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IBM Aktie: Zscaler-Allianz soll Apps absichern

Veröffentlicht am: 06.10.2026 um 08:03 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Die Allianz soll Unternehmensanwendungen schützen; zugleich erweitert IBM watsonx Orchestrate um die Verwaltung cloudübergreifender KI-Agenten.

Pop art comic book illustration of a stylized rack-mount server unit with bold black outlines and flat vibrant colors, Ben-Day halftone dot patterns in the magenta and blue background, dynamic cyan and yellow data stream lines shooting horizontally across
IBM Server als Pop Art Comic mit Halftone Punkten und dynamischen Datenströmen US4592001014 Illustration mit AI erstellt.

IBM verstärkt seine Aktivitäten im Bereich der IT-Sicherheit und der Steuerung komplexer Unternehmenssoftware. Gestern gaben der US-Konzern, seine Tochtergesellschaft Red Hat und der Cybersicherheitsspezialist Zscaler eine strategische Zusammenarbeit bekannt. Ziel der Allianz ist es, private Unternehmensanwendungen vor Bedrohungen durch fortschrittliche Künstliche Intelligenz abzusichern.

Schutzlücke zwischen Sicherheitslücke und Patch schließen

Im Zentrum der Partnerschaft stehen zwei Technologien: der Autonomous Application Shield von Zscaler sowie das System Lightwell. Beide Lösungen setzen an einer kritischen Schwachstelle im IT-Betrieb an – dem Zeitraum zwischen dem Bekanntwerden einer Sicherheitslücke und der Bereitstellung eines funktionierenden Patches.

Während Zscaler Angriffe direkt im Datenstrom blockiert, stellt Lightwell validierte Reparaturmaßnahmen für Open-Source-Software bereit. Die Shield-Lösung befindet sich gegenwärtig in einem Early-Access-Programm.

Die Initiative adressiert wachsende Sorgen in den IT-Abteilungen.

Gleichzeitig gaben drei Viertel der befragten Manager, die in den vergangenen zwei Jahren einen Wechsel des KI-Dienstleisters erprobten, an, dieser Schritt sei mit erheblichen Hürden verbunden gewesen.

Verwaltung über Plattformgrenzen hinweg

Parallel zu der Sicherheitspartnerschaft baute IBM gestern die Steuerungswerkzeuge für watsonx Orchestrate aus. Die Plattform unterstützt nun die Verwaltung von KI-Agenten über mehrere konkurrierende Cloud-Ökosysteme hinweg, darunter Microsoft Foundry, die Google Gemini Enterprise Agent Platform sowie Amazon Bedrock.

Eine integrierte Kontrollebene überwacht Workflows und Modelle.

Zudem treibt das Unternehmen die praktische Anwendung seiner Software weltweit voran.

Der Vertrag läuft bis Ende September 2027.

Verhaltener Kursverlauf im laufenden Jahr

Am Aktienmarkt spiegeln sich die operativen Schritte bislang nur bedingt wider. Zuletzt verzeichnete das Wertpapier deutliche Einbußen: Mit einem Schlusskurs von 197,46 Euro notiert die Aktie seit Jahresanfang 24 Prozent im Minus.

Bis zum 52-Wochen-Hoch von 292,85 Euro, das Anfang Juni markiert wurde, ergibt sich damit ein deutlicher Rückstand. Ob die neuen Sicherheits- und Plattformdienste das Geschäft ausreichend beschleunigen, wird die Auslastung in den kommenden Quartalen zeigen müssen.

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