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BVB Aktie: 50 Millionen für El Mala

Veröffentlicht am: 12.08.2026 um 22:03 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Borussia Dortmund plant mit Rekordablöse für El Mala und verstärkt den Kader. Neue Sponsoren und Preisanpassungen begleiten den Umbruch.

BVB vor Rekordtransfer: 50-Millionen-Offerte für Kölns El Mala geplant
Ein modern beleuchtetes Fußballstadion bei Dämmerung mit Fokus auf das leere, perfekt gepflegte Spielfeld. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Borussia Dortmund steht unmittelbar vor einer Neuausrichtung des Kaders, die neue finanzielle Maßstäbe setzen könnte. Im Zentrum der Bemühungen steht der 19-jährige Flügelstürmer Said El Mala vom 1. FC Köln, für den der BVB bereit sein soll, eine Rekordsumme zu investieren.

Mit einem potenziellen Volumen von 50 Millionen Euro Sockelablöse zuzüglich Bonuszahlungen würde die Verpflichtung den bisherigen vereinsinternen Rekordtransfer von Ousmane Dembélé übertreffen.

Transferoffensive mit hohem Investitionsvolumen

Die Verhandlungen um El Mala haben in den letzten Tagen an Intensität gewonnen. Während die Borussia zuletzt ein Angebot über 40 Millionen Euro plus Boni unterbreitete, beharrt der 1. FC Köln laut Medienberichten auf seiner Forderung von mindestens 50 Millionen Euro.

Der Jungstar, der in seiner ersten Profisaison 13 Tore erzielte, wird auch von internationalen Klubs wie dem AC Mailand umworben. In einer gestern veröffentlichten Einschätzung riet Lothar Matthäus dem BVB dazu, die geforderte Summe zu zahlen, da er bei dem Talent von einer weiteren Wertsteigerung ausgeht.

Parallel dazu hat die Vereinsführung bereits andere Personalien fixiert. Die Verpflichtung des 18-jährigen Konstantinos Karetsas für rund 30 Millionen Euro ist offiziell.

Karetsas konnte bereits am Montag im Testspiel gegen den FC Arsenal überzeugen, als er beim 3:2-Sieg einen Treffer beisteuerte. Insgesamt belaufen sich die geplanten und bereits getätigten Ausgaben für Neuzugänge in dieser Transferperiode auf über 100 Millionen Euro.

Ein Teil dieser Summe wird durch den Verkauf von Karim Adeyemi zum FC Barcelona gegenfinanziert, der dem Vernehmen nach 22 Millionen Euro einbringt. Weitere finanzielle Spielräume ergeben sich durch Gehaltseinsparungen bei Abgängen von Spielern wie Brandt oder Süle, die zusammen etwa 26 Millionen Euro entlasten sollen.

Neue Erlösquellen und preisliche Anpassungen

Abseits des sportlichen Geschehens erweitert Borussia Dortmund sein kommerzielles Portfolio. Wie gestern bekannt wurde, geht der Verein eine langfristige Partnerschaft mit der Brauerei Guinness ein. Dies stellt die erste Kooperation der Marke mit einem deutschen Profiklub dar.

Zeitgleich wurde die Zusammenarbeit mit dem bestehenden Partner Brinkhoff's vorzeitig bis zum Jahr 2031 verlängert. Für die Fans im Signal Iduna Park bringt die neue Spielzeit jedoch eine Preisanpassung mit sich: Der Preis für einen Becher Bier steigt ab dem Saisonauftakt am 15. August gegen den AS Rom von 5,20 Euro auf 5,50 Euro.

Auf struktureller Ebene befasste sich der Verein am heutigen Mittwoch mit einer Bewertung des Bundeskartellamts zur 50+1-Regel. Die Behörde stuft die Regelung zwar als grundsätzlich zulässig ein, fordert jedoch Nachbesserungen bei den bestehenden Ausnahmeregelungen. Hans-Joachim Watzke bezeichnete die Bewertung als einen bedeutenden Schritt in einem langjährigen Verfahren.

Marktstimmung und sportlicher Ausblick

An der Börse zeigt sich das Papier des BVB am heutigen Mittwoch stabil und notiert bei 3,15 Euro. Damit liegt der Kurs aktuell etwa 3,5 Prozent über seinem 50-Tage-Durchschnitt von 3,05 Euro. Vom 52-Wochen-Hoch bei 3,71 Euro ist die Aktie derzeit noch rund 15 Prozent entfernt.

Die sportliche Vorbereitung unterstreicht die Ambitionen des Klubs. Nach dem Erfolg gegen Arsenal steht am Sonntag die Generalprobe gegen den AS Rom an, gefolgt vom Supercup gegen den FC Bayern München am 22. August.

Während der Kaderumbau voranschreitet, droht jedoch ein personeller Abgang im Management. Medienberichten zufolge weckt Chefscout Sebastian Krug, der einst Talente wie Erling Haaland nach Dortmund lotste, das Interesse der englischen Erstligisten Newcastle United und Tottenham Hotspur.

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