Element 25 Aktie: 7,12 Prozent auf Abnahmevertrag
Veröffentlicht am: 10.08.2026 um 11:42 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Die Aktie von Element 25 verzeichnete am heutigen Montag einen deutlichen Kursanstieg und notiert bei 0,1805 Euro. Dies entspricht einem Plus von 7,12 Prozent gegenüber dem letzten Schlusskurs. Grund für die positive Stimmung ist der erfolgreiche Abschluss eines weitreichenden Abnahmevertrags, der die künftige Produktion der Butcherbird-Mine in Westaustralien absichert.
Volle Produktionskapazität für fünf Jahre gebunden
Am Montag der vergangenen Woche unterzeichnete Element 25 eine bindende Vereinbarung mit OM Materials (S) Pte Ltd, einer Tochtergesellschaft der OM Holdings Ltd. Der Vertrag sieht vor, dass der Partner 100 Prozent des produzierten Mangankonzentrats aus der Butcherbird-Mine abnimmt. Die jährliche Abnahmemenge ist dabei auf 1,1 Millionen Tonnen gedeckelt.
Wie OM Holdings Ltd am Dienstag der vergangenen Woche bestätigte, umfasst die Vereinbarung zunächst einen Zeitraum von fünf Jahren ab der ersten Lieferung. Zudem besteht eine Option, den Vertrag um weitere fünf Jahre zu verlängern.
Mit dem aktuellen Kurszuwachs konnte die Aktie ihre positive Tendenz der letzten Tage ausbauen; sie liegt nun rund 25,26 Prozent über ihrem 50-Tage-Durchschnitt von 0,1441 Euro. Medienberichten zufolge wurde der Titel aufgrund der verbesserten technischen Indikatoren zuletzt auch in automatisierten Analysen hochgestuft.
Expansion am Butcherbird-Projekt schreitet voran
Die Sicherung des Abnahmevertrags ist ein wesentlicher Baustein für das Butcherbird Expansion Project (BBX). Ziel dieser Erweiterung ist es, die Produktionskapazität auf die vertraglich vereinbarten 1,1 Millionen Tonnen Mangan pro Jahr zu heben.
In seinem Bericht über die Aktivitäten im Juni-Quartal gab das Unternehmen Ende Juli bekannt, dass das Projekt weiterhin im Zeitplan liegt. Die mechanische Fertigstellung sowie die Inbetriebnahme sind für das erste Quartal 2027 vorgesehen.
Ein wichtiger technischer Meilenstein wurde bereits erreicht: Im Juni-Quartal traf die erste größere Verarbeitungsanlage für die Erweiterung in Westaustralien ein. Dabei handelt es sich um einen sogenannten Logwasher, der vom deutschen Hersteller KISA gefertigt wurde.
Parallel dazu hat Element 25 bereits die operativen Strukturen gestärkt und ReGroup Australia Pty Ltd als Kontraktor für den Bergbau und die Transportdienstleistungen unter Vertrag genommen.
Finanzierung und US-Aktivitäten im Fokus
Neben der Mine in Australien verfolgt das Unternehmen Expansionspläne in den Vereinigten Staaten. Dort ist der Bau einer Anlage für hochreines Mangansulfat-Monohydrat (HPMSM) in Louisiana geplant.
Anfang Juli einigte sich Element 25 mit dem US-Energieministerium auf aktualisierte Bedingungen für einen Zuschuss in Höhe von 166 Millionen US-Dollar zur Finanzierung dieses Vorhabens. Das geplante Werk soll die steigende Nachfrage nach Batteriematerialien für die Elektromobilität in Nordamerika bedienen.
Zur Finanzierung der laufenden Wachstumsinitiativen hatte das Unternehmen bereits zuvor Kapitalmaßnahmen eingeleitet. Nachdem im April Zusagen für eine Aktienplatzierung in Höhe von 18 Millionen Dollar gesichert wurden, genehmigten die Aktionäre auf einer außerordentlichen Hauptversammlung Ende Juni die entsprechenden Resolutionen.
Mitte Juli folgte die Notierung von über 76 Millionen neuen Stammaktien an der Börse. Trotz der Verwässerung durch die Kapitalerhöhung zeigt sich der Markt angesichts der operativen Fortschritte und der langfristigen Absatzgarantie überzeugt: Der aktuelle Kurs liegt mittlerweile 55,60 Prozent über dem 52-Wochen-Tief.
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