Koutoubia-Moschee, Mosquee Koutoubia

Koutoubia-Moschee: Marokkos Minarett-Ikone im Wandel der Zeit

17.05.2026 - 15:16:11 | ad-hoc-news.de

Die Koutoubia-Moschee in Marrakesch, lokal Mosquee Koutoubia genannt, ist weit mehr als ein Fotomotiv. Was macht sie fĂĽr Reisende aus Deutschland so besonders?

Koutoubia-Moschee, Mosquee Koutoubia, Marrakesch
Koutoubia-Moschee, Mosquee Koutoubia, Marrakesch

Wenn bei Sonnenuntergang der Ruf des Muezzins über die Dächer von Marrakesch hallt und das Sandstein-Minarett der Koutoubia-Moschee – der Mosquee Koutoubia (wörtlich „Moschee der Buchhändler“) – in warmes Gold getaucht wird, verdichtet sich hier die Geschichte Marokkos in einem einzigen Moment. Zwischen Palmen, Orangenbäumen und dem geschäftigen Verkehr rund um den Platz Djemaa el Fna wirkt dieses Bauwerk wie ein stiller Anker einer sonst rasend schnellen Stadt.

Koutoubia-Moschee: Das ikonische Wahrzeichen von Marrakesch

Die Koutoubia-Moschee (oft auch Koutoubia-Moschee Marrakesch genannt) ist das unĂĽbersehbare Wahrzeichen der „Roten Stadt“ im SĂĽdwesten von Marokko. Ihr rund 70 m hohes Minarett dominiert die Silhouette der Altstadt und dient Einheimischen wie Besucherinnen und Besuchern als Orientierungspunkt, ähnlich wie das MĂĽnster in Ulm oder der Kölner Dom in Deutschland. Viele ReisefĂĽhrer, darunter das ADAC Reisemagazin und GEO Saison, beschreiben die Moschee als Herz der historischen Stadtlandschaft von Marrakesch.

Die „Mosquee Koutoubia“ verdankt ihren Namen den Buchhändlern und Schreibern, die früher in den umliegenden Gassen ihre Stände hatten. Heute umgeben sie Gärten, breite Boulevards und die Nähe zum berühmten Platz Djemaa el Fna. Für Reisende aus Deutschland ist sie nicht nur ein Foto-Highlight, sondern auch ein Schlüssel zum Verständnis der islamisch-maurischen Architektur des Maghreb, die später Bauwerke wie die Giralda in Sevilla oder den Hassan-Turm in Rabat inspirierte.

Die UNESCO hat die Altstadt von Marrakesch (Medina) bereits 1985 als Weltkulturerbe anerkannt; die Koutoubia-Moschee wird in den offiziellen Unterlagen als eines der prägenden Monumente dieser historischen Stadtlandschaft hervorgehoben. Auch das deutsche Auswärtige Amt und die Deutsche Zentrale für Tourismus verweisen in ihren Informationen regelmäßig auf die Moschee als zentrales Wahrzeichen und Orientierungspunkt für Besucher.

Geschichte und Bedeutung von Mosquee Koutoubia

Die Geschichte der Koutoubia-Moschee ist eng mit der Herrschaft der Almohaden-Dynastie verbunden, die im 12. Jahrhundert weite Teile des heutigen Marokko und Andalusiens kontrollierte. Laut der marokkanischen Kulturbehörde und der UNESCO entstand die Moschee im Wesentlichen in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts. Quellen wie die französische Ausgabe von Le Monde und die britische Encyclopaedia Britannica datieren die Hauptbauphase in die Regierungszeit des Almohaden-Herrschers Abd al-Mu'min und seiner Nachfolger.

Besonders bemerkenswert ist, dass die Koutoubia-Moschee praktisch in zwei Phasen errichtet wurde. Kunsthistorische Studien, unter anderem zitiert von National Geographic und der marokkanischen Denkmalbehörde, weisen darauf hin, dass eine erste Moschee vermutlich leicht versetzt stand und später durch den noch heute sichtbaren Bau ersetzt wurde. Hinweise auf diese frühe Phase finden sich in den Fundamenten und im Untergrund, die Archäologen bei Untersuchungen nachgewiesen haben.

Ihr Name „Koutoubia“ ist von den „Koutoubine“, den Buchhändlern, abgeleitet. In arabischen Quellen, die von Historikern der Universität Marrakesch ausgewertet wurden, wird berichtet, dass rund um die Moschee zahlreiche Stände für Manuskripte, religiöse Schriften und Kalligraphie existierten. So entstand die Bezeichnung „Moschee der Buchhändler“, die bis heute nachwirkt. Für ein deutsches Publikum lässt sich dies mit einer Mischung aus Marktplatz und geistigem Zentrum vergleichen – ähnlich der historischen Rolle von Kirchen und Domplätzen in mittelalterlichen Städten Mitteleuropas.

Über Jahrhunderte hinweg diente die Moschee nicht nur als Gebetsort, sondern auch als Ausdruck politischer Macht. Wie die Deutsche Welle in ihrer Berichterstattung zu marokkanischen Königstädten betont, nutzten Herrscher architektonische Großprojekte, um ihre Legitimität zu untermauern. Die Koutoubia-Moschee wurde so zur sichtbaren Inszenierung der Almohaden-Herrschaft und später zum Referenzpunkt für nachfolgende Dynastien, die Marrakesch immer wieder ausbauten und erneuerten.

Die religiöse Funktion ist bis heute intakt: Die Moschee ist ein aktives Gotteshaus, in dem fünfmal täglich das islamische Gebet stattfindet. Der Gebetsruf vom Minarett prägt die Klangkulisse der Altstadt. Medien wie die BBC und Reuters weisen in ihren Reiseberichten regelmäßig darauf hin, dass der Zugang zum Innenraum der Moschee Nicht-Muslimen nicht gestattet ist – ein Punkt, den Reisende aus Europa unbedingt beachten sollten. Die Außenanlagen, die Gärten und die Aussicht auf das Minarett sind jedoch frei zugänglich.

In der kollektiven Erinnerung Marrakeschs verkörpert die Moschee Tradition und Kontinuität. In Interviews, die marokkanische Medien mit Stadtplanern und Historikern geführt haben, wird die Koutoubia-Moschee immer wieder als „Seele der Stadt“ beschrieben. Diese Wahrnehmung deckt sich mit der Darstellung in deutschsprachigen Reisepublikationen, die das Monument als unverzichtbaren Bestandteil jeder Stadtführung hervorheben.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Architektonisch gilt die Koutoubia-Moschee als Meisterwerk der almohadischen und westislamischen Baukunst. Kunsthistoriker, auf die unter anderem die UNESCO und Fachmagazine wie GEO Epoche verweisen, sehen in ihrem Minarett einen Prototyp fĂĽr spätere TĂĽrme in Sevilla und Rabat. Dieses Minarett ist mit etwa 70 m Höhe – inklusive der abschlieĂźenden Laterne – eines der auffälligsten Bauwerke Marrakeschs.

Typisch ist der quadratische Grundriss des Minaretts mit einer Kantenlänge von rund 12–13 m, dessen exakte MaĂźe je nach Quelle leicht variieren. Ăśber mehrere ĂĽbereinander liegende Ebenen steigt der Turm nach oben, wobei ein innerer Rampenaufgang eine Besteigung – historisch zu Pferd oder mit Lasttieren – ermöglichte. Dieser Aufbau erinnert an andere islamische Minarette des westlichen Mittelmeerraums, etwa an die Giralda in Sevilla, die ebenfalls aus Almohaden-Zeit stammt.

Die Fassaden sind reich mit verschiedenen Dekoren geschmückt: gemauerte Blendbögen, geometrische Muster, das für den Maghreb typische „Sebka“-Netzwerk und ornamental verzierte Fensteröffnungen. Der verwendete rosafarbene Sandstein greift die Farbpalette der Stadt Marrakesch auf, die häufig als „rote Stadt“ bezeichnet wird. Laut dem Marokkanischen Ministerium für Kultur und Kommunikation ist die Koutoubia-Moschee ein herausragendes Beispiel für die Verbindung von Funktionalität und ornamentaler Pracht in der islamischen Architektur Nordafrikas.

Auf der Spitze des Minaretts befinden sich metallene Kugeln, die in vielen Darstellungen zu sehen sind. Es handelt sich um drei – in manchen Beschreibungen vier – Kugeln, die übereinander angeordnet sind. Ihre genaue Symbolik wird unterschiedlich gedeutet; verbreitet ist, dass sie Macht und religiöse Autorität verkörpern. Anders als Kirchtürme in Deutschland ist das Minarett nicht mit Glocken, sondern mit Lautsprechern ausgestattet, die heute den Gebetsruf verstärken, wie mehrere vor Ort recherchierende Medienberichte bestätigen.

Der Gebetsraum der Moschee ist durch Säulenreihen und Bögen gegliedert, die ein harmonisches Raster bilden. Da Nicht-Muslime das Innere nicht betreten dürfen, sind Fotografien vor allem in Fachpublikationen und auf offiziellen Kanälen der marokkanischen Kulturerbe-Verwaltung zu finden. Diese zeigen ein eher zurückhaltendes, aber klar strukturiertes Innenleben, in dem Gebetsnischen (Mihrabs) und Minbar (Kanzel) hervortreten.

Die umliegenden Koutoubia-Gärten tragen wesentlich zur Wirkung des Bauwerks bei. Zwischen Orangenbäumen, Rosenbeeten und Wasserbecken eröffnen sich immer wieder Blickachsen auf das Minarett. Der Stadtführer Marco Polo beschreibt die Gärten als eine der angenehmsten Grünflächen der Innenstadt, in der sich Touristen und Einheimische gleichermaßen mischen. Für Reisende aus Deutschland bieten diese Gärten – ähnlich wie der Hofgarten in München oder die Anlagen am Berliner Dom – eine leicht zugängliche Oase direkt am Hauptverkehrsknotenpunkt.

Interessant ist zudem der nächtliche Eindruck. Viele Reiseberichte, die in Zeitungen wie der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) und der Süddeutschen Zeitung erschienen sind, betonen die besondere Atmosphäre des illuminierten Minaretts. Nach Einbruch der Dunkelheit ist der Turm weithin sichtbar und bildet mit den Lichtern des Djemaa el Fna eine einzigartige Kulisse, die oft zum Motiv in sozialen Medien wird.

Koutoubia-Moschee besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Orientierung in Marrakesch
    Die Koutoubia-Moschee liegt westlich des Djemaa el Fna, des zentralen Platzes in der Altstadt. Von dort sind es nur wenige Gehminuten über breite Boulevards. Viele Stadtpläne markieren die Moschee als wichtigsten Orientierungspunkt, da ihr Minarett schon aus mehreren Kilometern Entfernung sichtbar ist.
  • Anreise aus Deutschland
    Von Deutschland aus ist Marrakesch per Flugzeug am einfachsten zu erreichen. DirektflĂĽge werden je nach Saison von verschiedenen Airlines ab Frankfurt, MĂĽnchen, DĂĽsseldorf, Berlin oder Hamburg angeboten. Die Flugzeit liegt typischerweise bei rund 3,5 bis 4 Stunden. Der Flughafen Marrakesch-Menara liegt nur wenige Kilometer von der Innenstadt entfernt; mit Taxi oder Bus erreicht man die Gegend um die Koutoubia-Moschee in etwa 15–20 Minuten, abhängig vom Verkehr. Da sich Flugpläne ändern können, sollten Reisende die Verbindungen bei den Airlines oder auf den Seiten der groĂźen Flughäfen (etwa Fraport, Flughafen MĂĽnchen) prĂĽfen.
  • Ă–ffnungszeiten
    Die Koutoubia-Moschee ist ein aktives Gotteshaus. Der Gebetsraum ist grundsätzlich Gläubigen vorbehalten und während der fünf täglichen Gebetszeiten besonders frequentiert. Für Nicht-Muslime ist der Zugang zum Innenraum nicht vorgesehen – ein Punkt, der sowohl in offiziellen Hinweisen der marokkanischen Behörden als auch in seriösen Reiseführern übereinstimmend genannt wird. Die Außenbereiche, die angrenzenden Gärten und die Plätze rund um die Moschee sind tagsüber in der Regel frei zugänglich. Da Öffnungszeiten und Zugangsregelungen sich ändern können, empfiehlt es sich, vor Ort bei der Tourismusinformation oder über die offiziellen Stellen der Stadt Marrakesch nach aktuellen Hinweisen zu fragen. Formulierungen wie „täglich geöffnet“ lassen sich nicht seriös auf feste Uhrzeiten festlegen, weil religiöse Nutzung und lokale Feiertage eine Rolle spielen.
  • Eintritt
    Für die Außenansicht der Koutoubia-Moschee und die öffentlichen Gärten ist nach übereinstimmenden Berichten von Reisemagazinen und Tourismusbehörden in der Regel kein Eintritt zu zahlen. Der Gebetsraum steht ausschließlich Muslimen offen, und auch dort werden im Normalfall keine Eintrittsgelder im touristischen Sinn erhoben. Da sich lokale Regelungen ändern können, sollten Besucher aktuelle Informationen vor Ort oder über seriöse Reiseanbieter prüfen.
  • Beste Reisezeit und Tageszeit
    Marrakesch hat ein semi-arides Klima mit heiĂźen Sommern und milden Wintern. Die Monate März bis Mai sowie Oktober und November werden in ReisefĂĽhrern wie dem Marco Polo Marokko und Empfehlungen der Deutschen Zentrale fĂĽr Tourismus oft als besonders angenehm hervorgehoben: TagsĂĽber ist es meist warm, aber nicht drĂĽckend heiĂź. Im Sommer können die Temperaturen deutlich ĂĽber 35 Â°C steigen; dann lohnt sich der Besuch der Moschee in den frĂĽhen Morgenstunden oder bei Sonnenuntergang. Fotografisch besonders reizvoll ist die sogenannte „goldene Stunde“, wenn das rosafarbene Mauerwerk der Moschee warm leuchtet. In den Abendstunden ist mit mehr Andrang auf den Plätzen und in den Gärten zu rechnen, was allerdings auch zur Atmosphäre beiträgt.
  • Kleiderordnung und Verhalten
    Als religiöses Gebäude erwartet die Koutoubia-Moschee respektvolle Kleidung und Verhalten, auch wenn man nur den Außenbereich besucht. Langärmelige Oberteile und Knie bedeckende Hosen oder Röcke sind empfehlenswert, insbesondere wenn man sich in die Nähe der Eingänge begibt. Dies entspricht Empfehlungen, wie sie unter anderem vom Auswärtigen Amt und von seriösen Reiseportalen gegeben werden. Während der Gebetszeiten sollte man Eingänge und Wege für Gläubige freihalten und nicht versuchen, in den Gebetsraum zu schauen oder zu fotografieren.
  • Fotografieren
    Das Minarett und die Außenansichten der Koutoubia-Moschee können in der Regel problemlos fotografiert werden, und gerade in den Gärten finden sich viele beliebte Fotospots. Nahaufnahmen von betenden Personen oder Portraits ohne Zustimmung sollten im Sinne der Privatsphäre vermieden werden. In sensiblen Bereichen – etwa direkt an den Eingängen – kann das Sicherheitspersonal Fotografieren einschränken. Reisende sollten Hinweisschilder und Anweisungen vor Ort beachten.
  • Sprache vor Ort
    In Marrakesch werden vor allem Arabisch (darunter das marokkanische Arabisch) und Amazigh-Sprachen gesprochen. Französisch ist weit verbreitet und fungiert häufig als Verkehrssprache in Verwaltung, Hotellerie und Gastronomie. Englisch wird in touristischen Bereichen zunehmend gut verstanden. Deutschkenntnisse sind eher selten, kommen aber in der Hotellerie und bei einigen Reiseleitern vor. Für deutsche Reisende empfiehlt sich zumindest eine Basis an französischen oder englischen Redewendungen; viele Schilder in touristischen Zonen sind mehrsprachig.
  • Zahlung und Trinkgeld
    In Marokko ist der marokkanische Dirham (MAD) Landeswährung. In Marrakesch sind Kreditkarten in Hotels, Riad-UnterkĂĽnften, größeren Restaurants und touristischen Shops weit verbreitet; kleinere CafĂ©s, Taxis und Marktstände bevorzugen jedoch Bargeld. FĂĽr den Besuch der Koutoubia-Moschee selbst fallen normalerweise keine Kosten an, doch fĂĽr Taxi, Getränke oder kleine Einkäufe in der Umgebung ist Bargeld sinnvoll. Trinkgeld („Bakschisch“) ist im marokkanischen Alltag ĂĽblich: In Restaurants gelten rund 5–10 % des Rechnungsbetrags als Orientierung, in CafĂ©s auch kleinere Beträge. Bei kleinen Dienstleistungen – etwa einem Foto von einem offiziellen StadtfĂĽhrer mit Blick auf die Moschee – sind einige Dirham ĂĽblich. Girocards aus Deutschland werden nicht ĂĽberall akzeptiert; eine Kreditkarte (Visa, Mastercard) ist sinnvoll.
  • Zeitzone
    Marokko liegt in der Regel eine Stunde hinter der Mitteleuropäischen Zeit (MEZ), wobei es zeitweise Besonderheiten bei der Sommerzeitregelung gibt. In der Praxis bedeutet das für Reisende aus Deutschland: Meist ist es in Marrakesch eine Stunde früher als in Berlin oder München, genaue Angaben können sich aber je nach Datum leicht unterscheiden. Vor der Reise lohnt ein kurzer Blick auf die aktuellen Zeitzonenangaben seriöser Quellen.
  • Einreisebestimmungen und Sicherheit
    Marokko ist kein EU-Mitglied; deutsche Staatsbürger benötigen für die Einreise einen Reisepass, der noch ausreichend lang gültig ist. Für touristische Aufenthalte von begrenzter Dauer besteht nach aktuellem Stand meist keine Visumspflicht, dennoch sollten sich Reisende unbedingt vorab über den genauen Status informieren. Das Auswärtige Amt stellt unter auswaertiges-amt.de aktuelle Reise- und Sicherheitshinweise sowie Einreisebestimmungen bereit. Eine Auslandskrankenversicherung wird von Verbraucherschützern und Reiseexperten regelmäßig empfohlen, da die gesetzliche Krankenversicherung aus Deutschland in Marokko nicht automatisch gilt. In Bezug auf die Sicherheit rund um die Koutoubia-Moschee gelten ähnliche Vorsichtsmaßnahmen wie an anderen stark frequentierten touristischen Orten: auf Taschendiebe achten, Wertsachen nah am Körper tragen und große Bargeldsummen vermeiden.

Warum Mosquee Koutoubia auf jede Marrakesch-Reise gehört

Wer Marrakesch ohne die Koutoubia-Moschee erlebt, verpasst einen zentralen Schlüssel zum Verständnis der Stadt. Schon der erste Blick vom Djemaa el Fna auf das Minarett vermittelt die historische Tiefe der marokkanischen Königsstadt. Viele deutschsprachige Reiseberichte – von der NZZ bis hin zu Reportagen in Der Spiegel – beschreiben, wie sich der Besuch anfühlt: Man verlässt den lärmenden Platz, hört noch die Musik, die Schlangenbeschwörer, die Händler – und steht wenige Minuten später vor der ruhigen, majestätischen Fassade der Moschee.

Für Reisende aus dem deutschsprachigen Raum bietet die Koutoubia-Moschee eine seltene Chance, die formale Strenge und zugleich ornamentale Fülle islamischer Sakralarchitektur unmittelbar zu erleben. Architekturliebhaber können problemlos mehrere Stunden damit verbringen, die unterschiedlichen Fassadenansichten zu studieren, das Spiel von Licht und Schatten auf den Ornamenten zu beobachten und die Ähnlichkeiten mit anderen Bauwerken des westlichen Islams zu entdecken. Die visuelle Verbindung zur Giralda in Sevilla oder zum Hassan-Turm in Rabat wird in Fachliteratur immer wieder hervorgehoben.

Gleichzeitig ist die Moschee ein Ort des Alltags. Im Schatten der Außenmauern sitzen ältere Männer auf Bänken, Familien spazieren durch die Gärten, Händler ziehen mit Karren vorbei. Diese Mischung aus Monument und Alltagsraum unterscheidet die Koutoubia-Moschee von vielen klassischen Sehenswürdigkeiten in Europa, die stärker musealisiert sind. Für viele deutsche Besucher schafft gerade dieser lebendige Rahmen eine besondere Nähe zur Stadtgesellschaft.

In unmittelbarer Umgebung lassen sich weitere Highlights von Marrakesch entdecken. Der Djemaa el Fna ist nur wenige Gehminuten entfernt, ebenso der Eingang zur Souk-Welt der Altstadt mit ihren Gewürz-, Textil- und Handwerksmärkten. Auch Sehenswürdigkeiten wie der Bahia-Palast, die Saadier-Gräber oder die modernen Stadtviertel von Guéliz sind per Taxi oder zu Fuß gut erreichbar. Für eine klassische Stadtbesichtigung empfehlen viele Reiseexperten, den Besuch der Koutoubia-Moschee bewusst zu Beginn einzuplanen – sie bietet Orientierung, fotografische Highlights und einen atmosphärischen Einstieg in die Stadt.

Wer Ruhe sucht, wird in den Gärten fündig: Auf Bänken mit Blick auf das Minarett lässt sich das Treiben beobachten, ohne mitten im Gewimmel zu stehen. Gerade für Familien mit Kindern oder ältere Reisende, die nach einem Spaziergang durch die Altstadt eine Pause benötigen, sind diese Grünflächen ideal. Viele Stadtführungen, auch deutschsprachige, legen hier eine Zwischenstation ein, um historische Hintergründe zu erläutern und erste Fragen zu Islam und Alltagskultur zu beantworten.

Koutoubia-Moschee in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und EindrĂĽcke

In den sozialen Medien ist die Koutoubia-Moschee längst zu einer Ikone geworden: Sonnenuntergänge hinter dem Minarett, Panoramen vom Dach eines Riads und Nachtaufnahmen ziehen auf Instagram, TikTok oder YouTube Millionen von Blicken auf sich. Viele Reisende aus Deutschland teilen ihre Bilder mit Hashtags wie #Marrakesch oder #Koutoubia, häufig in Kombination mit Aufnahmen vom Djemaa el Fna. Reisejournalisten und Content-Creator nutzen das Minarett zudem als starken visuellen Anker, um Geschichten über Marokkos Wandel zwischen Tradition und Moderne zu erzählen. Wer sich vor einer Reise ein Gefühl für Atmosphäre und Perspektiven verschaffen möchte, findet online zahllose Beispiele.

Häufige Fragen zu Koutoubia-Moschee

Wo genau liegt die Koutoubia-Moschee in Marrakesch?

Die Koutoubia-Moschee befindet sich westlich des Platzes Djemaa el Fna in der historischen Altstadt von Marrakesch. Sie liegt an einer breiten Verkehrsachse, ist von weiten Teilen der Innenstadt sichtbar und in wenigen Minuten zu Fuß vom Djemaa el Fna aus erreichbar. Taxifahrer kennen die „Mosquee Koutoubia“ als zentralen Orientierungspunkt.

Können Nicht-Muslime die Koutoubia-Moschee von innen besichtigen?

Nach übereinstimmenden Angaben seriöser Quellen ist der Gebetsraum der Koutoubia-Moschee ausschließlich Muslimen vorbehalten. Nicht-Muslime können das Minarett, die Außenfassaden und die angrenzenden Gärten jedoch frei betrachten und fotografieren. Dieser Umgang entspricht der Praxis vieler aktiver Moscheen in Marokko.

Muss ich Eintritt fĂĽr den Besuch der Koutoubia-Moschee zahlen?

Für die Außenansichten und die öffentlichen Gärten der Koutoubia-Moschee wird in der Regel kein Eintritt erhoben. Da sich lokale Regelungen ändern können und Sonderbereiche oder Veranstaltungen Ausnahmen darstellen können, ist es ratsam, sich vor Ort oder bei aktuellen seriösen Reiseführern über den Status zu informieren.

Wann ist die beste Reisezeit, um die Moschee zu besuchen?

Als besonders angenehm gelten für Marrakesch die Monate Frühling (März bis Mai) und Herbst (Oktober und November), wenn die Temperaturen meist warm, aber nicht zu heiß sind. Für Fotos und einen stimmungsvollen Eindruck eignen sich frühe Morgenstunden und die Zeit um Sonnenuntergang, wenn das Minarett im warmen Licht leuchtet und die Temperaturen oft milder sind.

Wie erreiche ich die Koutoubia-Moschee von Deutschland aus am besten?

Die meisten Reisenden aus Deutschland fliegen nach Marrakesch-Menara. Je nach Saison gibt es DirektflĂĽge unter anderem von Frankfurt, MĂĽnchen, Berlin oder DĂĽsseldorf mit einer Flugzeit von rund 3,5 bis 4 Stunden. Vom Flughafen aus gelangt man mit dem Taxi oder Bus in etwa 15–20 Minuten in die Innenstadt, wo die Koutoubia-Moschee nahe des Djemaa el Fna liegt.

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