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Kloster Montserrat: Spirituelle Felsenwelt ĂĽber Katalonien entdecken

17.05.2026 - 23:08:19 | ad-hoc-news.de

Das Kloster Montserrat, lokal Monestir de Montserrat genannt, thront spektakulär über Montserrat in Spanien. Warum dieser Wallfahrtsort viele Reisende aus Deutschland tief berührt – und wie sich ein Besuch optimal planen lässt.

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Wenn sich morgens der Dunst über den gezackten Felsen von Montserrat hebt und die Glocken des Klosters Montserrat erklingen, wirkt der Berg wie eine andere Welt. Das Monestir de Montserrat (auf Deutsch sinngemäß „Kloster des gezackten Berges“) klebt hoch über dem Llobregat-Tal an der Felswand – ein spiritueller Magnet in Spanien, der Naturdrama, Geschichte und Glauben auf einzigartige Weise verbindet.

Kloster Montserrat: Das ikonische Wahrzeichen von Montserrat

Das Kloster Montserrat gilt als eines der wichtigsten Heiligtümer Kataloniens und als Symbol für die regionale Identität. Hoch über dem Tal, rund 700 bis 720 m über dem Meeresspiegel gelegen und von bizarren, fingerartigen Felsen umgeben, wirkt das Ensemble wie eine Festung am Rand des Himmels. Reiseführer wie das „ADAC Reisemagazin“ und „National Geographic Deutschland“ beschreiben Montserrat übereinstimmend als einen der eindrucksvollsten Klosterstandorte Europas.

Für Reisende aus Deutschland ist das Monestir de Montserrat zugleich ein leicht erreichbarer Ausflug von Barcelona – und doch fühlt es sich an wie eine Reise in eine andere Dimension. Während unten am Mittelmeer Strandleben und Großstadtpuls dominieren, herrscht auf dem Berg eine Mischung aus Pilgerandacht, Chormusik und weiten Ausblicken bis zu den Pyrenäen an klaren Tagen. Die Deutsche Welle hebt hervor, dass Montserrat zu den beliebtesten Tageszielen von Barcelona aus gehört – auch weil die Anreise mit Bahn und Zahnradbahn spektakulär, aber gut organisiert ist.

Der Ruf des Klosters gründet sich vor allem auf die „Moreneta“, die Schwarze Madonna von Montserrat, und auf das Knabenchor-Ensemble „Escolania de Montserrat“. Pilger, Kulturinteressierte, Wandernde und Familien treffen hier aufeinander. Diese Mischung aus Wallfahrtsort, Aussichtsterrasse und Kulturdenkmal macht das Kloster zu einem Magneten, der weit über Spanien hinaus bekannt ist.

Geschichte und Bedeutung von Monestir de Montserrat

Die Geschichte des Monestir de Montserrat reicht bis ins Mittelalter zurück. Laut der offiziellen Klosterverwaltung und Publikationen katalanischer Kulturinstitutionen existierten auf dem Montserrat-Berg bereits im 9. und 10. Jahrhundert kleine Einsiedeleien. Im Jahr 1025 wurde dann – nach übereinstimmenden Angaben von Tourismusbehörden und historischen Darstellungen – ein erstes benediktinisches Kloster gegründet, das sich im Lauf der Jahrhunderte zu einem bedeutenden geistlichen Zentrum entwickelte.

Eine zentrale Rolle spielt die Legende der Schwarzen Madonna. Nach Klostertradition wurde die Holzstatue der „Mare de Déu de Montserrat“ (Muttergottes von Montserrat) im 12. Jahrhundert verehrt, wobei Historiker aufgrund des Stils verschiedene Entstehungszeiten diskutieren. Einigkeit besteht darin, dass die Madonna seit dem Hochmittelalter Ziel von Pilgerfahrten ist und spätestens in der frühen Neuzeit zu einem der wichtigsten Marienheiligtümer Spaniens wurde. Spanische und katalanische Quellen betonen, dass sie zur Schutzpatronin Kataloniens erhoben wurde.

In der Frühen Neuzeit wuchs der Einfluss des Klosters beträchtlich. Könige, Adelige und einfache Pilger spendeten, Stiftungen vergrößerten den Besitz. Wie bei vielen Klöstern Europas kam es aber auch hier zu Phasen von Reformen, Säkularisation und Zerstörung. Während der Napoleonischen Kriege im frühen 19. Jahrhundert wurde das Kloster mehrfach geplündert und in weiten Teilen zerstört. Kunsthistorische Darstellungen und Reiseführer verweisen darauf, dass viele original mittelalterliche Bauwerke verloren gingen und der heutige Gebäudekomplex im 19. und 20. Jahrhundert neu gestaltet wurde.

Im 20. Jahrhundert erhielt Montserrat zusätzliche symbolische Bedeutung. Während der Franco-Diktatur galt das Kloster als Ort, an dem die katalanische Sprache und Kultur relativ frei gepflegt werden konnten. Katalanische Publikationen, Zeitzeugenberichte und Beiträge großer Medien wie „La Vanguardia“ und „El País“ schildern, dass Montserrat ein Zufluchtsort für Intellektuelle und Oppositionelle war. Für deutsche Besucherinnen und Besucher ist das vergleichbar mit der Rolle bestimmter Kirchen und Klöster, die im 20. Jahrhundert in Deutschland als Orte des stillen Widerstands wahrgenommen wurden.

Heute ist das Monestir de Montserrat ein aktives Benediktinerkloster mit Gemeinschaft, Liturgie und Bildungsauftrag. Gleichzeitig ist es ein nationales Heiligtum und eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Kataloniens. Offizielle Angaben der katalanischen Tourismusbehörden sprechen von mehreren Millionen Besucherinnen und Besuchern pro Jahr, ohne sich auf eine exakte, jährlich konstante Zahl festzulegen – ein Hinweis, wie stark Montserrat im Fokus des Reiseverkehrs steht.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Wer das Kloster Montserrat betritt, sieht zunächst keine reine mittelalterliche Anlage, sondern ein vielschichtiges Ensemble. Kunsthistoriker und Reiseführer beschreiben die Architektur als Mischung aus neoromanischen, neogotischen und klassizistischen Elementen, ergänzt durch moderne Bauteile des 20. Jahrhunderts. Hintergrund ist, dass zahlreiche frühere Gebäude durch Kriege und Brände zerstört wurden und der Wiederaufbau über mehrere Epochen hinweg erfolgte.

Die Basilika, die heute im Zentrum des Monestir de Montserrat steht, wurde im 19. Jahrhundert umfassend erneuert und im 20. Jahrhundert weiter gestaltet. Der Hof vor der Kirche – der Plaça de Santa Maria – ist von funktionalen Klostergebäuden und Gästehäusern umgeben. Die Fassade vereint klassische Säulenformen mit Heiligenfiguren und Dekor, die an spanischen Historismus erinnern. In der Innenausstattung finden sich Stilelemente vom Barock bis zur Moderne, was viele Besucherinnen und Besucher überrascht, die eine rein mittelalterliche Kirche erwarten.

Das Herzstück der Basilika ist der Schrein der Schwarzen Madonna. Die Figur sitzt hoch über dem Hauptaltar in einer Kapelle, zu der Pilgerinnen und Pilger über einen seitlichen Gang gelangen. Offizielle Informationen des Klosters betonen, dass die Statue aus Holz gefertigt und dunkel gefasst ist – daher die Bezeichnung „Moreneta“. Kunsthistorische Studien und kirchliche Quellen verweisen darauf, dass Schwarze Madonnen in Europa häufiger vorkommen, ihre genaue Deutung (Patina, Symbolik, Stil) aber je nach Ort unterschiedlich diskutiert wird.

Ein weiterer Höhepunkt ist die Musik. Die „Escolania de Montserrat“, einer der ältesten Knabenchöre Europas, singt regelmäßig während der Liturgie. Medienberichte, etwa von katalanischen Kulturprogrammen und internationalen Reisejournalen, heben hervor, dass der Chor mit seinem klaren Klang und der Akustik der Basilika für viele Besucher zum emotionalen Höhepunkt des Aufenthalts wird. Die Tradition des Chors reicht Jahrhunderte zurück; genaue Gründungsdaten variieren je nach Quelle, einig ist man sich jedoch, dass schriftliche Belege aus dem Mittelalter existieren.

Neben der Basilika beherbergt das Kloster ein Kunstmuseum, das Museu de Montserrat. Offizielle Beschreibungen der Institution und Beiträge in Kunstzeitschriften nennen Werke von Meistern wie El Greco, Caravaggio, Picasso, Dalí und Miró. Die Sammlung ermöglicht einen kunsthistorischen Bogen von der Gotik bis zur modernen Kunst. Für deutschsprachige Gäste ist dies besonders interessant, da sich ein Natur- und Pilgertag mit einem Museumsbesuch auf hohem Niveau verbinden lässt – vergleichbar mit einem Besuch von Schloss Neuschwanstein plus Pinakotheken in München, nur kompakter.

Der Berg selbst ist ebenfalls Teil der Faszination. Die Zahnradbahn und verschiedene Seilbahnen erschließen Aussichtspunkte und Wanderwege, von denen aus das Kloster wie ein kleines Dorf an einer senkrechten Felswand erscheint. Geologische Studien und populärwissenschaftliche Darstellungen beschreiben Montserrat als Konglomeratgestein, das durch Erosion die typischen, runden Felsnadeln formte. Diese Naturkulisse bildet eine eindrucksvolle Bühne für das Kloster – ein Zusammenspiel, das in vielen Bildbänden zu Spanien großformatig inszeniert wird.

Kloster Montserrat besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise
    Das Kloster Montserrat liegt etwa 30 bis 40 km nordwestlich von Barcelona im katalanischen Hinterland. Die meisten Besucherinnen und Besucher aus Deutschland kombinieren den Besuch mit einem Aufenthalt in Barcelona. Von dort fahren Vorortzüge (Richtung Manresa) bis zu den Stationen „Montserrat-Aeri“ (Seilbahn) oder „Monistrol de Montserrat“ (Zahnradbahn). Spanische Bahngesellschaften und die offizielle Kloster-Webseite erläutern, dass ab Monistrol eine Zahnradbahn hinauf zum Kloster fährt, während am Bahnhof Montserrat-Aeri eine Luftseilbahn startet. Beide Varianten sind alltäglicher Bestandteil der Infrastruktur und werden in Reiseführern als zuverlässig beschrieben.
  • Anreise ab Deutschland per Flug
    Von großen deutschen Flughäfen wie Frankfurt (FRA), München (MUC), Berlin (BER), Düsseldorf (DUS) oder Hamburg (HAM) bestehen in der Regel Direktflüge nach Barcelona-El Prat. Die Flugzeit wird in Reise- und Airline-Informationen üblicherweise mit rund 2 bis 2,5 Stunden angegeben. Vom Flughafen gelangen Reisende per Flughafenbus, Bahn oder Metro ins Stadtzentrum von Barcelona und steigen dort in den Regionalzug nach Montserrat um. Da Flugpläne sich häufig ändern, sollten aktuelle Verbindungen bei Airlines oder Buchungsportalen geprüft werden.
  • Anreise mit Bahn und Auto
    Für Reisende, die Wert auf nachhaltigere Mobilität legen, erwähnen deutsche und europäische Bahnportale, dass Barcelona beispielsweise über Hochgeschwindigkeitszüge aus Frankreich erreichbar ist. Eine Anreise von Deutschland aus erfordert in der Regel mindestens einen Umstieg, etwa in Paris, Lyon oder Marseille. Die Fahrzeit variiert je nach Verbindung stark und kann einen ganzen Reisetag beanspruchen. Mit dem Auto führt die Route von Süddeutschland meist über die Schweiz oder Frankreich nach Katalonien; in Frankreich und teils in Spanien fallen Autobahngebühren an. Offizielle Informationen der Verkehrsministerien weisen darauf hin, dass sich Mautsysteme und Gebühren ändern können, weshalb eine aktuelle Recherche vor Reiseantritt sinnvoll ist.
  • Ă–ffnungszeiten
    Die Basilika des Monestir de Montserrat ist grundsätzlich tagsüber geöffnet, ebenso die Bereiche rund um die Schwarze Madonna. Museum, Seilbahnen und Zahnradbahn haben jeweils eigene Öffnungszeiten, die saisonal variieren. Sowohl die offizielle Kloster-Webseite als auch katalanische Tourismusportale betonen, dass Besucherinnen und Besucher vorab die aktuellen Zeiten online prüfen sollten, da sich diese an Feiertagen, in der Nebensaison oder bei besonderen kirchlichen Veranstaltungen ändern können.
  • Eintritt und Kosten
    Der Zugang zur Basilika und zur Schwarzen Madonna ist traditionell kostenfrei, es können aber Spendenboxen und spezielle Angebote (Führungen, Kombitickets) vorhanden sein. Für Museum, Zahnradbahn, Seilbahnen und bestimmte Ausstellungen werden Eintrittspreise erhoben. Da sich Tarife regelmäßig ändern und verschiedene Kombitickets existieren, raten sowohl offizielle Tourismusstellen als auch große Reiseverlage dazu, Preise direkt auf der Webseite von Montserrat oder bei der jeweiligen Verkehrsgesellschaft zu prüfen. Als Orientierung ist mit einem niedrigen bis mittleren zweistelligen Betrag pro Person für Transport und Museumsbesuch zu rechnen.
  • Beste Reisezeit
    Reiseportale und Wetterdienste weisen darauf hin, dass Montserrat ganzjährig besucht werden kann, das Klima aber deutlich variieren kann. Frühling und Herbst gelten vielen Autorinnen und Autoren als angenehmste Zeiten, da Temperaturen oft milder sind als im Hochsommer, in dem es heiß und voll werden kann. Im Winter kann es kühl und windig sein; gelegentlich gibt es Nebel, der die Aussicht einschränkt, aber eine besondere Atmosphäre entstehen lässt. Wer große Menschenmengen vermeiden möchten, sollte Wochenenden, Feiertage und die Stoßzeiten des Vormittags meiden und eher früh oder später am Tag kommen.
  • Praxis-Tipps: Sprache, Zahlung, Trinkgeld
    In Montserrat werden Katalanisch und Spanisch gesprochen; Englisch ist im touristischen Bereich verbreitet. Deutsch wird gelegentlich verstanden, sollte aber nicht vorausgesetzt werden. In der Regel werden internationale Kredit- und Debitkarten in Geschäften, Hotels und an vielen Fahrkartenschaltern akzeptiert; dennoch empfehlen deutsche Verbraucherzentralen, in Südeuropa etwas Bargeld mitzuführen, falls Kartenzahlung einmal nicht möglich ist. Trinkgeld ist in Spanien üblich, aber moderat – in Cafés und Restaurants werden nach übereinstimmender Darstellung von Reiseportalen kleine Beträge oder das Aufrunden der Rechnung geschätzt, eine fixe Prozentregel wie etwa 20 % ist nicht üblich.
  • Kleiderordnung und Fotografieren
    Als aktives Kloster und Marienheiligtum bittet Montserrat um respektvolle Kleidung, insbesondere in der Basilika: Schultern und Knie sollten möglichst bedeckt sein, extrem Freizeit-orientierte Kleidung (Badebekleidung, stark ausgeschnittene Tops) ist der Umgebung nicht angemessen. Offizielle Hinweise des Klosters betonen, dass während Gottesdiensten und beim Gebet Zurückhaltung beim Fotografieren geboten ist. In der Nähe der Schwarzen Madonna können je nach Situation Fotografierverbote gelten oder es wird um Verzicht auf Blitz und laute Gespräche gebeten. Außerhalb der liturgischen Räume ist Fotografieren meist erlaubt, genaue Hinweise vor Ort sollten aber beachtet werden.
  • Einreisebestimmungen und Gesundheit
    Spanien gehört zur Europäischen Union und zum Schengen-Raum. Für deutsche Staatsbürger reicht in der Regel ein gültiger Personalausweis oder Reisepass für touristische Aufenthalte. Da sich rechtliche Rahmenbedingungen ändern können, sollten Reisende die aktuellen Einreisebestimmungen und Sicherheitshinweise beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de prüfen. Innerhalb der EU gilt die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) bzw. die entsprechende Funktion der deutschen Gesundheitskarte, die eine medizinische Grundversorgung ermöglicht; viele Verbraucherorganisationen empfehlen dennoch eine ergänzende Auslandsreisekrankenversicherung, um eventuelle Zusatzkosten abzudecken.
  • Zeitzone
    Montserrat liegt wie Barcelona in der mitteleuropäischen Zeitzone. Das bedeutet: Im Winter gilt die Mitteleuropäische Zeit (MEZ), im Sommer die Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ). Für Reisende aus Deutschland entstehen daher in der Regel keine Zeitverschiebungen, was die Planung von An- und Abreise erleichtert.

Warum Monestir de Montserrat auf jede Montserrat-Reise gehört

Für viele Menschen aus Deutschland beginnt die Faszination Montserrat mit einem Foto: ein Kloster, das wie ein Adlerhorst an einem gezackten Berg hängt. Vor Ort zeigt sich jedoch, dass es nicht bei diesem ersten Bild bleibt. Der Besuch des Monestir de Montserrat verbindet mehrere Ebenen, die sich gegenseitig verstärken und in der Reiseberichterstattung immer wieder hervorgehoben werden.

Zunächst ist da die landschaftliche Dimension. Der Montserrat-Berg ist ein markanter Orientierungspunkt, schon von der Autobahn AP-7 und anderen Verkehrswegen sichtbar. Wandernde schätzen ihn als gut erschlossenes Gebiet mit markierten Wegen, einfachen Spazierpfaden und anspruchsvolleren Routen. Aussichtspunkte wie der Bereich um das höher gelegene Sant-Joan-Gebiet erlauben Blicke weit über die katalanische Landschaft. Deutsche Bergfreunde vergleichen das Erlebnis gerne mit einer Mischung aus Mittelgebirge und Kletterfelsen – nur mit mediterranem Licht und Blick bis ans Meer bei klarer Sicht.

Hinzu kommt die spirituelle Dimension. Auch wer sich nicht als religiös versteht, beschreibt den Innenraum der Basilika und den Moment vor der Schwarzen Madonna häufig als besonders konzentriert und berührend. Laut Berichten in der katholischen und evangelischen Presse aus Deutschland gehört Montserrat zu den Orten, an denen Pilgergruppen, Jugendfahrten und ökumenische Reisen Station machen. Das Kloster bietet geistliche Angebote, Gottesdienste und Beichtgelegenheiten; zugleich steht es Besucherinnen und Besuchern offen, die eher aus kulturellem Interesse kommen.

Die Musik der Escolania ist ein weiterer Grund, den Besuch zeitlich zu planen. Viele Reiseführer empfehlen, sich vorab über Auftrittszeiten zu informieren, da der Chor nicht bei jeder Messe singt und Programme sich ändern können. Wenn die Stimmen der Jungen durch die Basilika klingen, bekommt das Zusammenspiel von Architektur und Musik eine Intensität, die in Reiseberichten häufig als „Gänsehautmoment“ beschrieben wird.

Darüber hinaus bietet das Kloster Montserrat für kulturhistorisch Interessierte Einblicke in die katalanische Identität. In Ausstellungen und Veröffentlichungen wird deutlich, wie stark sich Katalonien über Sprache, Tradition und Symbole definiert – und wie Montserrat als Schutzpatronin und „katalanischer Berg“ in diesem Selbstverständnis verankert ist. Für deutsche Besucherinnen und Besucher, die sich für europäische Regionalidentitäten interessieren, ist dies eine spannende Beobachtung, vergleichbar mit der Rolle bestimmter Wallfahrtsorte im Alpenraum für die dortige Kultur.

Praktisch ist Montserrat schließlich ein ideales Ziel für einen Tages- oder Halbtagstrip von Barcelona aus. Die Kombination aus Zugfahrt, Seilbahn oder Zahnradbahn, Spaziergängen, Aussicht, Basilika, Schwarzer Madonna, Chor und Museum ergibt – je nach Tempo – ein prall gefülltes Programm. Familien schätzen die relativ unkomplizierte Logistik; Paare finden romantische Aussichtspunkte; Alleinreisende können sich Zeit für Stille und Meditation nehmen. Für viele Deutschlandreisende ist Montserrat eine willkommene Abwechslung zu Strand und Großstadttrubel und verleiht der Katalonienreise eine tiefere Dimension.

Kloster Montserrat in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und EindrĂĽcke

In sozialen Netzwerken ist das Monestir de Montserrat ein Dauerbrenner: Fotos von Sonnenaufgängen über den Felsen, Drohnenaufnahmen entlang der Klosterfassade, Chorausschnitte und persönliche Pilgergeschichten erzeugen eine hohe Sichtbarkeit. Viele Reiselustige aus Deutschland holen sich hier Inspiration und Eindrücke, bevor sie den Besuch konkret planen.

Häufige Fragen zu Kloster Montserrat

Wo liegt das Kloster Montserrat genau?

Das Kloster Montserrat befindet sich im Montserrat-Gebirge in Katalonien, etwa 30 bis 40 km nordwestlich von Barcelona in Spanien. Es liegt oberhalb des Ortes Monistrol de Montserrat und ist ĂĽber eine Zahnradbahn oder eine Seilbahn von der Talebene aus erreichbar.

Warum ist das Monestir de Montserrat so bedeutend?

Das Monestir de Montserrat ist einer der wichtigsten Marienwallfahrtsorte Spaniens und ein Symbol für die katalanische Identität. Die Verehrung der Schwarzen Madonna, die lange Tradition des Benediktinerordens und die Rolle des Klosters in der Geschichte Kataloniens machen den Ort religiös, kulturell und historisch besonders bedeutsam.

Wie viel Zeit sollte man fĂĽr einen Besuch des Klosters einplanen?

Für einen klassischen Besuch mit An- und Abreise von Barcelona, Besichtigung der Basilika, Besuch der Schwarzen Madonna und einem Spaziergang durch das Klosterdorf sollten Reisende mindestens einen halben Tag einplanen. Wer zusätzlich das Museum besuchen, mit der Seilbahn zu Aussichtspunkten fahren oder wandern möchte, sollte eher einen ganzen Tag vorsehen.

Ist Kloster Montserrat fĂĽr Kinder und weniger geĂĽbte Wanderer geeignet?

Ja, das Kloster Montserrat ist grundsätzlich auch für Familien mit Kindern und für weniger geübte Wanderer geeignet. Durch Zahnradbahn, Seilbahnen und gut ausgebaute Wege sind viele Bereiche relativ bequem erreichbar. Es gibt jedoch Treppen, gepflasterte Wege und leichte Steigungen, weshalb festes Schuhwerk empfohlen wird.

Wann ist die beste Zeit, das Kloster Montserrat zu besuchen?

Viele Reiseexpertinnen und -experten empfehlen Frühling und Herbst, wenn das Wetter meist angenehm und der Besucherandrang moderater ist als in der Hochsaison. Wer Sonnenaufgänge oder Abendstimmung bevorzugt, sollte die An- und Abreise entsprechend planen. Unabhängig von der Jahreszeit lohnt es sich, Stoßzeiten am späten Vormittag zu meiden, um die Atmosphäre etwas ruhiger zu erleben.

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