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Lloyds Banking Aktie: 1,75-Milliarden-Rückkauf abgeschlossen

Veröffentlicht am: 27.09.2026 um 03:57 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Der Rückkauf von mehr als 1,7 Milliarden Aktien ist abgeschlossen; JPMorgan erhöhte das Kursziel auf 123 GBX und blieb bei Neutral.

Moderne Bankfiliale in einer britischen Innenstadt mit Passanten und schwarzem Taxi
Lloyds Banking Group (GB0008706128) betreibt zahlreiche Bankfilialen in britischen Innenstädten und Einkaufsstraßen Illustration mit AI erstellt.

Am Freitag verzeichnete die Aktie von Lloyds Banking einen Zuwachs von 2,0 % und ging bei 1,27 € aus dem Handel. Zeitgleich vollendete der britische Finanzkonzern eine wichtige Kapitalmaßnahme: Am Donnerstag schloss das Institut sein im Januar aufgelegtes Aktienrückkaufprogramm über 1,75 Milliarden Pfund planmäßig ab.

Mehr als 1,7 Milliarden Stammaktien eingezogen

Im Rahmen der Maßnahme erwarb die Bank zwischen dem 30. Januar und dem 24. September 2026 insgesamt 1.712.662.647 Stammaktien. Noch in der zweiten Septemberwoche hatte das Institut Medienberichten zufolge über 73 Millionen Anteile zu Preisen zwischen 109 und 113 Pence über den Markt erworben.

Mit der vollständigen Abwicklung des Rückkaufvolumens verringert sich die Anzahl der umlaufenden Papiere spürbar, was den rechnerischen Gewinn je Aktie stärkt. Vertrauen in die eigene Gesellschaft signalisierte parallel dazu die Führungsebene.

Wie aus einer von Douglas Radcliffe, dem Leiter der Investor Relations, unterzeichneten Pflichtmitteilung hervorgeht, bauten vier leitende Führungskräfte am 17. September ihre Bestände an Stammaktien über die Wiederanlage von Dividenden aus.

Schuldentilgung und frische Analystenstimme

Neben den Rückkäufen nutzte das Kreditinstitut liquide Mittel zur Bereinigung der Passivseite. Am 15. September löste Lloyds nachrangige Schuldverschreibungen mit Fälligkeit im Jahr 2031 im Volumen von 500 Millionen Pfund vorzeitig zum Nennwert zuzüglich aufgelaufener Zinsen ab. Die Anleihe war mit einem festen Kupon von 1,985 % ausgestattet.

Am selben Tag äußerte sich auch die US-Bank JPMorgan Chase zum Papier. Die Analysten hoben am 15. September ihr Kursziel von 121 GBX auf 123 GBX an. Die Einstufung beließ das Haus unverändert auf „Neutral“.

Fundamentale Basis des Vorjahres

Finanziell fußen die millionenschweren Ausschüttungen auf einem ertragsstarken Geschäftsjahr 2025. In diesem Berichtszeitraum erwirtschaftete die Lloyds Banking Group einen Vorsteuergewinn von 6,7 Milliarden Pfund, verglichen mit 6,0 Milliarden Pfund im Jahr 2024. Der zugrunde liegende Nettozinsertrag kletterte dabei um 6 % auf 13,6 Milliarden Pfund.

Daraus ergab sich eine Rendite auf das materielle Eigenkapital von 12,9 %, die ohne Belastungen aus Provisionen für Kraftfahrzeugfinanzierungen bei 14,8 % gelegen hätte. Für das abgelaufene Jahr stellte das Board den Aktionären eine reguläre Gesamtdividende von 3,65 Pence je Aktie in Aussicht, was einem Plus von 15 % gegenüber dem Vorjahreswert entsprach.

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