First, Citizens

First Citizens BancShares Aktie: Bilanz wÀchst, Marge bröckelt

Veröffentlicht am: 23.10.2026 um 13:36 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Höhere Einlagen und Kredite stÀrken First Citizens, wÀhrend die Zinsmarge leicht nachgibt und der Nettogewinn unter dem Vorquartal liegt.
Abstrakte Darstellung moderner Bankarchitektur mit Fokus auf Licht, Schatten und professioneller FinanzatmosphÀre. Illustration mit AI erstellt.

First Citizens BancShares legt fĂŒr das dritte Quartal 2026 solide Zahlen vor, doch unter der OberflĂ€che verschieben sich die Gewichte. Die Bilanz wĂ€chst krĂ€ftig, die Zinsmarge gibt leicht nach, und der Gewinn liegt unter dem Vorquartal. Parallel dazu kĂŒndigt die Bank ein neues RĂŒckkaufprogramm an.

Gewinn rĂŒcklĂ€ufig, Kernertrag steigt

Der Nettogewinn sank auf 606 Millionen Dollar, nach 672 Millionen im zweiten Quartal. Je Stammaktie bleiben 51,23 Dollar, bereinigt sind es 55,37 Dollar. Das Management spricht dennoch von einem Quartal ĂŒber den eigenen Erwartungen.

Der ZinsĂŒberschuss legte um 43 Millionen auf 1,70 Milliarden Dollar zu. Die Zinsmarge ging dagegen um 3 Basispunkte auf 3,07 Prozent zurĂŒck. Der Grund: Die Bank zahlt mehr fĂŒr Einlagen, vor allem im DirektbankgeschĂ€ft und bei vermittelten Geldern.

Auch die RĂŒckstellungen belasten. Die Bank bildete 55 Millionen Dollar fĂŒr Kreditverluste, nachdem sie im Vorquartal noch eine Auflösung verbucht hatte. Die KreditqualitĂ€t bleibt aber stabil: Die Quote notleidender Kredite sank auf 0,87 Prozent.

BMO-Filialen treiben das Wachstum

Am 4. September schloss die Bank die Übernahme von 138 Filialen der BMO Bank ab. Sie brachte rund 4,9 Milliarden Dollar an Einlagen mit. Die Gesamteinlagen stiegen im Quartal um 6,8 Prozent auf 185,26 Milliarden Dollar.

Die Kredite wuchsen um 4,1 Prozent auf 157,19 Milliarden Dollar. Den Löwenanteil lieferte das Commercial-Bank-Segment, vor allem im FondsfinanzierungsgeschÀft. Die BMO-Filialen trugen hier nur einen kleinen Teil bei.

Die gestiegenen Einlagen erlauben es der Bank, Schulden abzubauen. Weitere 8,0 Milliarden Dollar flossen in die RĂŒckzahlung der Purchase Money Note, deren Stand nun bei 20,45 Milliarden Dollar liegt. Einlagen decken inzwischen 88,3 Prozent der Refinanzierung, nach 84,3 Prozent im Vorquartal.

Mehr Geld fĂŒr AktionĂ€re

Im Quartal kaufte First Citizens eigene Aktien fĂŒr 600 Millionen Dollar zurĂŒck. Der Verwaltungsrat genehmigte nun ein zusĂ€tzliches Programm ĂŒber bis zu 1,2 Milliarden Dollar fĂŒr Class-A-Aktien, das bis 2027 lĂ€uft. Eine Abnahmepflicht besteht nicht, die Bank setzt die KĂ€ufe nach eigenem Ermessen ein.

Zudem hat das Board die nÀchste Dividende beschlossen: 2,25 Dollar je Stammaktie, zahlbar am 15. Dezember an AktionÀre, die am 30. November im Register stehen. Zuletzt waren es 2,10 Dollar.

Die Kapitalquoten liegen ĂŒber den regulatorischen Anforderungen, die harte Kernkapitalquote betrĂ€gt 10,24 Prozent. Das Kapitalpolster wĂ€chst damit weiter, wĂ€hrend RĂŒckkĂ€ufe und Schuldenabbau die Bilanz straffen.

Anzeige

First Citizens BancShares-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue First Citizens BancShares-Analyse vom 23. Oktober liefert die Antwort:

Die neusten First Citizens BancShares-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf fĂŒr First Citizens BancShares-AktionĂ€re. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 23. Oktober erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

First Citizens BancShares: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer...
de | US31946M1036 | FIRST | boerse | 70398866 |