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IDFC First Bank Aktie: CBI ermittelt wegen Einlagen

Veröffentlicht am: 08.10.2026 um 05:24 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Kredit- und Einlagenvolumen legten im zweiten Quartal zu; Ermittlungen zu mutmaßlichem Betrug und ein Quartalsbericht am 24. Oktober prägen die Lage.

IDFC First Bank: Aktie fällt trotz operativem Wachstum und Ermittlungen
Abstrakte Darstellung einer modernen Bankumgebung mit dramatischer Beleuchtung und einer Atmosphäre der behördlichen Prüfung. Illustration mit AI erstellt.

Am gestrigen Mittwoch verzeichnete die Aktie der IDFC First Bank ein Minus von 2,5 Prozent und ging bei 79,54 INR aus dem Handel. Für die Verkäufe an diesem Tag gab es Medienberichten zufolge keinen unternehmensspezifischen Auslöser. Über die vergangenen 30 Tage beläuft sich das Minus der Aktie damit auf 8,1 Prozent.

Die jüngste Schwächephase an der Börse fällt in eine Zeit, in der das Institut operative Fortschritte vermeldet, sich die Anleger jedoch zugleich mit behördlichen Schritten konfrontiert sehen. Der Markt reagierte zuletzt verhalten auf die operativen Kennzahlen des indischen Finanzhauses.

Zuwächse im operativen Geschäft

Am Montag legte das Geldhaus sein Geschäftsupdate für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2027 vor. Bei den Krediten und Vorschüssen verzeichnete die Bank ein deutliches Wachstum: Ohne fremdfinanzierte FCNR(B)-Beträge kletterte das Volumen im Jahresvergleich um 20,4 Prozent auf 3.13.864 Crore INR.

Parallel dazu bauten die Kunden ihre Einlagen weiter aus. Das gesamte Einlagevolumen stieg im Jahresvergleich um 17,0 Prozent auf 3.23.697 Crore INR, während die CASA-Quote für Giro- und Spareinlagen einen Stand von 51,3 Prozent erreichte. Trotz dieser Zuwächse war die Aktie bereits am Dienstag zum Handelsauftakt unter Druck geraten, wie CNBC-TV18 berichtete. Ein konkreter Auslöser für die damalige Schwäche wurde in dem Bericht nicht genannt.

Details zu behördlichen Ermittlungen

Neben dem operativen Geschäft belasten Berichte über juristische Untersuchungen die Wahrnehmung. ThePrint berichtete gestern über neue Einzelheiten aus der Anklageschrift der indischen Bundespolizei CBI. Die Ermittlungen drehen sich um einen mutmaßlichen Betrug mit öffentlichen Geldern im Umfang von 645 Crore INR.

Konkret betreffen die behördlichen Angaben Vorwürfe rund um die Platzierung von Einlagen des Haryana Pollution Control Board. Bei diesen Darstellungen handelt es sich ausdrücklich um Anschuldigungen der Behörde und nicht um richterliche Feststellungen einer Schuld.

Bereits am 2. Oktober hatte zudem die indische Ermittlungsbehörde Enforcement Directorate Durchsuchungen in Chandigarh, Mohali und Panchkula durchgeführt. Die Behörde untersucht die mutmaßliche Veruntreuung im selben Fall. Im Rahmen dieser Maßnahmen beschlagnahmte die Behörde nach eigenen Angaben Bargeld im Umfang von 4,30 Crore INR und fror Bankguthaben in Höhe von rund 22 Crore INR ein.

Vorstandssitzung für Quartalszahlen angesetzt

Klarheit über die finanzielle Verfassung soll der anstehende Zwischenbericht bringen. Die Bank hat für den 24. Oktober 2026 eine Vorstandssitzung anberaumt. Bei diesem Treffen soll das Gremium die ungeprüften Einzel- und Konzernergebnisse für das zum 30. September 2026 beendete Quartal sowie das gesamte erste Halbjahr prüfen und beschließen.

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