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Burberry Aktie: HSBC stuft auf Hold herab

Veröffentlicht am: 20.09.2026 um 10:07 Uhr | Redaktion boerse-global.de

HSBC sieht Burberrys Erholung weitgehend eingepreist und verweist auf Chinas schwache Nachfrage sowie anspruchsvolle Vergleichswerte.

Bauhaus-Poster mit geometrischen Formen und Schriftzug LUXURY FASHION
Geometrisches Bauhaus-Poster mit Sektortext repräsentiert Burberry Group plc, ISIN GB0031743007, im Bereich Luxusmode und Fashion Illustration mit AI erstellt.

Nach einer spürbaren Erholungsphase sieht sich das britische Modehaus Burberry am Kapitalmarkt mit neuer Skepsis konfrontiert. Die britische Großbank HSBC stufte die Aktie am 9. September von „Buy“ auf „Hold“ herab und senkte das Kursziel von 1.350 auf 1.200 Pence. Zwar habe das Unternehmen operative Fortschritte erzielt, doch sei die Erholung inzwischen weitgehend im Kurs reflektiert.

Erholung weitgehend im Kurs abgebildet

Seit der ersten strategischen Präsentation von CEO Josh Schulman im November 2024 waren die Papiere um rund 51 Prozent gestiegen. Nach dieser kräftigen Aufwärtsbewegung sehen die Analysten von HSBC nun jedoch kaum noch Spielraum für weitere positive Überraschungen bei Umsatz oder operativem Ergebnis.

Für Anleger bedeute dies vorerst ein stark begrenztes Aufwärtspotenzial. Die Experten mahnen daher zur Geduld: Es sei an der Zeit für eine Atempause, bis sich die geschäftliche Dynamik des Luxusgüterherstellers wieder sichtbarer verbessere.

Belastungsfaktoren in Asien

Als wesentlichen Bremsklotz für die weitere Entwicklung heben die Analysten die verhaltene Konsumnachfrage in Festlandchina hervor. Der Markt vor Ort zeigt sich weiterhin anspruchsvoll, was die Rückkehr zu früheren Wachstumsraten erschwert.

Zugleich steht Burberry vor einer rechnerischen Hürde im eigenen Zahlenwerk. In der zweiten Jahreshälfte trifft das Unternehmen auf deutlich stärkere Vergleichswerte aus dem Vorjahr, was prozentuale Zuwächse spürbar dämpfen dürfte.

Verstärkung im Führungsgremium

Um die Neuausrichtung des Konzerns zu begleiten, verstärkte Burberry zeitgleich sein Kontrollgremium. Mit Wirkung zum 1. September berief das Unternehmen Alexander Lacik als unabhängigen Non-Executive Director in das Board. Lacik übernimmt zudem einen Sitz im Nominierungsausschuss. Er führte von 2019 bis März den Schmuckkonzern Pandora und verantwortete dort eine mehrjährige Phase profitablen Wachstums.

An den Finanzmärkten bleibt die Stimmung vorerst zurückhaltend. Die Aktie beendete den Handel am Freitag bei 11,63 Euro und verzeichnet seit Jahresbeginn einen Rückgang von 20 Prozent. Damit notiert der Titel nur knapp über seinem 52-Wochen-Tief von 11,38 Euro, während der Markt auf neue Impulse für das operative Geschäft wartet.

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