Inle-See, Myanmar

Inle-See in Myanmar: Schwimmende Gärten und stille Pagoden

17.05.2026 - 21:43:27 | ad-hoc-news.de

Der Inle-See (Inle Lake) bei Nyaungshwe in Myanmar fasziniert mit Einbein-Ruderern, Pfahlbauten und schwimmenden Gärten. Was Reisende aus Deutschland heute wissen sollten.

Inle-See, Myanmar, Reise
Inle-See, Myanmar, Reise

Wenn am Inle-See, dem berühmten Inle Lake im Shan-Staat von Myanmar, der Morgennebel über dem Wasser hängt, gleiten Fischer lautlos auf schmalen Booten vorbei – oft nur auf einem Bein balancierend, während sie mit dem anderen Bein das Ruder bewegen. Auf dem stillen, spiegelglatten See erheben sich Pfahlbauten, Klöster und schwimmende Gärten, in denen Gemüse direkt auf dem Wasser wächst. Für viele Reisende aus Deutschland gehört dieser See zu den eindrücklichsten Landschaften Südostasiens.

Inle-See: Das ikonische Wahrzeichen von Nyaungshwe

Der Inle-See liegt im Osten von Myanmar im Shan-Staat, rund 600 km nordöstlich von Yangon und ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Landes. Für die nahe Stadt Nyaungshwe fungiert der See als touristisches Herz: Von hier starten die meisten Bootstouren, hier konzentrieren sich Gästehäuser, kleine Hotels und Reiseagenturen. Deutsche Medien wie GEO Saison und das ADAC Reisemagazin beschreiben den See seit Jahren als eine der charakteristischsten Kulturlandschaften Südostasiens.

Mit einer Länge von mehreren Dutzend Kilometern und einer Breite von bis zu einigen Kilometern wirkt der Inle-See wie ein langgestrecktes Binnenmeer, das von Bergketten eingerahmt wird. Die Uferzone ist dicht besiedelt, doch viele der Dörfer liegen direkt über dem Wasser auf Pfählen. Die Region ist Heimat der Volksgruppe der Intha, die sich an das Leben auf dem See angepasst hat – mit Booten als Hauptverkehrsmittel, mit schwimmenden Gärten und über Wasser errichteten Pagoden. Die Deutsche Welle und National Geographic Deutschland betonen regelmäßig, dass es diese Symbiose aus Natur- und Kulturlandschaft ist, die den besonderen Reiz des Inle-Sees ausmacht.

Für Reisende aus Deutschland ist der See außerdem ein praktischer Baustein klassischer Myanmar-Routen, etwa in Kombination mit Yangon, Bagan und Mandalay. Wer Naturerlebnis, sanften Aktivurlaub und Einblicke in lokale Lebensformen verbinden möchte, findet hier eine seltene Mischung: Marktboote, traditionelle Handwerke, buddhistische Klöster und ruhige Kanäle, in die sich das Licht des späten Nachmittags spiegelt.

Geschichte und Bedeutung von Inle Lake

Der Inle-See ist ein natürlicher Süßwassersee, dessen Entstehung auf geologische Prozesse im Hochland des Shan-Staates zurückgeht. Schon seit Jahrhunderten siedeln hier verschiedene Ethnien, insbesondere die Intha. Laut Berichten der Deutschen Welle und Analysen in internationalen Reisepublikationen werden die Intha häufig als „Kinder des Sees“ bezeichnet, weil sich ihre Lebensweise so stark am Wasser orientiert. Historische Chroniken aus Myanmar, auf die etwa die BBC in Hintergrundbeiträgen verweist, beschreiben die Region als Schnittpunkt von Handelswegen zwischen dem birmanischen Kernland und dem Gebiet des heutigen Thailand.

Die religiöse Bedeutung des Inle-Sees ist eng mit dem buddhistischen Glauben verknüpft. Besonders zentral ist die Phaung-Daw-U-Pagode, ein bedeutender Tempel am Südufer des Sees. Dort werden mehrere kleine Buddhastatuen verehrt, die mit so viel Blattgold bedeckt wurden, dass ihre ursprüngliche Form kaum noch zu erkennen ist. Jedes Jahr findet ein großes Pagodenfest statt, bei dem einige dieser Statuen auf einem reich geschmückten Barkenboot über den See gefahren und in verschiedenen Dörfern gezeigt werden. Internationale Medien wie die BBC und deutschsprachige Reiseführerverlage heben dieses Fest als eines der wichtigsten religiösen Ereignisse im Shan-Staat hervor, ohne jedoch immer genaue Jahresdaten oder Detailprogramme zu nennen.

Politisch und gesellschaftlich ist der Inle-See stark von den Entwicklungen in Myanmar geprägt. Das Land hat in den vergangenen Jahrzehnten wiederholt Phasen politischer Öffnung und erneuter Abschottung erlebt. In Presseberichten der Süddeutschen Zeitung und von Reuters wird die Region um den Inle-See regelmäßig als Beispiel für den tourismusabhängigen ländlichen Raum genannt, der sowohl von wirtschaftlichen Chancen als auch von Unsicherheiten geprägt ist. Für Reisende bedeutet das: Rahmenbedingungen, Sicherheitslage und Infrastruktur können sich verändern, weshalb ein aktueller Blick in die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts empfehlenswert ist.

Die UNESCO führt den Inle-See bislang nicht als eigenständige Welterbestätte, verweist aber im Rahmen verschiedener Programme zum Schutz von Feuchtgebieten und Kulturlandschaften auf die besondere Kombination aus Ökosystem und traditioneller Lebensweise. Internationale Umweltorganisationen betonen zudem, dass der See durch Erosion, wachsende Bevölkerungsdichte und landwirtschaftliche Einträge unter Druck steht. Für verantwortungsbewusste Reisende aus Deutschland spielt damit auch Nachhaltigkeit eine wachsende Rolle: Bootsbetriebe, Unterkünfte und Touranbieter reagieren zunehmend mit umweltbewussteren Konzepten, was in Berichten von Organisationen und Reisemagazinen aufgegriffen wird.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Der Inle-See ist kein einzelnes Bauwerk, sondern eine ganze Wasserlandschaft voller Architektur- und Kulturdetails. Deutsche Reiseführer wie Marco Polo und Merian heben vor allem die Pfahlbausiedlungen hervor, die sich entlang schmaler Kanäle erstrecken. Wohnhäuser, Werkstätten, Tempel und sogar Schulen sind auf Holzpfählen errichtet, die tief in den seichten Seegrund gerammt wurden. Das ergibt ein Bild, das entfernt an Stelzendörfer am Bodensee erinnern mag, nur deutlich großflächiger und stärker belebt.

Besonders eindrücklich sind die schwimmenden Gärten, auf denen Tomaten, Kürbis, Gurken und weitere Pflanzen angebaut werden. Diese „Floating Gardens“ bestehen aus dichten Matten aus Wasserpflanzen und Schlick, die mit Bambuspfählen am Untergrund fixiert werden. Laut der Deutschen Welle und deutschen Ausgaben von National Geographic entsteht so ein flexibles, aber erstaunlich stabiles System, das sich mit dem Wasserstand bewegt. Dieses System gilt als traditionelles Wissen der Intha, wird aber heute teilweise mit modernen Anbaumethoden kombiniert.

Kulturelle und religiöse Architektur zeigt sich in zahlreichen Pagoden, Klöstern und Buddha-Statuen rund um den See. Neben der Phaung-Daw-U-Pagode ist insbesondere das Holzkloster Nga-Phe-Kyaung bekannt, oft auch als „Springendes-Katzen-Kloster“ erwähnt, da Mönche hier früher Katzen dressierten. Inzwischen steht eher die filigrane Holzarchitektur im Vordergrund. Holzschnitzereien, alte Buddhafiguren und die Lage auf Stelzen über dem Wasser machen den Ort zu einem häufigen Motiv in Bildbänden, wie etwa GEO und Reiseberichte großer Tageszeitungen zeigen.

Die berühmten Einbein-Ruderer – ikonische Fischer des Inle-Sees – gelten als kulturelles Wahrzeichen. Die Technik, bei der ein Bein um das Ruder geschlungen wird, während der Körper auf dem anderen Bein balanciert, ermöglicht es, gleichzeitig zu rudern und das Netz zu bedienen. In der Berichterstattung von BBC, Deutsche Welle und diversen Reisemagazinen wird darauf hingewiesen, dass heute nicht mehr alle Fischer diese traditionelle Technik im Alltag nutzen. Einige Vorführungen richten sich vorrangig an Touristinnen und Touristen, während effizientere Methoden im professionellen Fischfang verbreitet sind. Das mindert allerdings nicht die kulturelle Symbolkraft dieser Bilder, die den Inle-See weltweit berühmt gemacht haben.

Kunsthandwerk spielt eine wichtige Rolle für die Region. Besucher sehen häufig Werkstätten für Seiden- und Lotusweben, Zigarrenherstellung, Silber- und Schmiedearbeiten. Deutsche Medien und Reiseführer betonen dabei, dass manche Präsentationen deutlich auf den touristischen Markt zugeschnitten sind, während andere Betriebe tatsächlich lokale Märkte und religiöse Einrichtungen beliefern. Für Reisende ist es sinnvoll, bewusst auszuwählen, welche Handwerksbetriebe besucht werden, und eher auf kleinere, weniger offensiv touristische Werkstätten zu setzen, wenn authentische Einblicke gewünscht sind.

Inle-See besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise
    Der Inle-See liegt im Shan-Staat im Osten von Myanmar. Zentrum für Besucher ist Nyaungshwe am Nordende des Sees. Klassische internationale Anreisewege führen über Flughäfen wie Yangon oder Mandalay, von denen aus sich Inlandsflüge oder längere Straßenverbindungen in Richtung See anschließen. Aus Deutschland führen die meisten Verbindungen über große asiatische Drehkreuze wie Bangkok, Singapur oder Doha, bevor es weiter nach Myanmar geht. Da Flugpläne und Verbindungen stärkeren Schwankungen unterliegen, empfehlen seriöse Quellen wie das Auswärtige Amt sowie große europäische Airlines, den jeweils aktuellen Stand direkt bei Fluggesellschaften und Reiseanbietern zu prüfen.
  • Weiterreise von Yangon oder Mandalay
    Von großen Städten in Myanmar aus wird die Region des Inle-Sees traditionell per Inlandsflug oder per Bus erreicht. Die nächstgelegene größere Stadt mit Flugplatz ist Heho, von wo aus Straßenverbindungen nach Nyaungshwe führen. Deutsche Reisemedien wie der ADAC und Reisebeilagen großer Tageszeitungen weisen darauf hin, dass Infrastruktur und Fahrzeiten sich verändern können, etwa durch saisonale Witterung, politische Lage oder Bauarbeiten. Eine frühzeitige Organisation über lokale Agenturen oder seriöse internationale Veranstalter kann helfen, unliebsame Überraschungen zu vermeiden.
  • Öffnungszeiten und Zugänge
    Der See als solcher ist jederzeit zugänglich, Bootstouren finden in der Regel tagsüber statt. Konkrete Öffnungszeiten betreffen vor allem Pagoden, Klöster und Handwerksbetriebe. Da diese Zeiten nicht einheitlich geregelt sind und von lokalen Festen oder Feiertagen abhängen können, empfehlen Reiseführer wie Marco Polo, Öffnungszeiten und mögliche Feiertagsschließungen direkt vor Ort oder online beim jeweiligen Anbieter zu prüfen. Formulierungen wie „morgens bis spätnachmittags geöffnet“ sind in vielen Quellen zu finden, ersetzen aber keine tagesaktuellen Angaben.
  • Eintrittsgebühren
    Für den Besuch der Region um den Inle-See wird häufig eine Eintritts- oder Zone-Fee erhoben, die vor Ort an Kontrollpunkten oder in Nyaungshwe bezahlt wird. Die genauen Beträge und Währungen können sich ändern und werden in unterschiedlichen Quellen teilweise abweichend angegeben. Da eine doppelte Bestätigung aktueller Zahlen durch unabhängige seriöse Quellen schwierig ist, sollten Reisende davon ausgehen, dass eine Gebühr in lokaler Währung erhoben wird, und vorab ausreichend Bargeld mitführen. Der Betrag bewegt sich nach Berichten verschiedener Reiseanbieter im für Tagesausflüge üblichen Rahmen, kann sich aber mit Wechselkursen und Entscheidungen der Behörden ändern.
  • Beste Reisezeit
    Deutsche Reisemedien und internationale Wetterdienste empfehlen meist die trockenen, relativ kühlen Monate als beste Reisezeit. Für den Inle-See werden häufig die Monate von etwa November bis Februar genannt, wenn die Temperaturen angenehmer und die Luft klarer sind. In der heißen Jahreszeit vor dem Monsun kann es deutlich wärmer werden, während die Monsunzeit mit Regenfällen und eingeschränkter Sicht einhergeht. Da sich Klimamuster weltweit verschieben, betonen Wetterdienste und Umweltorganisationen zunehmend, dass saisonale Angaben nur als grobe Orientierung zu verstehen sind. Ein Blick auf aktuelle Wetterdaten kurz vor Reiseantritt ist daher sinnvoll.
  • Sprache und Kommunikation
    Amtssprache in Myanmar ist Birmanisch. Im Shan-Staat sind zudem regionale Sprachen verbreitet. In touristisch geprägten Orten wie Nyaungshwe und rund um den Inle-See ist Englisch in vielen Unterkünften, Restaurants und bei Bootsguides üblich. Deutschsprachiges Personal ist selten, einzelne Anbieter werben jedoch gezielt mit deutschsprachiger Betreuung, insbesondere für Gruppenreisen. Für individuelle Travellers aus Deutschland ist es hilfreich, grundlegende englische Begriffe für Verhandlungen, Wegbeschreibungen und Bestellungen zu beherrschen. Apps und Offline-Wörterbücher können die Kommunikation ergänzen.
  • Zahlungsmittel und Trinkgeld
    Die offizielle Währung in Myanmar ist der Kyat. Internationale Kreditkarten werden in einigen Hotels und touristischen Einrichtungen akzeptiert, sind aber längst nicht flächendeckend gebräuchlich. Deutsche Reisebanken und das Auswärtige Amt weisen darauf hin, dass Bargeld in lokaler Währung vor Ort weiterhin von zentraler Bedeutung ist. In Nyaungshwe existieren Geldautomaten, deren Funktionsfähigkeit jedoch schwanken kann. Daher ist es ratsam, einen Mix aus Bargeld und Karten einzuplanen. Trinkgeld wird von Reiseführern, Bootskapitänen und Hotelpersonal geschätzt, ist aber nicht überall formal erwartet. Viele deutschsprachige Reiseführer empfehlen, bei gutem Service kleine Beträge in lokaler Währung als Anerkennung zu geben.
  • Kleidung, Verhalten und Fotografieren
    Myanmar ist überwiegend buddhistisch geprägt, und religiöse Stätten spielen am Inle-See eine wichtige Rolle. Beim Besuch von Pagoden und Klöstern gilt eine respektvolle, nicht zu freizügige Kleidung als Standard. Schultern und Knie sollten bedeckt sein, Schuhe und ggf. Socken sind vor Betreten von Tempelhallen auszuziehen. Deutsche Reiseverlage und internationale Medien betonen, dass das Fotografieren in religiösen Stätten in vielen Fällen erlaubt ist, aber Rücksichtnahme geboten bleibt. Menschen sollten möglichst nur mit Einverständnis fotografiert werden, besonders bei religiösen Handlungen oder in Privatsituationen.
  • Gesundheit und Versicherung
    Wie bei den meisten Fernreisen außerhalb Europas empfehlen deutsche Krankenkassen und das Auswärtige Amt, vor einer Reise nach Myanmar eine Auslandskrankenversicherung mit Rücktransportoption abzuschließen. Impfempfehlungen und gesundheitliche Hinweise sollten vorab mit einem Tropeninstitut oder einem reisemedizinisch erfahrenen Arzt abgeklärt werden. Trinkwasser sollte erfahrungsgemäß nur abgekocht oder aus sicheren Flaschen konsumiert werden. Am Inle-See selbst sollten Reisende auf Sonnenschutz, Mückenschutz und ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten, da Bootstouren oft stundenlang unter freiem Himmel stattfinden.
  • Einreisebestimmungen
    Myanmar hat in der Vergangenheit wiederholt Änderungen an seinen Einreise- und Visabestimmungen vorgenommen. Deutschland, Österreich und die Schweiz gehörten in Phasen politischer Öffnung zu den Zielmärkten, für die touristische Visa erhältlich waren. Da sich die Situation ändern kann, gilt besonders hier: Deutsche Staatsbürger sollten die aktuellen Einreisebestimmungen beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prüfen. Dies betrifft auch Hinweise zur Sicherheitslage, zur Verfügbarkeit von Inlandsreisen und zu möglichen Einschränkungen in bestimmten Regionen.
  • Zeitzone und Zeitverschiebung
    Myanmar verwendet eine eigene Zeitzone, die sich von Mitteleuropa um mehrere Stunden unterscheidet. Für Reisende aus Deutschland bedeutet dies eine deutliche Umstellung, die sich insbesondere bei Ankünften in den frühen Morgenstunden bemerkbar machen kann. Vor der Reise lohnt es, die aktuelle Zeitverschiebung zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) bzw. Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) zu überprüfen, um Transfers und erste Aktivitäten am Inle-See entsprechend zu planen.

Warum Inle Lake auf jede Nyaungshwe-Reise gehört

Der Inle-See ist mehr als ein landschaftlich schönes Ausflugsziel – er ist eine komplexe Kulturlandschaft, in der traditionelle Lebensweisen, religiöse Praxis und touristische Entwicklung auf engstem Raum aufeinandertreffen. Für viele Besucherinnen und Besucher aus Deutschland entsteht der besondere Reiz aus der Mischung: Morgens geräuschlose Bootsfahrten durch Kanäle, an deren Ufern Frauen Wäsche waschen; mittags Besuche in Holzklöstern, schwimmenden Gärten und Werkstätten; am späten Nachmittag das warme Licht über stillen Wasserflächen, in denen sich Berge, Boote und Pagoden spiegeln.

Reisemedien wie Merian und GEO heben hervor, dass der Besuch des Inle-Sees oft als ruhigeres Gegenstück zu den monumentalen Tempelfeldern von Bagan oder den geschäftigen Straßen Yangons empfunden wird. Während Bagan mit seiner schieren Zahl an Pagoden beeindruckt, bietet der Inle-See eher intime Einblicke in alltägliche Szenen – von Kindern, die mit Booten zur Schule fahren, bis zu Mönchen, die in Klöstern am Seeufer leben. Dadurch eignet sich der See gut für Reisende, die neben ikonischen Sehenswürdigkeiten auch Einblicke in heutige Lebenswirklichkeiten suchen.

Zu den häufigsten Aktivitäten gehören klassische Bootstouren, die oft bereits zum Sonnenaufgang beginnen. Viele Anbieter kombinieren Stationen wie schwimmende Gärten, Handwerksdörfer, Klöster und die Phaung-Daw-U-Pagode. Wer es individueller mag, kann vor Ort mit Bootsführern konkrete Routen und Schwerpunkte aushandeln – etwa mehr Zeit in weniger frequentierten Kanälen, Fotostopps an besonders stimmungsvollen Orten oder den Besuch kleiner Märkte. Deutsche Reiseführer empfehlen, längere Aufenthalte so zu planen, dass neben einer „Standardroute“ mindestens ein zusätzlicher Tag für weniger bekannte Winkel bleibt.

Wanderungen in die umliegenden Berge sind ein weiterer Höhepunkt. Mehrtägige Trekkingtouren verbinden beispielsweise Kalaw mit dem Inle-See und führen durch Dörfer verschiedener ethnischer Gruppen. Die Landschaft erinnert manche Reisende an eine Kombination aus tropischem Hochland und europäischen Mittelgebirgen – nur mit anderen Temperaturen und Kulturpflanzen. Solche Treks werden von lokalen Agenturen organisiert, die häufig einfache Unterkünfte in Dorfgemeinschaften nutzen. Seriöse Anbieter achten auf faire Entlohnung und respektvolle Begegnungen, was in deutschsprachigen Medien und Nachhaltigkeitsberichten positiv hervorgehoben wird.

Auch in kulinarischer Hinsicht lohnt der Inle-See die Reise. In Nyaungshwe und an den Ufern des Sees werden lokale Gerichte angeboten, die Fisch, Gemüse aus den schwimmenden Gärten und typische Shan-Küche verbinden. Reiseführer loben vor allem einfache, aber frische Gerichte, die nahe am Wasser oder sogar direkt auf Pfahlterrassen serviert werden. Für Gäste aus Deutschland ist es sinnvoll, sich langsam an lokale Gewürze und Schärfegrade heranzutasten und bei Unsicherheit lieber klare, durchgegarte Speisen zu wählen.

Wer die Region bewusster bereist, kann zudem Projekte unterstützen, die sich dem Schutz des Sees widmen. Umweltorganisationen und lokale Initiativen informieren darüber, wie Tourismus nachhaltiger gestaltet werden kann – etwa durch die Wahl von Booten mit sparsamerem Motor, den Verzicht auf Einwegplastik, die Unterstützung lokaler Betriebe mit fairen Arbeitsbedingungen und die Beachtung sensibler Uferzonen. Für viele Reisende aus dem deutschsprachigen Raum ist gerade diese Kombination aus beeindruckender Landschaft und Verantwortungsbewusstsein ein Grund, den Inle-See nicht nur als Foto-Spot, sondern als lernreiche Station einer Myanmar-Reise zu sehen.

Inle-See in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke

In sozialen Medien ist der Inle-See längst zu einem visuellen Klassiker geworden: Aufnahmen von Einbein-Ruderern im Gegenlicht, Nebel über schwimmenden Gärten und goldenen Pagodenspitzen gehören zu den meistgeteilten Motiven Südostasiens. Während Reiseprofis Bildkompositionen und Lichtstimmungen hervorheben, diskutieren andere Nutzer ethische Fragen – etwa, wie viel Inszenierung Touristen erwarten dürfen und wie respektvoll fotografiert werden sollte. Diese Online-Debatten spiegeln die realen Spannungsfelder der Region wider: zwischen Authentizität und Inszenierung, Tradition und Wandel, Naturerlebnis und ökologischer Belastung.

Häufige Fragen zu Inle-See

Wo liegt der Inle-See genau?

Der Inle-See befindet sich im Osten von Myanmar im Shan-Staat. Das wichtigste Besucherzentrum ist die Stadt Nyaungshwe am Nordende des Sees, von der aus die meisten Bootstouren starten. Die Region ist aus Städten wie Yangon oder Mandalay über Inlandsflüge und Straßenverbindungen erreichbar.

Warum ist der Inle-See so besonders?

Der Inle-See gilt als einzigartig, weil hier eine traditionelle Lebensweise eng mit einem sensiblen Ökosystem verbunden ist. Pfahlbauten, schwimmende Gärten, buddhistische Klöster und die berühmten Einbein-Ruderer schaffen eine Kulturlandschaft, die in Medien wie GEO, Deutsche Welle und internationalen Reisemagazinen regelmäßig hervorgehoben wird.

Wann ist die beste Reisezeit für den Inle-See?

Als angenehm gelten in vielen Reiseführern die trockenen, vergleichsweise kühleren Monate rund um den Jahreswechsel. In der Regenzeit kann es häufiger zu Niederschlägen und eingeschränkter Sicht kommen. Da sich Klimabedingungen ändern können, sollten aktuelle Wetterdaten kurz vor der Reise geprüft werden.

Wie plane ich den Besuch von Deutschland aus?

Die Anreise erfolgt in der Regel per Langstreckenflug aus Deutschland über asiatische Drehkreuze nach Myanmar und weiter per Inlandstransport zum Inle-See. Es empfiehlt sich, zunächst aktuelle Visa- und Sicherheitshinweise auf auswaertiges-amt.de einzuholen und danach Flüge, Unterkünfte und mögliche Touren – etwa Bootstouren oder Trekking – zu koordinieren. Deutsche Reisende sollten zusätzlich eine Auslandskrankenversicherung abschließen.

Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit am Inle-See?

Der Inle-See steht durch Erosion, Bevölkerungsdruck und landwirtschaftliche Einträge unter ökologischem Stress, wie Umweltorganisationen und Medien berichten. Reisende können zu einem schonenderen Umgang beitragen, indem sie auf umweltbewusste Anbieter achten, unnötigen Motorbootverkehr vermeiden, Plastikmüll reduzieren und lokale Projekte unterstützen, die sich für den Schutz des Sees einsetzen.

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