Fidelity-Mutter, FMR

Fidelity-Mutter FMR reduziert Beteiligung an Rheinmetall

Veröffentlicht am: 26.09.2026 um 14:06 Uhr | Redaktion boerse-global.de

FMR unterschreitet mit 2,78 Prozent die Meldeschwelle; Munitionsauftrag und Zollschiffvertrag ergÀnzen Rheinmetalls NeugeschÀft.

Generischer gepanzerter Radpanzer im DĂ€mmerlicht auf staubigem TruppenĂŒbungsplatz, Seitenansicht
Rheinmetall AG (DE0007030009) zeigt einen gepanzerten Radpanzer im DĂ€mmerlicht auf einem staubigen TruppenĂŒbungsplatz Illustration mit AI erstellt.

Der US-Vermögensverwalter FMR, Muttergesellschaft der Fondsgesellschaft Fidelity, hat sein Engagement beim DĂŒsseldorfer RĂŒstungskonzern Rheinmetall zurĂŒckgefahren. Wie aus einer Stimmrechtsmitteilung vom 18. September hervorgeht, sank der gehaltene Stimmrechtsanteil von zuvor 3,02 Prozent auf 2,78 Prozent. Damit hat der institutionelle Großinvestor die gesetzliche Meldeschwelle von drei Prozent unterschritten.

Am Freitag beendete das Papier den Handel bei 986,60 Euro. Seit Beginn des laufenden Jahres belÀuft sich das Minus der Aktie auf 36 Prozent.

GroßauftrĂ€ge stĂŒtzen das Orderbuch

Rheinmetall verzeichnet weiterhin operative Erfolge im KerngeschĂ€ft. So sicherte sich das Unternehmen am 14. September einen Großauftrag ĂŒber eine fĂŒnfstellige StĂŒckzahl von 155-mm-Artilleriegeschossen fĂŒr einen internationalen Kunden. Das Vertragsvolumen bewegt sich im niedrigen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich. Die Fertigung dieser Munition ist bereits angelaufen und soll bis zum Jahr 2027 abgeschlossen werden.

ZusÀtzlich stÀrkt das Unternehmen sein Dienstleistungssegment abseits klassischer MilitÀrtechnik. Am Mittwoch schloss Rheinmetall einen mehrjÀhrigen Rahmenvertrag mit der Generalzolldirektion ab. Die Vereinbarung umfasst die Wartung und Instandsetzung von vier neuen LNG-Zollschiffen mit LÀngen von 67 Metern sowie dreimal 55 Metern. Die Arbeiten werden an den LiegeplÀtzen Lubmin, Neustadt in Holstein, Wilhelmshaven und Emden erbracht.

FĂŒr Anleger bleibt die Gemengelage vielschichtig. Auf der einen Seite stehen verlĂ€ssliche NeugeschĂ€fte bei Munition und Service. Auf der anderen Seite mahnt der verringerte Anteil institutioneller Adressen zur Vorsicht.

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