten
    Eine besondere Kleiderordnung besteht an den Stränden und in den meisten touristischen Einrichtungen nicht; lässige Freizeitkleidung ist üblich. Bei Besuchen der Waitangi Treaty Grounds oder von Kirchen und Marae (M?ori-Versammlungshäusern) wird jedoch ein respektvoller Kleidungsstil empfohlen – Schultern und Knie sollten möglichst bedeckt sein. Fotografieren ist im Freien weitgehend erlaubt, in Museen und in einigen Innenräumen traditioneller Bauten kann es Einschränkungen oder Verbote geben, die vor Ort ausgeschildert sind.

Warum Bay of Islands auf jede Paihia-Reise gehört

Die Bay of Islands bietet eine Dichte an Erlebnissen, die auf relativ kleinem Raum selten ist – und spricht damit besonders Reisende an, die in begrenzter Zeit viele Facetten Neuseelands kennenlernen möchten. Für Besucher:innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ist die weite Anreise meist mit dem Wunsch verbunden, möglichst viele ikonische Landschaften zu sehen. Die Bay of Islands liefert davon gleich mehrere: stille Sandbuchten, dramatische Felsformationen, subtropisches Buschland und ein geschichtsträchtiger Küstenbogen.

Typische Aktivitäten reichen von einfachen Strandspaziergängen über Küstenwanderungen bis hin zu Bootsausflügen, Kajaktouren und Schnorcheln. Viele Reiseführer nennen Delfin- und Walbeobachtungsfahrten als besonders eindrückliches Erlebnis. Seriöse Anbieter arbeiten nach Vorgaben der neuseeländischen Naturschutzbehörden, die Mindestabstände zu Tieren und Beschränkungen der Beobachtungsdauer vorgeben, um Stress für die Meeressäuger zu minimieren. Der ökologische Aspekt ist für immer mehr Reisende aus dem deutschsprachigen Raum relevant, weshalb nachhaltigere Tourangebote in der Region zunehmend beworben werden.

Wer sich für Kultur interessiert, kann in Waitangi und Russell tief in die Geschichte des Landes eintauchen. Historische Kirchen, Museen und die Treaty Grounds vermitteln eine Vorstellung davon, wie der Kontakt zwischen M?ori und Europäern verlief – weit komplexer und konfliktreicher, als es vereinfachte Tourismusbroschüren manchmal darstellen. Für ein umfassenderes Verständnis empfehlen sich geführte Touren mit lokal geschulten Guides, wie sie von den offiziellen Betreibern der Waitangi Treaty Grounds und ausgewählten Anbietern in Russell und Paihia angeboten werden.

Familien mit Kindern schätzen an der Bay of Islands die Kombination aus gut zugänglichen Stränden, moderaten Wanderwegen und einem insgesamt entspannten, sicheren Umfeld. Viele Unterkünfte in Paihia und Umgebung sind auf Selbstversorger ausgerichtet, was an die Ferienhauskultur in deutschen Küstenregionen erinnert. Wer etwas exklusiver wohnen möchte, findet zugleich Lodges und Boutique-Hotels mit Blick über die Bucht.

Auch kulinarisch ist die Region einen Stopp wert. Fisch und Meeresfrüchte stehen auf vielen Speisekarten; regionale Spezialitäten wie Green-Lipped Mussels (grünlippige Miesmuscheln) oder frisch gefangener Snapper (eine Fischart) werden in einfachen Take-aways ebenso wie in gehobenen Restaurants serviert. Neuseeländische Medien betonen außerdem die wachsende Bedeutung kleiner Weingüter in Northland, deren Produkte gelegentlich auch in der Bay of Islands verkostet werden können.

Ein weiteres Argument für die Bay of Islands als festen Baustein einer Neuseelandreise ist ihre strategische Lage. Von Paihia aus lassen sich Tagesausflüge in das weitere Northland unternehmen – etwa zu den Sandstränden der Doubtless Bay, nach Kerikeri mit seinen Obstplantagen und historischen Missionshäusern oder, bei längeren Fahrten, zum Cape Reinga, dem mythischen Nordspitzenpunkt Neuseelands. Wer den Norden intensiver kennenlernen möchte, kann die Bay of Islands daher als Basislager nutzen.

In der Summe ergibt sich ein Bild, das viele deutschsprachige Reiseführer teilen: Die Bay of Islands ist kein Geheimtipp im Sinne völliger Unbekanntheit, aber ein Ort, der trotz Beliebtheit seine Atmosphäre bewahrt hat. Gerade in der Nebensaison lassen sich noch ruhige Buchten und wanderbare Küstenabschnitte finden, die dem Bild vom „anderen Ende der Welt“ sehr nahekommen.

Bay of Islands in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und EindrĂĽcke

Auf Plattformen wie Instagram, TikTok oder YouTube ist die Bay of Islands seit Jahren ein beliebtes Motiv: Luftaufnahmen über türkisfarbenen Buchten, Videos von Waka-Fahrten während kultureller Veranstaltungen in Waitangi oder Clips von Delfinen, die neben Ausflugsbooten schwimmen, prägen das Bild. Tourismusorganisationen nutzen diese Kanäle, um auf nachhaltige Besuchsweisen hinzuweisen, während individuelle Reisende ihre persönlichen „once-in-a-lifetime“-Momente teilen. Wer eine Reise plant, kann sich in den sozialen Medien einen ersten Eindruck der Stimmung vor Ort verschaffen – sollte aber im Hinterkopf behalten, dass viele Aufnahmen bei Idealwetter und mit Filter aufgenommen werden.

Häufige Fragen zu Bay of Islands

Wo liegt die Bay of Islands genau?

Die Bay of Islands befindet sich an der Nordostküste der Nordinsel Neuseelands, in der Region Northland. Der Hauptort für Besucher:innen ist Paihia; in unmittelbarer Nähe liegen zudem Russell und die Waitangi Treaty Grounds. Von Auckland aus ist die Region per Straße in rund 3 bis 4 Stunden erreichbar.

Warum ist die Bay of Islands historisch so bedeutend?

Die Bay of Islands war ein frühes Zentrum des Kontakts zwischen M?ori und Europäern. In Russell (früher Koror?reka) entstanden eine der ersten europäischen Siedlungen Neuseelands und einige der ältesten Kirchen des Landes. In Waitangi wurde 1840 der Vertrag von Waitangi unterzeichnet, der als Gründungsdokument des modernen Staates Neuseeland gilt.

Was sind die wichtigsten Aktivitäten in der Bay of Islands?

Beliebte Aktivitäten sind Bootsausflüge zu Inseln und zur Felsformation „Hole in the Rock“, Delfin- und Walbeobachtungstouren, Kajakfahrten, Schnorcheln und Tauchen in geschützten Buchten, Küstenwanderungen sowie Besuche der Waitangi Treaty Grounds und historischer Orte in Russell und Kerikeri. Auch einfaches Baden und Entspannen an den Stränden von Paihia und Umgebung gehört für viele Reisende dazu.

Wann ist die beste Reisezeit fĂĽr die Bay of Islands?

Die wärmsten und sonnigsten Monate sind in der Regel der neuseeländische Sommer von Dezember bis Februar. In dieser Zeit herrscht jedoch Hochsaison mit entsprechendem Andrang. Angenehme Bedingungen bieten häufig auch der Frühling (Oktober/November) und der Herbst (März/April), wenn es milder, aber etwas ruhiger ist. Regen ist ganzjährig möglich, die Region gehört jedoch zu den vergleichsweise sonnenreichen Gebieten der Nordinsel.

Ist die Bay of Islands fĂĽr Familien und Selbstfahrer geeignet?

Ja, die Bay of Islands gilt als gut erschlossene und familienfreundliche Region. Es gibt eine breite Auswahl an Unterkünften – von Campingplätzen über Ferienapartments bis zu Hotels – und zahlreiche Aktivitäten, die auch mit Kindern gut machbar sind. Für Selbstfahrer ist die Anreise von Auckland aus unkompliziert, es gilt jedoch Linksverkehr und teils kurvige Strecken. Viele Reisende aus Deutschland nutzen die Bay of Islands als entspannten Start- oder Endpunkt einer größeren Rundreise.

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