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Imperial Brands Aktie: Ergebnisvorlage am 17. November

Veröffentlicht am: 29.10.2026 um 06:28 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Der Rückkauf läuft weiter; Jefferies sieht wegen geplanter deutscher Tabaksteuererhöhungen Risiken und senkte die Bewertung.
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Imperial Brands setzt den Aktienrückkauf fort: Am Montag meldete das Unternehmen den Erwerb von 977.781 eigenen Aktien zur Einziehung. Die Käufe erfolgten vom 19. bis 23. Oktober. Damit läuft die Kapitalmaßnahme weiter, während die von Jefferies benannten Risiken aus höheren deutschen Tabaksteuern den Blick auf die kommende Ergebnisvorlage lenken.

Rückkäufe ändern die operative Frage nicht

Die Käufe gehören zum Rückkaufprogramm über 750 Millionen £. Bereits am 19. Oktober hatte Imperial Brands eine weitere Tranche eigener Aktien zur Einziehung gemeldet. Die jüngste Mitteilung dokumentiert damit die Fortsetzung des Programms, nicht die Ankündigung einer neuen Kapitalmaßnahme.

Für Anleger sind Rückkauf und Geschäftsaussichten getrennt zu beurteilen. Der Erwerb eigener Aktien beantwortet nicht die Frage, wie sich höhere Verbrauchsteuern auf Absatz und Gewinn auswirken könnten. Genau an diesem Punkt setzte die jüngste Herabstufung durch Jefferies an.

Jefferies verweist auf Risiken in Deutschland

Am 19. Oktober stufte Jefferies Imperial Brands von „Buy“ auf „Hold“ herab. Zugleich senkte das Analysehaus sein Kursziel von 3.500p auf 2.700p. Als Begründung nannte es die geplanten Erhöhungen der deutschen Tabaksteuer.

Die Analysten erwarteten dadurch einen schnelleren Rückgang legal verkaufter Zigaretten und eine stärkere Verlagerung in den illegalen Markt. Dabei handelt es sich um eine Risikoeinschätzung, nicht um bereits gemeldete Absatzeinbußen von Imperial Brands. Medienberichten zufolge galt die Abstufung als wahrscheinlicher Auslöser des Kursrückgangs an jenem Tag.

Der steuerpolitische Hintergrund ist konkret: Am 15. Oktober stimmte das deutsche Parlament für eine Änderung des Tabaksteuergesetzes. Diese ebnet den Weg für jährliche Erhöhungen der Zigarettensteuer von 2027 bis 2030.

Ergebnisvorlage als nächster Prüfstein

Imperial Brands will am 17. November die Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2026 und den Ausblick für 2027 veröffentlichen. Dieser Termin ist für die Einordnung der Steuerrisiken wichtiger als eine einzelne Rückkauftranche: Dann stehen Geschäftszahlen und die Erwartungen des Unternehmens zur Bewertung an.

Entscheidend wird sein, ob die Aussagen zur weiteren Geschäftsentwicklung die von Jefferies formulierten Bedenken entkräften oder verstärken. Bis dahin belegt die jüngste Mitteilung vor allem eines: Imperial Brands führt den Aktienrückkauf fort. Eine Antwort auf die operative Belastung durch höhere deutsche Tabaksteuern liefert sie nicht.

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