Bund-Future: Marke im Blick
Veröffentlicht am: 11.08.2026 um 08:41 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Der Bund-Future setzt seine Talfahrt fort. Der September-Kontrakt notiert am Dienstag bei 124,48 Prozent und gibt damit im Verlauf weitere 8 Ticks ab. Zwischen Tageshoch bei 124,53 Prozent und Tagestief bei 124,40 Prozent bewegte sich der Handel bislang in engen Bahnen, bei einem Umsatz von gut 10.000 Kontrakten.
Der Bobl-Future zieht die Bewegung nach unten mit: Der Kontrakt für mittlere Laufzeiten verliert 5 Ticks auf 113,91 Prozent. Als Treiber der Schwäche gilt der jüngste Anstieg der Ölpreise, der die Inflationssorgen am Rentenmarkt wieder anheizt und Bundesanleihen unter Druck setzt.
Charttechnik trübt sich ein
Entscheidend für die aktuelle Bewegung ist ein technisches Signal: Der Bund-Future durchbrach zum Wochenstart nachhaltig den 21-Tage-Durchschnitt bei 124,81 Prozent. Für Marktstrategen der Helaba rücken damit die Juli-Tiefs bei 124,03 bis 124,12 Prozent wieder ins Blickfeld der Marktteilnehmer.
Das Indikatorenbild bewerten die Experten als uneinheitlich, mit klarer Tendenz zur Eintrübung. Damit stellt sich eine zentrale Frage für den weiteren Handelsverlauf: Ist die Erholung, die auf die Schwächephase im Juli folgte, bereits wieder beendet? Eine klare Antwort darauf liefert die aktuelle Kursbewegung noch nicht.
Sollte der Bund-Future die Region um 124,40 Prozent nicht halten, dürfte der Blick schnell auf die genannten Juli-Tiefs bei 124,03 bis 124,12 Prozent wandern. Bleibt der Ölpreis auf seinem jüngsten Pfad, dürfte der Abwärtsdruck auf Bundesanleihen zunächst anhalten.
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