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Green Bridge Metals Aktie: TS26-007 bestÀtigt Zielmodell

Veröffentlicht am: 20.09.2026 um 20:05 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Green Bridge Metals bestÀtigt mit Bohrungen Kupfer-Titan-Mineralisierung und zieht Phase 2 vor; eine Scoping-Studie ist bis 2027 vorgesehen.

Green Bridge Metals: Bohrdaten stÀrken Kupfer- und Titanprojekt
Ein Geologe untersucht in einer abgelegenen Landschaft ein Gesteinsproben-BehÀltnis. Illustration mit AI erstellt.

Die Aktie von Green Bridge Metals verzeichnete am Freitag ein Plus von 5,7 Prozent und beendete den Handel bei 0,0482 Euro. FĂŒr Marktteilnehmer stellt sich die Frage nach der Tragweite der gewonnenen Erkenntnisse.

Im Fokus der Untersuchung stand das Zielgebiet Titac South, auf dem ein aus mehreren Bohrungen bestehendes Programm abgeschlossen wurde. Nach Unternehmensangaben haben die daraus hervorgegangenen Analyseergebnisse das Vertrauen in das geologische Modell dieser Zone maßgeblich gefestigt. Das Management sieht die Beschaffenheit der Mineralisierung damit fundierter untermauert als vor Beginn der Kampagne.

Ein zentraler Pfeiler dieser EinschĂ€tzung ist das Bohrloch TS26-004a. Die Auswertung ergab dort ĂŒber einen zusammenhĂ€ngenden Abschnitt von 195,0 Metern einen durchschnittlichen Gehalt von 0,25 Prozent Kupfer. Hinzu kam ein Anteil von 10,18 Prozent Titandioxid, womit dieser Bohrkern eine ausgeprĂ€gte Doppelerz-Mineralisierung aufzeigte.

BestÀtigung der geophysikalischen Methodik

Neben den reinen Gehaltswerten lieferte das Programm vor allem einen Nachweis fĂŒr die FunktionsfĂ€higkeit der angewandten Erkundungsmethoden. Ein Teil der Kampagne diente gezielt dem Test von Bereichen, die zuvor noch durch keine Bohrung berĂŒhrt worden waren. Die Geologen stĂŒtzten sich dabei auf dreidimensionale Modellierungen, die aus luftgestĂŒtzten elektromagnetischen Messungen abgeleitet worden waren.

Diesen Ansatz ĂŒberprĂŒfte das Unternehmen mit der Erweiterungsbohrung TS26-007 an einer zuvor ungetesteten Anomalie. Der Bohrkern bestĂ€tigte die Vorhersagen und lieferte auf einer LĂ€nge von 12,0 Metern einen Kupfergehalt von 0,20 Prozent. Zudem wurden dort 8,33 Prozent Titandioxid sowie geringe Anteile von Vanadiumpentoxid festgestellt.

FĂŒr ein Explorationsprojekt ist die Validierung solcher Zielmodelle ein entscheidender Schritt. BestĂ€tigen reale Gesteinsproben die vorab berechneten geophysikalischen Signaturen, erhöht sich die Trefferwahrscheinlichkeit fĂŒr nachfolgende Kampagnen. Das Risiko unerwarteter Fehlbohrungen lĂ€sst sich dadurch wirksam eingrenzen, was die Planungssicherheit fĂŒr spĂ€tere Arbeitsphasen erhöht.

Ausblick auf Phase 2 und wirtschaftliche Studie

Auf Basis dieser Ergebnisse hat das Management das Bohrprogramm der Phase 2 vorgezogen. Diese Folgephase soll gezielt darauf ausgerichtet werden, die Kupfervorkommen genauer einzubinden und das bekannte Ressourcenvolumen weiter auszubauen.

Als langfristigen Meilenstein strebt Green Bridge Metals bis zum Ende des Jahres 2027 die Vorlage einer Scoping-Studie an. An den MĂ€rkten entspricht die Unternehmensbewertung derzeit einer Marktkapitalisierung von 11,48 Millionen Euro.

Mit dem beschleunigten Übergang in die nĂ€chste Arbeitsphase richtet sich das Augenmerk darauf, wie zĂŒgig die operativen Vorbereitungen im GelĂ€nde umgesetzt werden können. Die anstehenden Explorationsschritte werden darĂŒber entscheiden, ob das erweiterte Ressourcenpotenzial den Erwartungen standhĂ€lt.

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