Fresnillo Aktie: Produktionszahlen kommen am 21. Oktober
Veröffentlicht am: 07.10.2026 um 14:19 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Im Vorfeld des nĂ€chsten Quartalsberichts zeichnet sich beim mexikanischen Edelmetallförderer Fresnillo eine weitgehend stabile operative Entwicklung ab. Die kanadische Bank RBC rechnet fĂŒr das dritte Quartal mit einer Förderleistung im Rahmen der Markterwartungen. An den FinanzmĂ€rkten sorgte der Ausblick jedoch fĂŒr keine Impulse: Die Fresnillo-Aktie verliert heute 2,1 Prozent auf 31,86 Euro.
SilberzuwÀchse gleichen schwÀchere Goldausbeute aus
Die Analysten von RBC prognostizieren fĂŒr das abgelaufene dritte Quartal ein Gesamtergebnis von 22,4 Millionen SilberĂ€quivalent-Unzen. Damit lĂ€ge der Konzern nahe an der durchschnittlichen Markterwartung von 22,3 Millionen Unzen. Fresnillo hat die Veröffentlichung der detaillierten Produktionszahlen fĂŒr das dritte Quartal fĂŒr den 21. Oktober angekĂŒndigt.
Unter der OberflĂ€che verlief die Entwicklung in den Minen nach EinschĂ€tzung der Bank allerdings uneinheitlich. WĂ€hrend die Silberförderung im Vergleich zum zweiten Quartal voraussichtlich um 3 Prozent zulegen konnte, ging die Goldmenge spĂŒrbar zurĂŒck.
Getragen wurde das Silberwachstum vor allem durch die Mine Saucito. DemgegenĂŒber steht ein erwarteter RĂŒckgang der Goldproduktion um 13 Prozent, den die Analysten auf niedrigere Erzgehalte am Standort Fresnillo zurĂŒckfĂŒhren.
Das operative Bild bleibt damit zweigeteilt. WÀhrend die Produktion von Basis- und Edelmetallen im ersten Halbjahr bei 22,0 Millionen Unzen Silber und 290.900 Unzen Gold gelegen hatte, schlÀgt sich die schwankende ErzqualitÀt weiter in den Förderquoten nieder.
ZurĂŒckhaltende Einstufungen vor dem Stichtag
RBC stuft die anstehenden Produktionsdaten insgesamt als neutral fĂŒr den Titel ein. Im Branchenumfeld ĂŒberwiegt bei den Research-HĂ€usern zuletzt ebenfalls Skepsis.
Zudem vollzieht das Unternehmen derzeit einen geordneten FĂŒhrungswechsel im Finanzressort. Nach fast zwei Jahrzehnten im Amt geht Finanzchef Mario Arreguin in den Ruhestand und ĂŒbergibt die Aufgaben an Rodrigo Sandoval, wobei Arreguin dem Konzern noch bis in das neue Jahr beratend zur Seite steht.
Mit dem heutigen Kursabschlag notiert der Titel rund 39 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch von 51,95 Euro, das im Januar markiert worden war. Ob die Fördermengen im Schlussquartal wieder anziehen können, wird sich am 21. Oktober mit den offiziellen Unternehmensangaben zeigen.
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