DIA Aktie: 100 neue Filialen in Spanien geplant
Veröffentlicht am: 25.09.2026 um 13:13 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Die Aktie von DIA verzeichnet heute einen deutlichen Zuwachs von 4,6 Prozent. Das Papier klettert damit auf einen Stand von 45,30 Euro. Für die Bewegung im heutigen Handel liegt kein einzelner Auslöser vor.
Bereits gestern erreichte der Titel Medienberichten zufolge mit 43,70 Euro einen Höchststand auf Sicht von fünf Jahren. Damit knüpfte die Notierung an ein Zwischenhoch an, das das Papier zuvor am 23. Juli erreicht hatte.
Der jüngste Aufwärtstrend setzt damit eine Erholungsbewegung fort, die sich über die vergangenen Wochen aufgebaut hat. Gestützt wird diese Entwicklung durch operative Fortschritte im Filialnetz sowie ein abgeschlossenes Aktienrückkaufprogramm.
Erlöse im ersten Halbjahr gestiegen
Für das erste Halbjahr 2026 wies DIA einen Nettoumsatz auf Konzernebene von 3.044,2 Millionen Euro aus. Dies entsprach einem Anstieg um 9,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Auf Länderebene zeigte sich die Entwicklung zweigeteilt. Während das spanische Geschäft ein Erlösplus von 11,5 Prozent erzielte, verzeichnete Argentinien nach Bereinigung gemäß Rechnungslegungsstandard IAS 29 lediglich ein leichtes Wachstum von unter einem Prozent.
Unter dem Strich stand im ersten Halbjahr ein Nettogewinn von 22,9 Millionen Euro. Ein Jahr zuvor hatte das Unternehmen im gleichen Berichtszeitraum noch 36,7 Millionen Euro ausgewiesen.
Trotz des Ergebnisrückgangs bekräftigte die Unternehmensführung die operativen Vorgaben. Bei den flächenbereinigten Erlösen peilt der Konzern weiterhin ein Plus in der Spanne von 3 bis 4 Prozent an.
Ambitionierte Ausbauziele und Rückkauf
Beim Ausbau des Standortnetzes setzt DIA auf ein beschleunigtes Tempo im Heimatmarkt. Im Jahr 2026 will das Unternehmen in Spanien 100 neue Filialen eröffnen.
Das mittelfristige Ziel von insgesamt 300 neuen Geschäften liegt dabei vor dem ursprünglichen Zeitplan. Diese Expansion soll die Marktposition absichern und die Grundlage für eine verbesserte Profitabilität schaffen. Bis zum Jahr 2029 strebt der Konzern eine bereinigte EBITDA-Marge von mehr als 7,5 Prozent an.
Zusätzliche Unterstützung kam von der Unternehmensseite. Wie DIA mitteilte, wurde das eigene Aktienrückkaufprogramm am 3. September planmäßig beendet, nachdem die letzten Transaktionen über eigene Anteile vollzogen worden waren.
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