Die Laboratoires Pierre Fabre engagieren sich mit innovativen Therapien im Kampf gegen seltene Krankheiten bei Kindern
Veröffentlicht: 07.08.2025 um 18:07 Uhr, prnewswire.co.ukAuf diesem Gebiet kommen den Partnerschaften sowie der Zusammenarbeit eine besondere Rolle zu, um die Forschung und die Entdeckung neuer Behandlungsmethoden zu fördern.
Zusammenarbeit mit der Stiftung EspeRare bei der Behandlung von XLHED:
Die Laboratoires Pierre Fabre engagieren sich gemeinsam mit der Stiftung EspeRare fĂŒr die Entwicklung einer innovativen In-utero-Therapie zur Behandlung der hĂ€ufigsten Form der ektodermalen Dysplasie, XLHED, einer seltenen genetischen Erkrankung, die insbesondere die SchweiĂ- und AtemwegsdrĂŒsen, die Haut, die Haare und die ZĂ€hne betrifft. JĂ€hrlich kommen weltweit 500 Babys mit dieser Krankheit zur Welt.
âAls Mutter eines kleinen Sohnes, der an ektodermaler Dysplasie leidet, einer seltenen und unbekannten genetischen Erkrankung, die SchweiĂdrĂŒsen, Haare, ZĂ€hne, NĂ€gel, ... befĂ€llt, engagiere ich mich sehr fĂŒr die Association Française des Dysplasies Ectodermiques (AFDE). Der Verein besteht seit mehr als 20 Jahren und leistet wichtige UnterstĂŒtzung fĂŒr betroffene Familien, die nicht immer auf ein verstĂ€ndnisvolles Umfeld und die richtige medizinische Beratung zĂ€hlen können. Wir helfen, den Alltag dieser Familien zu verbessern. Wir organisieren landesweite Tagungen und Aufenthalte, um die Begegnungen und den Austausch zu fördern. Wir beteiligen uns auch an Forschungsprojekten wie der klinischen Studie EDELIFE zur prĂ€natalen Behandlung der hĂ€ufigsten Krankheitsform XLHED, die von Pierre Fabre und der Stiftung EspeRare durchgefĂŒhrt wird. FĂŒr die Kinder und ihre Familien ist diese Möglichkeit, an der medizinischen Forschung teilzunehmen, eine echte Chance und gibt ihnen neue Hoffnung. Muriel Dubreuilh, Vorsitzende der Association Française des Dysplasies Ectodermiques (AFDE)Â
EDELIFE, eine klinische Studie an Frauen, die mit einem Jungen - dem TrĂ€ger des Krankheitsgens - schwanger sind, wurde Ende 2021 gestartet. Weitere Informationen: https://edelifeclinicaltrial.com/fr/ , Etude clinique Edelife - Dysplasie ectodermique , Article New England Journal of medicineÂ
Zusammenarbeit mit Atara Biotherapeutics zur Behandlung eines sehr seltenen proliferativen Lymphoms (PTLD EBV+):
Im Bereich der Onkologie arbeiten die Laboratoires Pierre Fabre und das kalifornische Biotech-Unternehmen Atara Biotherapeutics seit 2021 gemeinsam an der Behandlung der rezidivierenden oder therapierefraktĂ€ren Epstein-Barr-Virus-positiven transplantationsassoziierten lymphoproliferativen Erkrankung (PTLD EBV+) bei Patienten, die Ă€lter als zwei Jahre sind und mindestens eine Vorbehandlung erhalten haben. Diese vielversprechende Behandlung wurde im Dezember 2022 von der EuropĂ€ischen Arzneimittelagentur (EMA) zugelassen und ist in Deutschland und Ăsterreich bereits auf dem Markt. In Frankreich steht sie Patienten seit Juli 2023 im Rahmen eines âEarly Access Program 2" (EAP2) zur VerfĂŒgung.Â
Insbesondere in Frankreich könnte das innovative Orphan Drug Tabelecleucel einen ungedeckten medizinischen Bedarf fĂŒr etwa 5 Kinder pro Jahr decken, die an einer schweren, seltenen und zu Behinderungen fĂŒhrenden Erkrankung mit schlechter Prognose leiden.
 âDie sich ergĂ€nzenden Kompetenzen unserer Unternehmen werden den Zugang zur ersten allogenen T-Zell-Immuntherapie von einem gesunden Spender fĂŒr Patienten mit dieser seltenen Krebserkrankung weltweit erweitern", erklĂ€rt Pascal Touchon, CEO von Atara Biotherapeutics, Inc.
Im Dezember letzten Jahres wurde diese Behandlung in Paris mit dem Prix Galien France 2023 in der Kategorie âInnovative Therapien" ausgezeichnet, einem Preis fĂŒr wissenschaftliche Sorgfalt, Exzellenz und Innovation, der herausragende, kĂŒrzlich der Ăffentlichkeit vorgestellte Neuerungen im Gesundheitswesen wĂŒrdigt. Diese therapeutische Innovation wird beim Prix Galien International 2024 vorgestellt, der im Juni in Rom stattfindet.
In Zusammenarbeit mit dem UniversitĂ€tsklinikum Bordeaux zur Behandlung des infantilen HĂ€mangioms:Â
Das infantile HĂ€mangiom, das bei 4,5 % der SĂ€uglinge unter einem Jahr auftritt, ist der am hĂ€ufigsten beobachtete gutartige Tumor(3-5). In 90 % der FĂ€lle ist er harmlos, in einigen FĂ€llen kann er jedoch gefĂ€hrlich werden. Die Wirksamkeit eines hĂ€ufig in der Kardiologie eingesetzten MolekĂŒls bei der Behandlung dieser Haut- und Kinderkrankheit wurde 2007 zufĂ€llig am UniversitĂ€tsklinikum Bordeaux entdeckt. Nach der effizienten Zusammenarbeit zwischen dem UniversitĂ€tsklinikum und Pierre Fabre fĂŒhrte diese Zufallsentdeckung 2014 zur weltweiten Vermarktung des ersten Medikaments zur Behandlung schwerer kindlicher HĂ€mangiome. Â
Angesichts des groĂen Informationsdefizits der Familien haben die Laboratoires Pierre Fabre eine komplette Informationswebsite fĂŒr Eltern von Kindern mit einem infantilen HĂ€mangiom bereitgestellt. Hier werden Informationen und RatschlĂ€ge fĂŒr das richtige Verhalten ab der Geburt des Kindes geboten. Die frĂŒhzeitige Erkennung von des infantilen HĂ€mangioms ermöglicht eine bessere Behandlung und verringert gleichzeitig das Risiko von Folgeerkrankungen.
Weitere Informationen unter: https://www.hemangiome.com/Â
FĂŒr das medizinische Personal hat die Bereitstellung des âInfantile Hemangioma Referral Score" (IHReS), der mit UnterstĂŒtzung der Laboratoires Pierre Fabre entwickelt wurde, dazu beigetragen, die Behandlung der Patienten zu verkĂŒrzen, die Patienten dank der FrĂŒherkennung an ein Expertenzentrum ĂŒberwiesen werden können (https://www.ihscoring.com/fr)
âDie bisher ĂŒbliche abwartende Haltung gegenĂŒber HĂ€mangiomen im Kindesalter muss nun einem aktiveren Ansatz weichen. Der IHReS-Score hilft KinderĂ€rzten und Allgemeinmedizinern, HĂ€mangiome mit Komplikationsrisiko zu erkennen und das Kind umgehend an ein spezialisiertes Zentrum zur Behandlung zu ĂŒberweisen." Dr. Christine LabrĂšze, Dermatologin an der UniversitĂ€tsklinik Bordeaux
Mit dem Verein Ichtyose France zur besseren Behandlung von Ichthyosen
Die Dermatologie ist weltweit das Fachgebiet mit den meisten seltenen Krankheiten. Es gibt 500 davon in den verschiedensten Formen. Â
Die Ichthyose ist eine seltene Erkrankung, die vornehmlich die Haut betrifft und die Barrierefunktion der Haut stark beeintrĂ€chtigt. Sie Ă€uĂert sich in Schuppenbildung, die von einer leichten, aber unangenehmen Trockenheit bis zu einer schweren Erkrankung mit Behinderung im Alltag reichen kann. Â
Zur Verbesserung der LebensqualitĂ€t der Patienten erheben die Laboratoires Pierre Fabre in Zusammenarbeit mit Patientenorganisationen Daten im Rahmen des Programms âVisible Disease of the Skin", das sich mit Hautkrankheiten befasst ( u.a. die ALL-Studie mit mehr als 50.000 Personen in 20 LĂ€ndern). Im Jahr 2023 wurde eine spezielle Studie mit 4 europĂ€ischen Ichthyose-VerbĂ€nden durchgefĂŒhrt. 362 Betroffene haben teilgenommen und es wurden erstmalig Daten
ĂŒber ihre Erfahrungen erhoben. Die Ergebnisse wurden von den VerbĂ€nden auf ihren jĂ€hrlichen Veranstaltungen mit den Familien der Betroffenen und Fachleuten bekannt gegeben.
Die Ichthyose betrifft etwa 1 % der Bevölkerung(6). Da diese Krankheit die HĂ€nde und das Gesicht befĂ€llt, ist sie bereits im frĂŒhen Alter sehr belastend: Laut Studie fĂŒhlten sich 67 % der Patienten ausgegrenzt(6). Â
âIch danke Pierre Fabre [...] fĂŒr die DurchfĂŒhrung dieser Studie [...], [...] denn wir leiden an einer seltenen Erkrankung und es ist wichtig fĂŒr uns, anerkannt und gehört zu werden, und diese Daten werden uns dabei helfen. Unsere langjĂ€hrige Beziehung zu Pierre Fabre ist ein gutes Beispiel fĂŒr die gute Zusammenarbeit des Unternehmens mit Patienten und Patientenorganisationen!" Anne Audouze, Vorsitzende der Association Ichthyose France.
Seltene Erkrankungen
Eine Erkrankung gilt als selten, wenn sie weniger als 1 von 2.000 Menschen betrifft (d. h. einige Dutzend oder Hundert Patienten mit einer bestimmten Erkrankung). Die Zahl der seltenen Krankheiten7 (neuromuskulĂ€re Erkrankungen, Stoffwechselerkrankungen, Infektionskrankheiten, Autoimmunerkrankungen, seltene Krebsarten usw.) wird auf 5.000 bis 8.000 geschĂ€tzt, von denen 3 Millionen Menschen in Frankreich, 30 Millionen in Europa und mehr als 300 Millionen weltweit betroffen sind8.Â
Diese Krankheiten betreffen zwar nur wenige Patienten, aber einen groĂen Teil der Gesamtbevölkerung und stellen somit eine echte Herausforderung fĂŒr die öffentliche Gesundheit in allen LĂ€ndern der Welt dar.Â
Ăber die Laboratoires Pierre Fabre Â
FĂŒr weitere Informationen besuchen Sie bitte www.pierre-fabre.com
1Â https://www.rarediseaseday.org/
2 European Journal of Human Genetics (2020) 28:165â173
3 LĂ©autĂ©-Labreze et al â Infantile Haemangioma âLancet 2017 Jul 1;390 (10089): 85-94
4 Munden et al - Incidence and demographics of HI - BJD 2014, 170; 907-913
5 Volc-Platzer et al. â ESPD Poster 2014
6Â El Hachem et al., Ichthyosis: multinational European study on patient characteristics and body sites involved with impact on quality of life, British Journal of Dermatology (im Druck)
7Â https://www.ema.europa.eu/en/human-regulatory/overview/orphan-designation-overview
8Â https://www.inserm.fr/c-est-quoi/300-millions-patients-quand-meme-c-est-quoi-maladies-rares/
Logo - https://mma.prnewswire.com/media/2345623/4556771/Pierre_Fabre_Logo.jpg
Pressekontakt: Â Laurence MARCHALÂ laurence.marchal@pierre-fabre.comÂ
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